Tüntingen entdecken: Dorfgeschichte und Wandern
Unterkünfte in Tüntingen
Wenn Sie Tüntingen als Ziel für einen Hotelaufenthalt prüfen, geben die historischen Bauwerke und der Auto-Pédestre-Wanderweg konkrete Anhaltspunkte für die Ausrichtung Ihrer Reise. Im Ort stehen die Pfarrkirche und ein barockes Wegkreuz; am Ausgang in Richtung Brouch liegt der Streckhof „A Schreidesch“. Die Wanderroute ergänzt diese Baugeschichte um eine Strecke durch Felder und Wälder im Tal der Eisch.
Kirche mit langer Pfarrgeschichte
Die historistische Pfarrkirche steht im historischen Dorfkern an der Rue de Brouch und ist den Heiligen Peter und Paul geweiht. Sie entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Pfarrei wurde erstmals 1128 unter der Bezeichnung „Tuntinga“ erwähnt. Die beiden Daten stehen für unterschiedliche Abschnitte der Ortsgeschichte: 1128 ist mit der Pfarrei verbunden, das 19. Jahrhundert mit dem Bau der Kirche.
Zur Ausstattung der Kirche zählen ein barocker Marmoraltar, Alabasterstatuen sowie Grabmale im Innen- und Außenbereich. Die reichhaltige Ausstattung und die historistische Architektur bilden zwei unterschiedliche Aspekte desselben Gebäudes. Die Stilbegriffe beziehen sich auf verschiedene Ebenen: Historistisch beschreibt den Kirchenbau, barock den Altar. Neben der Pfarrkirche befindet sich in Tüntingen auch die Kapelle Auf der Bichel.
Wegkreuz und Bauernhof als Geschichtspunkte
Das barocke Wegkreuz aus Sandstein stammt aus dem Jahr 1776 und steht an der Kreuzung von Rue du Bois, Rue des Casemates und Rue des Champs. Nach Änderungen am Straßenverlauf wurde es von einer nahe gelegenen Kreuzung an seinen heutigen Standort versetzt. Sockelplatte und Unterbau verblieben am ursprünglichen Ort. Für das Wegkreuz wird empfohlen, es als Kulturgut von nationalem Interesse zu definieren und unter Schutz zu stellen.
Am Ortsausgang von Tüntingen in Richtung Brouch liegt der Streckhof „A Schreidesch“ etwa 30 Meter von der Straße zurückversetzt. Er wurde Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet; die Inschrift am Schlussstein eines Scheunentors nennt 1847 als Baujahr. Die beiden Angaben ergänzen sich, indem eine allgemeine zeitliche Einordnung mit einer konkreten Jahreszahl verbunden wird. Der klassizistische Streckhof ist authentisch erhalten und weist zahlreiche zeittypische architektonische Details sowie eine hochwertige Ausstattung auf. Während beim Wegkreuz die Veränderung des Straßenverlaufs und die Versetzung wichtig sind, stehen bei „A Schreidesch“ Bauform, Erhaltungszustand und Ausstattungsdetails im Vordergrund.
Den Auto-Pédestre-Wanderweg planen
Der Auto-Pédestre-Wanderweg Tuntange beginnt und endet an der Rue de Luxembourg in Tüntingen an der N12. Für Ihre Planung sind die Kennzahlen konkret: 6,79 Kilometer, 1 Stunde und 54 Minuten, Schwierigkeitsgrad leicht. Nach dem Verlassen des Ortes führt die Route nach Süden durch Felder und Wälder und nahe an der Kapelle von Scheidel im Tal der Eisch vorbei. Die nächstgelegene Bushaltestelle zur Route ist Tuntange, Kiirch. Prüfen Sie vor der Abfahrt den Fahrplan, um die Busfahrt in Ihre Planung einzubeziehen.
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