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Marifjøra entdecken: Sjøbu, Fjord und Wanderwege

Unterkünfte in Marifjøra

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Marifjøra liegt auf der Südseite des Gaupnefjords an der Reichsstraße 603. Diese führt als Nebenstraße zur Reichsstraße 55, dem Sognefjellsveien. Früher war der Ort Handels- und Marktplatz, heute ist er ein Touristenort.

Ortsgeschichte und Uferkultur

Marifjøra entstand wie Solvorn in einer Zeit, in der der Seeweg als Kommunikationsweg diente. Der Ort verfügt über eine wertvolle historische Bausubstanz. Ein markantes Beispiel ist die Sjøbu in Marifjøra: Sie ist eines von nur zwei geschützten Gebäuden in der Umgebung und Teil des Kulturdenkmalsplans der Gemeinde Luster.

Die Sjøbu gehört zu einem lebendigen Ufermilieu, das die norwegische Küstenkultur widerspiegelt. Besucher können das Gebäude von der Strandgata oder vom Seeweg aus erleben. So lässt sich die Ufergeschichte auch über die beiden genannten Perspektiven auf die Sjøbu kennenlernen.

Essen und Ortsleben am Fjord

Kafè Marifjøra ist ein Anlaufpunkt für Einheimische und Besucher. In ruhiger, landschaftlich reizvoller Umgebung kann man dort mit Blick auf den Fjord essen. Der Cafébesuch ergänzt die historischen und landschaftlichen Eindrücke um einen Einblick in das Ortsleben.

Wanderwege und Ausblicke

Der Wanderweg nach Hafslo beginnt nahe dem Kai im Ortszentrum von Marifjøra. Dort kann man parken, bevor der Weg etwas zurück in Richtung FV55 beginnt. Für die Tour über Oppheimshaugen zum Molden führt der Weg zunächst über einen Traktor- oder Schotterweg. Anschließend geht es 1,5 Kilometer steil durch den Wald bis Steinkveane.

Auf der Route von Marifjøra über Oppheimshaugen zum Molden liegt auch die stillgelegte Almhütte Svolsete. Der Weg führt durch abwechslungsreichen Wald; an der Hütte stehen Tische und Bänke. Am Molden können Besucher die Aussicht in alle Richtungen genießen. Die beschriebenen Wegabschnitte und die Aussicht am Ziel geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Tourenplanung.

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Joranger kirke und Eikjabu im näheren Umfeld

Im näheren Umfeld von Marifjøra steht die reich verzierte Joranger kirke auf einer Anhöhe südlich von Gaupne. Sie wurde um 1660 errichtet und hat den Status einer gelisteten Kirche. Von der Anhöhe bietet sich ein Blick auf den inneren Sognefjord.

Eikjabu liegt zwischen Solvorn und Marifjøra und ist nur über den Fjord erreichbar. Von Marifjøra aus kann man die Hütte mit dem Kajak erreichen. In Marifjøra betreibt Luster Turlag außerdem ein Kajakhaus: DNT-Mitglieder können dort Kajaks günstig ausleihen, für den Zugang ist ein DNT-Schlüssel erforderlich. Diese Einschränkung gehört zur Planung dazu, wenn Sie das Kajakhaus nutzen möchten.

Kulturstätten im übergeordneten Reiseziel Luster

Auch das übergeordnete Reiseziel Luster bietet markante Beispiele norwegischer Baugeschichte. Die Stabkirche von Urnes wurde in den 1130er-Jahren erbaut und zählt zu den ältesten erhaltenen norwegischen Stabkirchen. Sie ist innen und außen reich geschmückt. Die Dale-Kirche entstand etwa in der Mitte des 13. Jahrhunderts; ihre reich verzierten West- und Südportale heben sie unter den norwegischen mittelalterlichen Steinkirchen hervor. Diese Kirchen bilden einen eigenen regionalen Kulturrahmen neben der Sjøbu und der Joranger kirke im näheren Umfeld Marifjøras.

Weitere Reiseziele entdecken: Veitastrond, Ornes, Fortun, Luster, Solvorn, Jostedal, Skjolden, Høyheimsvik.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Luster.