More: Museum, Gedenkorte und Wildgehege
Unterkünfte in More
More setzt einen Schwerpunkt auf die Erinnerung an die Schlachten von More: Museum, Gedenkpark und Friedhöfe widmen sich unterschiedlichen Teilen dieser Geschichte. Daneben steht mit dem Safari parks More ein Tiergehegegebiet als eigener Themenpunkt. Für Ihre Planung sind vor allem zwei Angaben wichtig: Für einen Besuch im Safari parks More ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, und die Gedenkveranstaltung findet jedes Jahr am letzten Samstag im September statt.
Schlachten und Ausstellung im Museum
Die Innenausstellung des Mores kauju muzejs behandelt die Schlachten von More im Zweiten Weltkrieg sowie Haushalts- und Handwerksgegenstände aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Die Freiluftausstellung setzt einen anderen Akzent: Ihr bemerkenswertestes Ausstellungsstück ist ein T-34-Panzer der Sowjetarmee. Zum Außenbereich gehören außerdem ein deutscher oberirdischer Bunker und verschiedene Gegenstände, die auf dem Schlachtfeld gefunden wurden.
Damit stehen im Museum die Ereignisse des Krieges neben Exponaten aus dem Alltags- und Handwerksleben zweier Jahrhunderte. Im Freiluftbereich prägen dagegen militärische Objekte und Funde das Bild. Diese Unterscheidung hilft Ihnen, die Ausstellungsthemen auseinanderzuhalten, wenn Sie sich für die Geschichte More interessieren.
Gedenkorte und Erinnerung
Der Mores kauju piemiņas parks wurde im Zentrum von More an einem ehemaligen Schlachtort angelegt. Eine in Granit eingravierte Gedenktafel trägt die Namen von 186 Soldaten, die in den Schlachten von More gefallen oder vermisst sind.
Der Friedhof Latviešu leģionāru brāļu kapi liegt bei der Eiche Roznēnu ozols an der Straße Sigulda–More im Mores pagasts. Er erinnert an 117 Soldaten, die in den Schlachten von More zwischen dem 25. September und dem 6. Oktober 1944 gefallen sind.
Ein weiterer Ort ist der Militärfriedhof der Roten Armee in More. Er ist die letzte Ruhestätte für etwa 2.000 Soldaten, die während der Schlacht von More gefallen sind. 1974 wurde der Friedhof landschaftlich gestaltet und erhielt ein Denkmal des Bildhauers B. Grīsle. Die Friedhöfe und der Gedenkpark setzen unterschiedliche Akzente: Die Angaben reichen von namentlich erinnerten Gefallenen und Vermissten bis zu einer ungefähren Zahl von Soldaten an ihrer letzten Ruhestätte.
Im Mores pagasts findet jedes Jahr am letzten Samstag im September eine Gedenkveranstaltung für die gefallenen Soldaten statt. Wenn Sie More aus diesem Anlass besuchen, ist dieser Termin ein konkreter Bezugspunkt für Ihre Reiseplanung.
Safari parks More und Besuchsplanung
Der Safari parks More ergänzt die historischen Themen um ein großflächiges Gehegegebiet. Es umfasst 170 Hektar; dort werden etwa 500 Rothirsche, Damhirsche und weiße Rothirsche gehalten. Für einen Besuch im Safari parks More ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Berücksichtigen Sie diese Bedingung daher, wenn Sie den Park in Ihre Planung aufnehmen.
Route und Busverbindung
Die Fahrradtour „Viena diena Mores apkaimē“ führt über das Zentrum von More, den Mores kauju piemiņas parks, das Mores kauju muzejs und den Safari parks More. Sie nennt damit sowohl historische Stationen als auch das Tiergehegegebiet. Daneben ist eine Busverbindung Sigulda–More–Sigulda verfügbar; prüfen Sie die Fahrzeiten im Voraus.
Weitere Reiseziele entdecken: Sigulda, Allaži.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Siguldas Novads.