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Ujarma – Festungsstadt am Iori

Unterkünfte in Ujarma

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ujarma ist ein Reiseziel für Sie, wenn eine historische Festungsanlage den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden soll. Das Museum-Reservat umfasst eine ummauerte Festungsstadt mit Kampftürmen, einer Zitadelle, einer unteren Festung, einem Palast, einem Reservoir und einer Kirche. Diese Bauteile machen den Charakter als befestigte Stadt greifbar, statt den Ort auf ein einzelnes Bauwerk zu reduzieren. Für Ihre Zielwahl stehen damit Architektur, Baugeschichte und die Lage am Iori im Vordergrund.

Festungsanlage und Baugeschichte

Die Festungsstadt gliedert sich in eine innere Festung auf einem Höhenrücken und eine untere Festung auf einem steilen, felsigen Hang, der zum Fluss hin abfällt. Die Höhenstaffelung verdeutlicht den mehrteiligen Aufbau der Anlage: Der innere Bereich liegt auf dem Rücken, die untere Festung am abfallenden Gelände in Richtung Fluss. Damit prägt die Topografie die räumliche Gliederung ebenso wie die unterschiedlichen Bauteile.

Die Errichtung Ujarmas wird König Aspagur an der Wende vom 3. zum 4. Jahrhundert zugeschrieben. Im 4. Jahrhundert machte König Mirian Ujarma zu einer fürstlichen Festungsstadt. Im 5. Jahrhundert machte König Vakhtang Gorgasali die Stadt zeitweise zur Hauptstadt; auch die Hauptgebäude der historischen Anlage wurden im 5. Jahrhundert errichtet. Später erfolgten Wiederaufbauten im entwickelten und im späten Mittelalter. Dachi vollendete die Festungsstadt nach den Arbeiten, die mit Vakhtang Gorgasali verbunden waren. Die Angaben gehören zu unterschiedlichen Etappen: zur Zuschreibung der Errichtung, zum Ausbau als fürstliche Festungsstadt, zur zeitweiligen Hauptstadtrolle und zu späteren Bauphasen. So lässt sich Ujarmas Entwicklung über mehrere Jahrhunderte einordnen, statt sämtliche Bauteile einer einzigen Epoche zuzurechnen.

Ein eigenes Baudetail bietet die Jvari-Patiosani-Kirche: Ihre älteste untere Ebene ist an einen Turm angesetzt, lässt dessen Eingang jedoch offen. Die Verbindung aus angesetzter Ebene und freiem Turmeingang ist ein konkreter architektonischer Aspekt der Kirche.

Lage am Iori und Landschaft

Die Festung liegt am rechten Ufer des Iori nahe dem modernen Dorf Ujarma. Von der Festungsumgebung reichen die Blicke über das Iori-Tal. Auf dem Gelände wurde auch eine Kaukasische Agame beobachtet. Flusslage, Talblick und Tierbeobachtung ergänzen so den architektonischen Schwerpunkt um einen Landschaftsbezug.

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Anreise und Eintritt

Auf der kurvenreichen Straße in Richtung Gombori-Pass beträgt die Entfernung von Tbilisi zur Festung etwa 45 Kilometer. Das Ujarma Museum-Reservat ist außerdem mit dem Minibus auf der Tbilisi–Gombori-Route erreichbar. Da sich Transportstrecken ändern können, prüfen Sie die Verbindung vor der Abfahrt lokal. Der Eintritt in das Museum-Reservat ist kostenlos; informieren Sie sich vor der Reise über die aktuellen Besucherregelungen. Straßenverhältnisse und Fahrzeiten können sich ändern.

Ein weiterer Ortsbezug

Ujarma verfügt außerdem über einen balneologischen Kurort mit jod-bromhaltigen Heilmineralwässern. Damit stehen neben der Festungsstadt auch der Kurort und seine Mineralwässer als eigenständiger Aspekt des Reiseziels im Blick. Die beiden Themen geben unterschiedliche Anhaltspunkte für Ihre Reiseentscheidung: die historische Bauanlage und den balneologischen Charakter des Ortes.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kachetien.

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