Zum Inhalt

Loparskaya: Hängebrücke und Rückblick auf die Sámi-Nationalspiele 2026

Unterkünfte in Loparskaya

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Loparskaya bietet mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für Ihre Reiseplanung. Die Fußgänger-Hängebrücke verbindet den Bahnhof mit der gleichnamigen Siedlung. Bei einer Exkursion im „Oleniy Dvor“ können Sie eine nationale Fischsuppe mit Kabeljau aus dem Norden probieren; die Kostprobe gehört zum aktuellen Exkursionsprogramm. Hinzu kommt das Programm der XXIX. Sámi-Nationalspiele in Loparskaya, die 2026 stattfanden.

Die Fußgänger-Hängebrücke

Die Fußgänger-Hängebrücke in Loparskaya wurde 1953 erbaut. Ihr Brückenbelag ist 122 Meter lang, die Gehwege sind 1,5 Meter breit. Die Maße beschreiben unterschiedliche Seiten des Bauwerks: Die Länge bezieht sich auf den Belag, die Breite auf die Gehwege. Zusammen mit der Verbindung zwischen Bahnhof und gleichnamiger Siedlung ergibt sich so ein konkreter baulicher Orientierungspunkt für Loparskaya.

Exkursion, Kostprobe und nahe Holzkirche

Im näheren Umfeld des Reiseziels steht eine Holzkirche, 500 Meter vom „Oleniy Dvor“ entfernt und von polaren Kiefern umgeben. Wenn Sie einen Besuch der Kirche planen, klären Sie den Zugang vorab.

Ein Rückblick auf die Sámi-Nationalspiele 2026

Bei den XXIX. Sámi-Nationalspielen in Loparskaya gab es 2026 Sámi-Fußball und Sámi-Frauenfußball sowie traditionelle Wettbewerbe. Dazu zählten das Werfen einer Nyartola, eines Lassos, auf ein Rentiermodell und Angeln mit der „Dose“. Als Familienwettbewerbe standen „Lauf mit dem Stock“ und „Familiensprung“ auf dem Programm. Außerdem gab es einen Markt mit Erzeugnissen lokaler Handwerker und traditionelle Gerichte der arktischen Küche. Die damalige Ausgabe verband so Sport und Geschicklichkeitswettbewerbe mit Familienprogramm, Markt und arktischer Küche.

Anzeige

Kultur und Wege in der Oblast Murmansk

In Umba in der Oblast Murmansk widmet sich die Ausstellung des Museums für Geschichte, Kultur und Alltag der Terski-Pomoren den Erwerbszweigen vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert. Dazu gehören Fischerei, Jagd auf Meeressäuger, Schiffbau und Perlenfang. Weitere Themen aus diesem Zeitraum sind Zimmermanns- und Tischlerarbeiten, Holzverarbeitung, Schuhmacherei sowie Frauenhandwerk und Handarbeiten. Die Ausstellung eröffnet damit zwei Blickwinkel auf die Terski-Pomoren: ihre Erwerbszweige und ihre handwerklichen Tätigkeiten.

Ebenfalls in der Oblast Murmansk ist Tonia „Tetrina“ ein Freilichtkomplex für Geschichte und Ethnografie, urkundlich bekannt seit dem 15. Jahrhundert. Einen anderen, längeren Blick auf Kultur und Landschaft bietet der Wanderweg „Starinnaya pomorskaya derevnya Umba“ in Umba. Er ist 5,5 Kilometer lang und vermittelt Einblicke in die nördliche Holzbaukunst und den Alltag der Pomoren. Entlang des Weges stehen sieben Informationstafeln zur Geschichte der Siedlung sowie zu den Erwerbszweigen und zum Alltag der Pomoren. Die Route verläuft an einem Fluss entlang und führt bis zum Meer. Für die geführte Tour ist eine Bestellung mindestens zwei Tage im Voraus erforderlich; prüfen Sie die aktuellen Arrangements vor Ihrer Reise.

Weitere Reiseziele entdecken: Zapolyarny, Murmansk, Lowosero, Kowdor, Apatity, Kolvitsa, Polyarnye Zori, Shonguy.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Murmansk.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.