Großvargula: Hotels, Geschichte und Unstruttal
Unterkünfte in Großvargula
Großvargula bietet mehrere unterscheidbare Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: die Kirchenkunst von St. Jacobi, die Geschichte des Weinbaus, das Vargulaer Schloss und das Naturschutzgebiet Unstruttal. Hinzu kommen Wanderungen auf die umliegenden Höhenzüge und Radwege entlang der Unstrut. Wenn Sie ein Hotel in Großvargula suchen, können diese Themen bei der Einordnung des Ortes helfen: Sie zeigen kulturgeschichtliche und landschaftliche Seiten sowie Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien.
Kirche, Bildkunst und Schloss
1883 wurde in der Kirche St. Jacobi ein neues Altarbild an die Stelle des älteren Bildes von 1757 gesetzt. Das Gemälde von Professor Pfannschmidt aus Berlin zeigt den Auferstandenen mit der trauernden Maria vor dem leeren Grab. Ein Büchlein stellt außerdem alle 45 Emporenbilder der Kirche vor. Damit stehen ein Altarbild mit benanntem Künstler und dargestellter Szene sowie eine umfangreiche Folge von Emporenbildern als unterschiedliche Bezüge zur Kirchenkunst nebeneinander. Auch das Vargulaer Schloss gehört zum geschichtlichen Profil des Ortes: Ihm kommt landesweite geschichtliche Bedeutung zu.
Weinbau mit historischen Stationen
Auch die Weinbaugeschichte hat in Großvargula konkrete Bezugspunkte. Karl Simon Schwarz setzte 1954 die Tradition des Weinanbaus im Ort fort. Den Weinberg betreibt die Stiftung Landleben mit Sitz in Kirchheilingen. Das erste Weinbergfest fand im Juni 2012 statt; sein abwechslungsreiches Programm informierte die zahlreichen Besucher über den Weinbau in Großvargula. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Stationen: die Fortführung der Weinbautradition einerseits und das erste Weinbergfest andererseits.
Landschaft, Wandern und Radfahren
Das Naturschutzgebiet Unstruttal zwischen Nägelstedt und Großvargula weist Trockenhänge und kalkhaltige Böden auf. Damit sind sowohl die Hangform als auch die Bodenbeschaffenheit als konkrete Landschaftsmerkmale benannt. Für Aktivitäten im Freien gibt es zwei unterschiedliche Orientierungen: Von Großvargula aus bieten sich Wanderungen auf die umliegenden Höhenzüge an, während Radwege entlang der Unstrut führen. Wenn Sie zwischen diesen Möglichkeiten abwägen, stehen beim Wandern die Höhenzüge und beim Radfahren der Flussverlauf im Mittelpunkt.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Unstrut-Hainich
Im übergeordneten Reiseziel Unstrut-Hainich ist der Unstrut-Hainich-Kreis Teil der Welterberegion Wartburg Hainich. Zum Baumkronenpfad gehören unterschiedliche Höhen und Blickwinkel: Man spaziert in 24 Metern Höhe über das Dach des Hainich, und vom Baumhaus reicht der Blick über den Nationalpark Hainich. Schwindelfreie können den Baumturm bis zu einer Plattform in 40 Metern Höhe besteigen. Von dort reicht die Aussicht über den Hainich bis ins Thüringer Becken. So lassen sich der Weg über das Baumdach und der höhere Aussichtspunkt des Turms als verschiedene Perspektiven unterscheiden.
Der Baumkronenpfad beginnt 200 Meter vom Nationalparkzentrum Thiemsburg entfernt. Dort gibt es einen großen Wanderparkplatz, eine gastronomische Einrichtung, Toiletten und eine Bushaltestelle des öffentlichen Nahverkehrs. In der Ausstellung vermitteln Filme, großformatige Bildwände, Erlebnisstationen und interaktive Elemente die Inhalte. Das Zentrum bietet außerdem einen vollständig barrierefreien Media-Guide; Tablets und Kopfhörer können ausgeliehen werden. Prüfen Sie die Einrichtungen vor Ihrer Anreise noch einmal.
Weitere Reiseziele entdecken: Flarchheim, Dachrieden, Mühlhausen/Thüringen, Vogtei, Altengottern, Herbsleben, Weberstedt, Niederdorla
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Unstrut-Hainich.