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Samegrelo-Zemo Svaneti: Natur, Wege und Kulturerbe

Unterkünfte in Samegrelo-Zemo Svaneti

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Samegrelo-Zemo Svaneti verbindet die historischen Gebiete Samegrelo und Zemo Svaneti. Zugdidi und Mestia sind ihre jeweiligen Zentren. Für Ihre Reiseplanung bietet diese regionale Orientierung einen guten Ausgangspunkt: Möchten Sie sich vor allem mit Samegrelo, seinen Fluss- und Feuchtlandschaften sowie historischen Orten beschäftigen, oder stehen die Hochlandkirchen und Wanderungen in Svaneti im Mittelpunkt?

Die Ziele reichen von kurzen Wegen und Schluchten bis zu mehrstündigen und mehrtägigen Wanderungen. Auch Kulturinteressierte finden unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Paläste und Museen, archäologische Stätten, Kirchen und wiederkehrende Feste. Wenn Sie Hotels in Samegrelo-Zemo Svaneti suchen, können Sie den geplanten Schwerpunkt Ihrer Reise als Orientierung für die Suche nutzen.

Landschaften, Wasser und Naturziele

Samegrelo hat ein feucht-subtropisches Klima und ist von mächtigen Flüssen, Sümpfen, Quellen und Seen geprägt. Im Westen der historischen Region liegt der Nationalpark Kolchis. Er erhielt 1996 im Rahmen der Ramsar-Konvention den Status eines Gebiets von internationaler Bedeutung. Im Park können Besucher die kolchischen Wälder und Feuchtgebiete mit Boot, Kutter, Pontonboot oder Kajak erkunden. Von den Beobachtungstürmen aus lassen sich bis zu hundert Arten Zugvögel beobachten.

Auch Höhlen und besondere Wasserläufe gehören zu den Naturzielen. Die Shurubumu-Höhle nahe Mukhuri enthält Stalagmiten und Stalaktiten und ist ein Ziel für Höhlenforscher. Beim Fluss Deizakhi nahe Shurubumu verändert sich das Bild im Jahreslauf: Im Frühjahr tritt er aus dem Untergrund hervor, später verschwindet er zwischen den Moosen.

In den Schluchten unterscheiden sich Länge und mögliche Aktivitäten. Der Balda Canyon ist 1.400 Meter lang und ein Ziel für Erholung und Baden; dort sind außerdem Picknicken, Angeln und Kajakfahren möglich. Die Wasserbedingungen können sich saisonal ändern. Im Martvili Canyon führt ein 700 Meter langer Waldweg an zwei natürlichen Brücken und drei Aussichtsplattformen vorbei. Die Bedingungen vor Ort können sich ändern, daher lohnt es sich, sie vor dem Besuch zu prüfen.

Paläste, Museen und historische Stätten

In Zugdidi steht der Dadiani-Palast, einer der ersten Paläste im europäischen Stil, die im historischen Gebiet Odishi errichtet wurden. Das Museum in den beiden Dadiani-Palästen umfasst mehr als 44.475 antike Objekte. Rund um den Palast liegt der 67 Hektar große Botanische Garten von Zugdidi. Zusammen ergeben Palast, Sammlung und Garten verschiedene Zugänge zur Geschichte und Kultur des Ortes.

Ein anderer historischer Schwerpunkt ist das Nokalakevi-Museum-Reservat. Es liegt an dem antiken politischen Zentrum des Königreichs Kolchis und am ehemaligen Hauptstadtstandort von Lazika. Zu sehen sind dort archäologische Objekte aus der Zeit bis ins 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr. Bei der Festung Rukhi sind die Überreste einer von Levan Dadiani II., dem Fürsten von Samegrelo, errichteten Festung erhalten. In ihrer Umgebung wird gezeltet und werden lokale Geschichten erzählt.

In Chkhoria nahe Zugdidi vermittelt das Ethnodorf Sisa Tura Traditionen von Samegrelo anhand traditioneller Anlagen und Haushaltsgegenstände unter freiem Himmel. An einem künstlichen See können Besucher angeln und in der Natur spazieren. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Betriebsdetails.

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Auch die Kirchen unterscheiden sich nach Ort und Geschichte. Die Erlöserkirche von Zhamushi stammt aus dem 10. oder 11. Jahrhundert und besitzt gut erhaltene Fresken. In Tsaishi war ab dem 7. Jahrhundert eine der ersten Bischofskathedalen Georgiens in Betrieb. Die dortige Kathedrale Mariä Himmelfahrt wurde im 13. oder 14. Jahrhundert über den Fragmenten einer älteren Kirche errichtet. Auf dem Berg Mkheri steht die Erzengelkirche auf 2.490 Metern Höhe; sie besitzt ein Fresko der Himmelfahrt aus dem 14. Jahrhundert.

Im Dorf Chazhashi in der Gemeinde Ushguli, innerhalb des Welterbegebiets Ober-Swanetien, sind mehr als 200 mittelalterliche Turmhäuser, Kirchen und Burgen erhalten. Das Hochlanddorf Adishi wird ebenfalls mit mittelalterlichen religiösen Denkmälern und typischen swanetischen Türmen verbunden.

Wanderungen und Feste planen

Die Routen geben Ihnen unterschiedliche Zeitmaße für die Planung. Der Spaziergang zum Intsra-Wasserfall führt durch das Tal des Flusses Intsra zu einem Wasserfall nahe Chkvaleri. Er gilt als dreistündige Route mittleren Schwierigkeitsgrads; prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen und die aktuelle Einschätzung der Gehzeit. Für diese Route gibt es keine direkte Busverbindung zwischen Zugdidi und Chkvaleri. Als Alternativen werden ein Taxi oder eine Minibusfahrt nach Jvari mit anschließender Taxifahrt genannt. Prüfen Sie die aktuellen Verbindungen vor der Reise.

Von Chkvaleri zum Berg Kvira führt eine zweitägige Wanderung, zu deren Sehenswürdigkeiten der ungewöhnliche Kuakantsalia Swinging Rock gehört. Eine weitere Option ist die Route von Ushguli über den Shkhara-Gletscher zum Namkvami-See: Sie ist 9 Kilometer lang und dauert 7 bis 8 Stunden. Der Weg erreicht den Fuß des Shkhara-Gletschers auf 2.900 Metern Höhe; der Namkvami-See, auch Romisghele-See genannt, ist der letzte Halt der Route auf 2.500 Metern. Die Wegdetails können sich mit den Bedingungen ändern. Auf dem Tetnuldi befinden sich außerdem die Tsaneri- und Adishi-Gletscher; dort entspringt auch der Enguri.

Für Kulturinteressierte bieten Feste konkrete Termine. Lataloba wird am letzten Montag im Juli in Latali gefeiert. Dazu gehören ein Gottesdienst, swanetische Gesänge und Speisen sowie ein Markt für swanetische Erzeugnisse. Vlakernoba wird jedes Jahr am 15. Juli gefeiert. Prüfen Sie die genaue Durchführung der Feste vor Ihrer Reise.

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