Gârda De Sus: Höhlen, Schluchten und Holzkirchen
Unterkünfte in Gârda De Sus
Gârda De Sus bietet Natur- und Kulturthemen für die Reiseplanung: Der Naturpark Apuseni verfügt im Ort über ein Besucherzentrum, und Höhlen, Schluchten und Kirchen setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Auch die saisonale Lebensweise der Moți lässt sich an bestimmten Orten und Zeiträumen festmachen.
Höhlen und Schluchten
Das Schutzgebiet Cheile Ordâncușei umfasst 10 Hektar und liegt im Naturpark Apuseni. Es wurde durch Gesetz Nr. 5 vom 6. März 2000 ausgewiesen. Durch die Schlucht führt eine betonierte Straße. Der Zugang zur Höhle Poarta lui Ionele beginnt im Zentrum von Gârda De Sus über die DJ 750. Da sich Straßenverhältnisse ändern können, prüfen Sie diese vor der Fahrt.
Poarta lui Ionele ist beleuchtet und mit Stegen, Metalltreppen und Geländern ausgestattet. Bei der Quelle Cotețul Dobreștilor ist der Wasseraustritt leicht zu sehen; der Höhleneingang ist 10 Meter breit und 4 Meter hoch. Die überflutete Höhle, durch die das Wasser kommt, kann dagegen nur von ausgebildeten Höhlenforschern mit autonomer Tauchausrüstung durchquert werden.
Ghețarul Scărișoara war 1938 die erste Höhle Rumäniens, die zum Naturdenkmal erklärt wurde. Sie enthält einen dauerhaften Eiskörper mit einem Volumen von mehr als 100.000 Kubikmetern. Im Inneren der Höhle liegen die Säle Sala Mare und Sala Biserică. Da sich Zugangsbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor einem Besuch.
Kirchen und lokale Traditionen
Die Holzkirche „Naşterea Sf. Ioan Botezătorul“ in Gârda De Sus stammt aus dem Jahr 1792 und wurde 1863 verändert. Die Bisericuță Călineasa ist ebenfalls eine Holzkirche; sie steht auf einem Berggipfel und ist über eine asphaltierte Straße erreichbar. Sie wurde 2015 geweiht und trägt das Patrozinium des Heiligen Elias. Gottesdienste finden dort nur im Sommer statt, wenn die Moți in den saisonalen Siedlungen von Poiana Călineasa sind.
Die Biserică Ocoale dient als Rast- und Gebetsort für Menschen, die durch die Cheile Ordâncușei zur Höhle Ghețarul Scărișoara aufsteigen. Beim jährlichen Kirchweihfest der Kirche, dem Fest der Verklärung des Herrn, versammeln sich am 6. August die Moți aus Gârda De Sus und den umliegenden Orten zum Gottesdienst.
Poiana Călineasa und das Leben im Jahreslauf
In Poiana Călineasa ziehen die Moți mit ihren Tieren hin und bleiben dort von Mai bis September. Zur Landschaft gehören Nadelwälder, Weiden, einzelne Bäume, saisonale Siedlungen und frei grasende Tiere. Die Angaben zu diesem Ort umfassen also sowohl die Landschaft als auch ihre saisonale Nutzung.
Die Bewohner von Poiana Călineasa verarbeiten Holz und stellen traditionelle Zubereitungen aus Milch und Waldfrüchten her. In Gârda De Sus können Besucher außerdem das lokale Handwerk des Ciubărărit erlernen. Damit stehen neben den Natur- und Kirchenbesuchen auch örtliche Handwerkstraditionen als eigener Reiseaspekt zur Verfügung.
Weitere Reiseziele entdecken: Pleși, Ponor, Mesentea, Blaj, Ohaba, Straja, Pleșcuța, Pianu De Jos
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alba.