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Laupa: Gutshausgeschichte und Kanufahren am Pärnu

Unterkünfte in Laupa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Am Ufer des Pärnu liegt der Gutshof Laupa. Die Geschichte der Schule im Herrenhaus, die Architektur des Hauptgebäudes, die Entwicklung des Parks und das Kanufahren am Fluss bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Wenn Sie ein Hotel in Laupa suchen, können Sie überlegen, ob Sie Ihren Schwerpunkt eher auf das historische Erbe des Gutshofs oder auf die Paddelmöglichkeiten legen. Schulgeschichte und Baugeschichte geben dem kulturellen Interesse verschiedene zeitliche Blickwinkel; beim Paddeln stehen Streckenverlauf und Flusscharakter im Vordergrund.

Schule und Dorfgeschichte

Die frühesten überlieferten Nachweise für Schulunterricht in Laupa stammen aus dem Jahr 1787. Seit 1922 befindet sich die Laupa-Schule im Herrenhaus des Gutshofs. Während der Zeit der Estnischen Republik wurde das Herrenhaus auch für Vereins- und Gemeinschaftsaktivitäten des Dorfes genutzt, darunter Theaterproben und Feiern zum Muttertag. Seit 1998 befindet sich im Gebäude das Zentrum des Vereins Järvamaa Mõisakoolide Ühing. Diese Nutzungen verbinden Bildungsgeschichte mit dem gemeinschaftlichen Leben im Dorf und der späteren Vereinsarbeit.

Da es sich um eine aktive Gutshausschule handelt, müssen Besuche während der Schulzeit im Voraus vereinbart werden. Das Herrenhaus ist damit zugleich historischer Ort und aktiver Schulstandort.

Architektur des Gutshofs

Das heutige Hauptgebäude des Gutshofs Laupa wurde 1911–1913 nach den Plänen des Architekten Jacques Rosenbaum errichtet. Es gilt als herausragender Vertreter der estnischen Gutshausarchitektur des 20. Jahrhunderts und der retrospektiven Jugendstilrichtung. Die Bezeichnung verweist auf einen Rückgriff auf den Jugendstil und ergänzt die Baujahre um eine stilistische Einordnung. Zwischen 2008 und 2010 wurde das Gebäude umfassend restauriert. Auch die Brennerei ist als Baudenkmal unter der Registriernummer 15137 eingetragen.

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Parkgeschichte

Der Park des Gutshofs Laupa wurde im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert erweitert. Seine Entwicklung reicht damit über die einzelne Bauphase des Hauptgebäudes von 1911–1913 hinaus und eröffnet einen zweiten zeitlichen Blick auf den Gutshof: Neben dem Bau des Hauses steht die Veränderung der Parkanlage über einen längeren Zeitraum. Als geschützter Park ist die Anlage unter der Kennung KLO1200175 ausgewiesen.

Kanufahren am Pärnu

Am Fluss sind Kanumöglichkeiten ein weiterer Reisebezug. Eine 21 Kilometer lange Kanuroute führt vom Gutshof Laupa zum Kurgja-Talumuuseum. Sie beginnt nahe dem Gutshof mit einer Stromschnelle. Wenn Sie diese Strecke buchen möchten, prüfen Sie zuvor ihre Verfügbarkeit. Auf den ruhigen Flussabschnitten bei Metsajõe können Sie beim Paddeln die Natur beobachten. Wenn Sie Metsajõe als Startpunkt wählen, können Sie in Richtung Rae und Pärnu paddeln. Die beiden Paddelhinweise bieten unterschiedliche Orientierung: Für die Laupa-Route sind Ziel und Länge konkret benannt, während bei Metsajõe die mögliche Fahrtrichtung an die Wahl des Startpunkts gebunden ist. Die Stromschnelle am Routenbeginn und die ruhigen Abschnitte bei Metsajõe markieren zwei unterschiedliche Flusscharaktere für die Planung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Türi.

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