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Peştera: Höhlenlandschaft und Geschichte

Unterkünfte in Peştera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Peştera liegt nördlich von Petroșani, sechs Kilometer von der Stadt entfernt, an der Straße, die das Jiului-Tal mit Țara Hațegului verbindet. Hier treffen das Retezat- und das Sebeș-Gebirge aufeinander. Für Reisende, die ein Hotel in Peştera suchen, prägen Höhlenlandschaft und regionale Geschichte die Wahl des Reiseziels. Mit der Peștera Bolii stehen eine natürliche Durchgangshöhle, ein Naturschutzgebiet und archäologische Bezüge im Mittelpunkt.

Peștera Bolii: Durchgangshöhle und Geschichte

Die Peștera Bolii ist eine natürliche Durchgangshöhle, die auf ihrer gesamten Länge durchquert werden kann. Prüfen Sie die Passagebedingungen vor Ort. Große Höhlenräume und ornamentale Beleuchtung prägen das Innere; die Peștera Bolii zählt zu den wenigen Höhlen dieser Art in Rumänien. In der größten Kammer fanden bereits in der Zwischenkriegszeit Konzerte statt.

Für die Anreise zur Höhle können Sie den Zug über die Haltestelle Halta Peștera Bolii nutzen; die Station liegt wenige hundert Meter unterhalb der Höhle. Als weitere Möglichkeiten werden die DN 66 beziehungsweise die E 79 genannt. Prüfen Sie vor der Fahrt die Straßen- und Bahnverhältnisse.

Naturschutzgebiet und Kalksteinlandschaft

Dealul und Peştera Bolii bilden im Parcul Natural Grădiştea Muncelului-Cioclovina ein nationales Naturschutzgebiet gemischten Typs der IUCN-Kategorie IV. Das Gebiet umfasst 10,0 Hektar und liegt im Șureanu-Gebirge nahe der DN 66 zwischen Deva und Petroșani. Am Ausgang der Peștera Bolii trägt der Bach den Namen Galbina. Im Umfeld von Peştera liegt außerdem die Cheile Băniței, eine 250 bis 300 Meter lange, enge Schlucht zwischen hohen weißen Kalksteinwänden. Sie entstand, als das Dach einer ehemaligen Höhle einstürzte.

Die beiden Naturziele setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Peștera Bolii stehen große Höhlenräume und die Durchquerung auf ihrer gesamten Länge im Vordergrund. Cheile Băniței bietet dagegen einen engen Kalksteinkorridor. Wenn Sie vor allem die Form einer Schlucht interessiert, lässt sich dort ein anderer Landschaftseindruck einordnen als im durchquerbaren Höhlenraum.

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Archäologie und regionale Geschichte

Peștera Bolii ist mit der archäologischen Siedlungsstätte Aşezarea Coţofeni de la Petroşani verbunden. Die Höhle war im Äneolithikum bewohnt. Die Besiedlung und die Konzerte in der Zwischenkriegszeit gehören zu verschiedenen Zeitschichten: Sie zeigen die frühe Nutzung des Höhlenraums und seine spätere kulturelle Rolle.

Im weiteren regionalen Umfeld von Peştera befindet sich die Cetatea Bănița am westlichen Rand des Beckens Valea Jiului, im höchsten Bereich des Dealul Bolii. Die Burg lag zwischen drei Hügeln, versperrte im Süden den Zugang nach Sarmizegetusa Regia und befand sich nahe einer Route durch die Karpaten zum Pasul Vâlcan und nach Merișor.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eisenmarkt.

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