Sliema: Meerespromenade, Küste und Hotels
Unterkünfte in Sliema
Bei der Wahl einer Unterkunft in Sliema können unterschiedliche Schwerpunkte Ihrer Reise eine Rolle spielen: die Meerespromenade, Badebereiche, die Fährverbindung nach Valletta oder historische Bauwerke. Diese Orte und Details geben Ihnen verschiedene Anknüpfungspunkte, um einzuschätzen, was Sie an Sliema besonders interessiert.
Fährverbindung nach Valletta
Zwischen Sliema und Valletta verkehrt ein planmäßiger Fährdienst im 30-Minuten-Takt. In Sliema fährt die Fähre von Sliema Ferries am The Strand ab. Wenn Valletta zu Ihrer Reiseplanung gehört, ist die Fährverbindung ein konkreter Bezugspunkt bei der Wahl Ihres Aufenthaltsorts. Die Betriebsdetails werden saisonal veröffentlicht; prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Fahrplan und die Anlegestellen.
Meerespromenade und Badebereiche
Sliemas Meerespromenade ist drei Kilometer lang und blickt auf zerklüftete Felsen. Die Promenade Għar id-Dud liegt unterhalb der Tower Road. Qui-Si-Sana befindet sich an der Ecke von Tower Road und Qui Si Sana Road und gilt als Felsstrand. Fond Għadir ist 2026 als offizieller Badebereich in Sliema geführt. Da sich Badebedingungen ändern können, prüfen Sie vor dem Baden die aktuellen Bedingungen.
Għar id-Dud ist auch ein historischer Bezugspunkt: Dort entwickelte sich der Wasserballsport. Der Sliema Aquatic Sports Club verfügt im Zentrum von Sliema über einen Beachclub. Erkundigen Sie sich vor einem Besuch nach den Betriebsbedingungen. So verbinden sich an der Küste unterschiedliche Themen: die lange Meerespromenade, ausgewiesene Badebereiche und die Geschichte des Wassersports.
Ortsgeschichte an Küste und Straßen
Entlang der Meerespromenade standen einst verschiedene viktorianische Gebäude. Einen anderen Wandel zeigt der Küstengarten Ġnien Indipendenza (Independence Garden): Eine aufgegebene Ackerfläche in Sliema wurde 1990 in diesen Garten umgewandelt. Die beiden Ortsgeschichten verweisen auf unterschiedliche frühere Nutzungen – Bebauung entlang der Küste und Ackerland, das einem Garten Platz machte.
Auch Fort Tigne erzählt von mehreren Entwicklungsphasen. Die Johanniter entwickelten das Fort im späten 18. Jahrhundert; in späteren Jahren wurde es von den Briten weiterentwickelt. Diese zeitliche Abfolge unterscheidet sich von der Geschichte einzelner Kirchen und Wohnhäuser und ergänzt den Blick auf Sliemas bauliches Erbe.
Kirchen und historische Bauwerke
In der Belvedere Terrace sind sechs traditionelle Häuser mit maltesischen Balkonen besonders geschlossen erhalten. Die Häuser stehen unter Denkmalschutz und blicken über den Sliema Creek hinweg auf Manoel Island. Für Architekturinteressierte bietet das Ensemble einen konkreten Eindruck davon, wie sich charakteristische Wohnhäuser und ein markanter Blick über das Wasser verbinden.
Die Stella-Maris-Kirche wurde 1855 erbaut. Bis 1878 war sie zu einer eigenständigen Pfarrei erklärt und von Birkirkara getrennt worden. Die Kirche Madonna tas-Sacro Cuor in Tas-Sliema wurde im Juni 1881 fertiggestellt. An diesen beiden Daten lässt sich die örtliche Kirchengeschichte in zeitlicher Reihenfolge einordnen.
Ein weiteres Kapitel der Ortsgeschichte betrifft die Wassergewinnung: Die erste Meerwasser-Destillerie der Insel wurde 1881 in Sliema errichtet und versorgte die britischen Kasernen mit Wasser. Das frühere Destilleriegebäude steht noch; ab 1882 diente es einer Druckerei. Damit gehört neben Kirchen, Fort und Wohnhäusern auch die industrielle Nutzung zu den historischen Themen Sliemas.
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