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Tori: Pferdezucht, Flüsse und Kulturerbe

Unterkünfte in Tori

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Am Rand des Soomaa-Nationalparks liegt der Ort Tori. Wälder, Grünflächen und Flüsse prägen das Landschaftsbild von Tori vald; Pferdezucht, Museen und archäologische Spuren eröffnen weitere Themen für Ihren Aufenthalt. Der Nationalpark bietet Möglichkeiten zum Wandern in Wäldern und Mooren sowie für Aktivitäten auf Flüssen.

Landschaft und Wasser im Soomaa-Nationalpark

Im Nationalpark Soomaa wird die Überschwemmungsperiode auch als fünfte Jahreszeit bezeichnet. Sie kann dort Bedingungen für Kanufahrten über überschwemmte Wiesen und durch Auwälder schaffen. Dieser saisonale Aspekt gehört zum Nationalpark; in Tori selbst prägen der Pärnu-Fluss und weitere Flusslandschaften eigene Ausflugs- und Kulturthemen.

Zu den geschützten Naturdenkmälern in Tori vald zählen Tori paljand und die dortigen Höhlen. Tori Põrgu ist eine devonische Sandsteinuferböschung am Pärnu-Fluss. Kanufahrende erreichen sie, indem sie vom Brückenbereich 100 Meter flussaufwärts paddeln. Das Innere von Tori Põrgu ist nicht mehr zugänglich; Treppen vom Friedhofstor führen jedoch zum Ort.

Der 2,8 Kilometer lange Meiekose-Lehrpfad verläuft entlang der Flüsse Raudna und Tõramaa durch einen Teil der Kulturlandschaft des Nationalparks Soomaa. Zu den beschriebenen Stationen gehören ein altes Dorf mit Hütten und Saunen, alte Bauernhöfe und knorrige Eichen. In Jõesuu überquert eine Hängebrücke den Pärnu-Fluss; sie ist 67,5 Meter lang.

Pferdezucht, Museen und Geschichte

Der 1856 gegründete Pferdezuchtbetrieb Tori Hobusekasvandus züchtet weiterhin estnische und Tori-Pferde. Nach vorheriger Buchung bietet der Betrieb Reitausflüge und Ausflüge mit der Pferdekutsche an. So stehen neben der Zuchtgeschichte auch zwei unterschiedliche Arten von Ausflügen im Programm: zu Pferd oder mit der Kutsche.

Das Tori Museum war Estlands erstes Kirchspielmuseum und wurde 1934 gegründet. Seine Ausstellungen befinden sich in einem ehemaligen Gutshof-Getreidespeicher aus dem Jahr 1814; das Museum organisiert Führungen. Das Sindi Museum bietet Besuchern eine kostenlose Einführung in die Geschichte von Sindi.

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Die Besiedlung reicht weit zurück: Die ersten Siedler erreichten Pulli vor 10.000 bis 11.000 Jahren. Ein in Pulli gefundener Hundezahn ist der älteste in Estland gefundene Beleg für die Anwesenheit domestizierter Hunde. Auch die Kirchen erzählen unterschiedliche Abschnitte der Ortsgeschichte: Die Tori Memorial Church wurde 1854 fertiggestellt. Die Tori St George’s Lutheran Church wurde 2001 zum Gedenken an alle Opfer des Zweiten Weltkriegs geweiht und wird als Konzertort genutzt.

Einbaumfahrten und weitere Erlebnisse

Im Haabjakoda können Sie authentische Einbäume für ruhige, einstündige Fahrten auf dem Pärnu-Fluss mieten. Für die Kanufahrten stellt das Haabjakoda Schwimmwesten, Paddel und grundlegende Anweisungen bereit. Eine Ausstellung widmet sich der Einbaumtradition in Estland und Lettland. Damit verbindet sich das konkrete Erlebnis auf dem Fluss mit einem Einblick in die regionale Bootstradition.

An den Stromschnellen von Sindi starten und enden organisierte Kajak- und Kanutouren. Wer das Wasser lieber vom Ufer aus betrachtet, kann dort auch das aufgewühlte Wasser beobachten. Die beiden Perspektiven unterscheiden sich klar: eine organisierte Tour auf dem Wasser oder ein Blick auf die Stromschnellen vom Ufer.

Bei einem Besuch des Tori Siidritalu können Sie etwas über die Herstellung von Cider und Wein erfahren und die Produkte des Hofes verkosten. Auf der Alpaka-Farm gibt es neben Alpakas auch Zwergziegen, Miniaturschafe, Angorakaninchen und Hühner zu sehen. So reicht die Auswahl an Themen von Kultur und Flusslandschaft bis zu Herstellung und Tierwelt.

Weitere Reiseziele entdecken: Kõrsa, Tori, Tahkuranna, Vändra, Varbla Vald, Häädemeeste, Audru, Kuiaru

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pärnu.

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