Taheva: Gutshofgeschichte und Wege im Umfeld
Unterkünfte in Taheva
Im Umfeld von Taheva stehen die Geschichte des Gutshofs, Kirchenkunst und Wege unterschiedlicher Länge im Mittelpunkt. Wenn Sie ein Hotel in Taheva suchen, können diese Themen dabei helfen, die Reise nach Ihren Interessen auszurichten. Der Gutshof erzählt von mehreren historischen Nutzungsphasen; Wander- und Radwege unterscheiden sich in Länge und Art.
Gutshof Taheva und seine Geschichte
Die Ruinen des Hauptgebäudes des Gutshofs Taheva in Taheva küla sind als Baudenkmal eingetragen. Zugleich gehört der Gutshof zu den Kulturerbeobjekten des estnisch-lettischen Kulturerbewegs. Erstmals erwähnt wurde er 1627. Das Hauptgebäude mit seinem neobarocken Turm wurde im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts fertiggestellt und 1944 zerstört. Erhalten sind Teile der Mauern und Fragmente der Veranda. Auch die alte Wodkabrennerei und der alte Wodkakeller des Gutshofs sind erhalten.
1926 wurde im Gutshof ein Heim für Kinder mit Behinderungen eröffnet. Ein Jahr später änderte sich die Nutzung: 1927 traten Kinder mit Tuberkulose an die Stelle der Kinder mit Behinderungen; das Heim wurde in „Heim-Sanatorium für Kinder mit Tuberkulose“ umbenannt.
Kirche, Altarbild und Landschaft
Eine weitere historische Station im Umfeld ist die Steinkirche von Hargla. Sie wurde 1821 geweiht und 1872 bis 1874 umfassend umgebaut. Das Altarbild erzählt eine eigene Entstehungsgeschichte: 1859 wurde es in Gotha fertiggestellt und vor seiner Ankunft in Hargla in London ausgestellt. Damit sind Baugeschichte und Weg des Altarbildes zwei getrennte kulturhistorische Zeitlinien.
Der 24 Meter hohe Aussichtsturm Tellingumäe bietet einen Blick über die Überschwemmungsflächen des Mustjõgi.
Rad- und Wanderwege rund um Taheva
Der Koiva-Radweg ist 20 km lang und führt durch Wälder am Mustjõgi und an der Koiva entlang. Die Strecke verläuft über geschotterte Waldwege und bietet acht Sehenswürdigkeiten. An mehreren Picknickplätzen können Besucher rasten und grillen. Der Karula-Radweg überschneidet sich teilweise mit dem Taheva-Radweg.
Der Koiva-Kulturerbeweg ist ein 2 km langer Wanderweg mit Kulturerbeobjekten und Informationstafeln. Der estnisch-lettische Kulturerbeweg umfasst 44 km für Hin- und Rückweg; 22 km entfallen auf die einfache Richtung. Sie können ihn auch mit dem Fahrrad befahren. Informationstafeln gibt es auf Estnisch, Lettisch und Englisch. Prüfen Sie vor Ihrer Tour die Wegbedingungen. Im direkten Längenvergleich ist der 2 km lange Koiva-Kulturerbeweg kürzer als die einfache 22-km-Strecke des estnisch-lettischen Weges.
Führung im Tsirgumäe Food Forest
Bei der Führung durch den Tsirgumäe Food Forest gehört eine Shiitake-Pilzplantage zum Angebot. Zum Abschluss gibt es hausgemachte Suppe und frisches, handwerklich gebackenes Brot aus lokalen Zutaten. Da sich die Modalitäten des aktuellen Angebots ändern können, prüfen Sie diese vor Ihrer Planung.
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