Möldri: Sandstein, Wanderwege und Mühlengeschichte
Unterkünfte in Möldri
Für eine Reise nach Möldri bieten die Landschaft am Piusa-Urstromtal und die Geschichte der Mühlen an der Piusa zwei konkrete thematische Zugänge. Hinzu kommen benannte Wanderwege am Make-Lagerfeuerplatz. Je nach Schwerpunkt können Sie Sandsteinformationen, Wandern oder historische Ortsnamen in den Blick nehmen.
Sandsteinlandschaft am Piusa
Der Fluss Piusa fließt durch ein bis zu 35 Meter tief in Sandstein eingeschnittenes Urstromtal. Die Hänge erreichen stellenweise eine Neigung von bis zu 35 Grad. Die Zahlen beschreiben unterschiedliche Merkmale: 35 Meter beziehen sich auf die maximale Tiefe des Taleinschnitts, 35 Grad auf die Neigung einzelner Hangpartien. Bei einem Besuch lässt sich das Relief so unter zwei Gesichtspunkten betrachten: Tiefe des Tals und Steilheit der Hänge.
Die Mauer Make, auch Möldri- oder Sika-Mauer genannt, ist einer von acht Sandsteinaufschlüssen im Landschaftsschutzgebiet Piusa-Urstromtal. Die Felsformation Make beziehungsweise Möldre-Mauer zählt zu den größten Aufschlüssen im südlichen Teil des Schutzgebiets. Damit ist die Formation sowohl als einzelner benannter Aufschluss als auch innerhalb der größeren Landschaft des Schutzgebiets eingeordnet.
Wandern vom Make-Lagerfeuerplatz
Vom Make-Lagerfeuerplatz aus können Sie auf dem Piusa-Flusstal-Wanderweg sowie auf der RMK-Wanderroute Peraküla–Aegviidu–Ähijärve wandern. Der erste Routenname verweist auf das Piusa-Flusstal, der zweite nennt Peraküla, Aegviidu und Ähijärve. Beide Optionen haben den Make-Lagerfeuerplatz als gemeinsamen Bezugspunkt. Er liegt auf Privatgrund; berücksichtigen Sie dies, wenn Sie eine Wanderung von dort planen.
Mühlengeschichte und Ortsnamen
Bei einer Revision von 1627 wurden unterhalb der Burg Vastseliina an der Piusa drei Mühlenstaustellen verzeichnet. Später kamen an der Piusa weitere Mühlen hinzu, darunter Möldre veski und Makõ veski. Der Name des Dorfes Möldri geht auf eine der ursprünglich drei Mühlen an der Piusa zurück; die Mühlen waren auch auf einer Karte von 1684 verzeichnet. Die Jahreszahlen haben unterschiedliche Rollen: 1627 bezeichnet die Revision mit den drei Staustellen, während 1684 das Kartenjahr der mit der Namensgeschichte verbundenen Mühlen ist. Für die Ortsgeschichte ist auch der Unterschied zwischen den Staustellen und den später hinzugekommenen Mühlen aufschlussreich: Die überlieferten Namen verweisen auf mehr als einen Aspekt der Mühlennutzung an der Piusa.
Ein weiterer historischer Bezug ist Vasekoja: Es befindet sich auf dem Gelände des ehemaligen Gasthauses Vasekoja. Dieser Zusammenhang ordnet den Ort über seine frühere Nutzung ein.
Hotels für Ihre Reise nach Möldri
Wenn Sie ein Hotel für Ihre Reise nach Möldri suchen, legen Sie zunächst fest, welches Thema Ihren Aufenthalt prägen soll: Wanderungen, Sandsteinformationen oder Mühlengeschichte. Prüfen Sie beim konkreten Hotelangebot, ob dessen Lage zu Ihrem eigenen Reiseplan passt.
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