Pleși: Routen und historische Wegkreuze
Unterkünfte in Pleși
Für die Einordnung von Pleși sind zwei Themen besonders konkret: Routen, die über den Weiler führen, und religiöse Wegkreuze an den Punkten Găujoare und Curmătura Greșilor.
Routen durch und über Pleși
Der thematische Wanderweg Gradus Legionis ist fast 46 km lang und führt durch den Weiler Pleși. Er versucht, den römischen Eroberungsweg zur dakischen Festung von Căpâlna nachzuzeichnen. Die fast 46 km beziehen sich auf Gradus Legionis insgesamt; die Route führt auch durch den Weiler Pleși.
Eine andere Wegcharakteristik hat die Route Săsciori–Curmături–Cabana Şureanu. Pleși ist eine benannte Etappe dieser Route, die fast vollständig über Kammwege verläuft und sich für Mountainbike-Fahrten eignet. Wenn Sie die Routen vergleichen, beachten Sie bei Gradus Legionis die Länge von fast 46 km und den Versuch, einen römischen Eroberungsweg nachzuzeichnen; die Route über Curmături verläuft fast vollständig über Kammwege und eignet sich für Mountainbike-Fahrten.
Eine Routenbeschreibung aus dem Jahr 2021 führt eine mit TA markierte Route im Șureanu-Gebirge vom Bereich des römischen Kastells und Besucherzentrums „Frumoasa“ über Pleși zur Cetatea Căpâlna. Sie nennt damit eine weitere Wegfolge mit Pleși als Zwischenpunkt.
Verstreute Häuser und Landschaft entlang der Route
Die Häuser in Pleși sind stärker verstreut als in Loman. Entlang der beschriebenen Route werden hinter Pleși die Häuser seltener; an ihre Stelle treten Sommersiedlungen und Schafställe.
Zwei Wegkreuze mit unterschiedlichen Details
Crucea lui Chirilă ist ein bemaltes Holzkreuz in einem steinernen Bildstock am Punkt „Găujoare“ in Pleși. Die bemalte Darstellung zeigt die Kreuzigung, Gottvater, die Jungfrau Maria, den heiligen Johannes, den Schädel Adams und die Stadt Jerusalem.
Ein anderes Werk ist die Crucea din Curmătura Greșilor: ein griechisches Wegkreuz aus Stein am gleichnamigen Punkt in Pleși. Es trägt die Zeichen „IC XC“ sowie an seiner Basis eine kyrillische Inschrift: „TOM…“. Seine ostsüdöstliche Seite ist zur Straße ausgerichtet und weist eine einfache, eingekerbte Randverzierung auf. Im Vergleich zu Crucea lui Chirilă unterscheiden sich die Kreuze bereits in Material und Gestalt: Hier steht das griechische Steinkreuz mit seinen Inschriften dem bemalten Holzkreuz im steinernen Bildstock gegenüber. Auch die sichtbaren Einzelheiten unterscheiden sich: Am Holzkreuz ist die bemalte Darstellung mit ihren benannten Motiven prägend; das Steinkreuz trägt Inschriften und eine eingekerbte Randverzierung.
Der archäologische Bezug zu Căpâlna
Im näheren Umfeld der dakischen Festung von Căpâlna wurde aus unterschiedlichen Sockelmaßen geschlossen, dass diese von zwei verschiedenen Heiligtümern stammen, die auf den Terrassen der Festung lagen. Anders als Gradus Legionis, der einen römischen Eroberungsweg nachzuzeichnen versucht, betrifft diese archäologische Deutung die Heiligtümer auf den Festungsterrassen.
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