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Kalan: römisches Erbe und mittelalterliche Kirchen

Unterkünfte in Kalan

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die historischen Themen von Kalan reichen von der römischen Stätte Aquae bis zu mittelalterlichen Kirchen und einem antiken Steinbruch. Damit stehen für die Planung unterschiedliche Schwerpunkte bereit: archäologische Spuren, Thermalwasser, Baugeschichte und erhaltene Malerei. Aquae verbindet römische Archäologie mit Thermalbädern; die Kirchen in Streisîngiorgiu und Strei stehen für verschiedene Bau- und Kunstphasen. Der Steinbruch Măgura Călanului lenkt den Blick auf Kalkstein als Baumaterial für dakische Festungen.

Römisches Aquae: Archäologie und Thermalwasser

Aquae ist eine archäologische Stätte aus der Römerzeit in Călan. Zu den archäologischen Merkmalen gehört ein in den Fels gehauenes römisches Becken. Es misst 7 × 14 Meter und ist ungefähr 3,60 bis 4 Meter tief. Die Maße geben diesem Becken eine konkrete Größenordnung innerhalb des römischen Erbes. Das thermomineralische Wasser der Thermalbäder von Aquae stammt aus der Quelle 4371 H. Fünf Becken gehören dazu; eines davon ist überdacht, und die Wassertemperatur liegt bei 27 bis 29 °C. Wenn Sie die Bäder einplanen, prüfen Sie vor der Reise, ob der Badebetrieb aktuell möglich ist.

Kirchenbau und mittelalterliche Malerei

Die Kirche des Heiligen Georg in Streisîngiorgiu ist eine romanische Steinkirche aus dem vierten Jahrzehnt des 12. Jahrhunderts. Ihr ging ein Holzbau aus dem 11. bis 12. Jahrhundert voraus. Der Wechsel vom Holzvorgänger zur romanischen Steinkirche markiert zwei unterscheidbare Bauphasen. Die älteste erhaltene Wandmalereischicht stammt aus den Jahren 1313–1314 und wird Teofil Zugravul zugeschrieben. Bau und älteste erhaltene Malerei liegen damit zeitlich auseinander: Auf die Baugeschichte des 12. Jahrhunderts folgt eine Wandmalereischicht aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die Kirche liegt außerdem an der Europäischen Kulturroute für romanisches Architekturerbe.

In Strei befindet sich die orthodoxe Kirche Adormirea Maicii Domnului, eine steinerne Hofkirche aus dem 13. Jahrhundert. An der östlichen Apsis und an der Südfassade sind Fragmente der Außenmalereien aus dem 14. Jahrhundert noch schwach sichtbar. Die beiden Kirchen bieten unterschiedliche Bezugspunkte: In Streisîngiorgiu geht es um eine datierte, zugeschriebene Wandmalereischicht; in Strei um Fragmente der Außenmalereien, die noch schwach sichtbar sind. Wenn diese Malereien für Ihre Reise wichtig sind, berücksichtigen Sie ihre eingeschränkte Sichtbarkeit und prüfen Sie den Zustand vor Ihrem Besuch.

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Der Steinbruch Măgura Călanului

Der archäologische Steinbruch Măgura Călanului liegt im Strei-Tal, einige Kilometer von Călan entfernt, und ist weitgehend von Wald verborgen. Er lieferte Kalksteinblöcke für die dakischen Festungen im Orăştie-Gebirge. Das macht ihn zu einem anderen historischen Thema als die Kirchen: Hier steht die Herkunft des Baumaterials im Zentrum, während die Kirchen Bauformen und Malerei repräsentieren. So ergänzt der Steinbruch die Geschichte von Aquae und den Kirchen um den Blick auf Gewinnung und Verwendung von Kalkstein.

Routen zur Orientierung

Eine Straßenroute im Kreis Hunedoara beginnt in Călan und führt nach Ludești. Sie bietet eine andere Art der Orientierung als die Europäische Kulturroute für romanisches Architekturerbe, an der die Georgskirche in Streisîngiorgiu liegt. Die Straßenroute hat mit Călan einen Ausgangspunkt und mit Ludești ein Ziel; die Kulturroute ordnet die Kirche dem romanischen Architekturerbe zu. Wenn Sie Ihre Reise planen, können Sie diese beiden Routenangaben als unterschiedliche Bezugspunkte nutzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Vața De Jos, Teliucu Inferior, Râu De Mori, Ilia, Peșteana, Cib, Roșcani, Hățăgel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eisenmarkt.

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