Mühlhausen/Thüringen: Kirchen, Türme und Museen
Unterkünfte in Mühlhausen/Thüringen
Bei der Suche nach einem Hotel in Mühlhausen/Thüringen hilft zuerst die Frage, welche Schwerpunkte Sie auf Ihrer Reise setzen möchten: Kirchen und Musikgeschichte, Museen oder Wege durch die Altstadt. Die Stadt verbindet markante Bauwerke mit Kulturorten und Möglichkeiten, sie eigenständig oder bei einer Führung kennenzulernen.
Türme und Altstadt entdecken
Der 86,7 Meter hohe Mittelturm der Mühlhäuser Marienkirche ist weit über die Stadtgrenzen hinaus sichtbar. Eine andere Perspektive bietet der Rabenturm an der Historischen Wehranlage: Seine 34,2 Meter hohe Aussichtsplattform eröffnet einen Panoramablick über Mühlhausen und die Umgebung. So setzen die beiden Türme unterschiedliche Akzente – der Mittelturm prägt die weithin sichtbare Silhouette, am Rabenturm gehört der Blick von oben zum Besuchserlebnis.
Eine öffentliche Altstadtführung macht Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten der Altstadt zum Thema. Treffpunkt ist die Tourist Information in der Ratsstraße 20. Führungen durch die Räumlichkeiten des Historischen Rathauses können Sie ebenfalls bei der Tourist Information anfragen. Wenn Sie lieber selbst losgehen, gibt es Touren zur eigenständigen Erkundung zu Fuß oder per Rad; dazu gehören ausgebaute Rad- und Wanderwege im sehenswerten Stadtkern.
Kirchen, Bach und Museen
Musikgeschichte lässt sich an der Divi-Blasii-Kirche nachvollziehen: Johann Sebastian Bach wirkte 1707 und 1708 an der Kirche. Die heutige Schuke-Orgel entstand 1959 nach Bachs Orgeldisposition. Die zeitliche Folge ist dabei aufschlussreich: Bachs Wirken an der Kirche und die spätere Entstehung der heutigen Orgel sind unterschiedliche Stationen ihrer Musikgeschichte.
Das Museum St. Marien erfüllt mehrere kulturelle Funktionen: Es dient als Müntzergedenkstätte und Museum sowie als Begegnungsort für Religion und Kultur. Thomas Müntzer ist dort außerdem ein eigener Ausstellungsbereich in den Kapellen gewidmet. Das verbindet die allgemeine Museumsfunktion mit einem konkreten Schwerpunkt, den Sie bei Ihrem Besuch gezielt in den Blick nehmen können.
Im Kulturhistorischen Museum stehen archäologische und künstlerische Themen nebeneinander. Die Dauerausstellung zeigt zahlreiche archäologische Fundstücke aus dem Unstrut-Hainich-Kreis, die einen Zeitraum von etwa 6000 Jahren umfassen. Daneben präsentiert das Museum die Kunstlandschaft Thüringens im 20. Jahrhundert anhand von etwa 120 Gemälden und Grafiken. Die beiden Themenbereiche bieten unterschiedliche Zugänge: hier Funde aus einer langen Zeitspanne, dort Malerei und Grafik eines bestimmten Jahrhunderts.
Eigenständig unterwegs und regionaler Blick
Die eigenständigen Touren zu Fuß und mit dem Rad ergänzen Führungen um eine selbst gewählte Erkundung der Stadt. Informieren Sie sich vorab über die konkrete Tour und ihre Links, denn Route und Verfügbarkeit können sich ändern. Wenn Sie lieber in einer Gruppe unterwegs sind, können Sie die öffentliche Altstadtführung mit dem ausgewiesenen Treffpunkt einplanen; für Führungen durch die Räume des Historischen Rathauses ist eine Anfrage bei der Tourist Information möglich.
Zum weiteren Reisehorizont gehört der Unstrut-Hainich-Kreis, der Teil der Welterberegion Wartburg Hainich ist. Im übergeordneten Reiseziel Unstrut-Hainich kommt mit dem Baumkronenpfad ein Naturthema hinzu: Der Weg verläuft in 24 Metern Höhe über dem Dach des Hainich, und vom Baumhaus reicht der Blick über den Nationalpark Hainich. Das Nationalparkzentrum an der Thiemsburg vermittelt seine Ausstellung mit Filmen, großformatigen Bildwänden, Erlebnisstationen und interaktiven Elementen. Dazu gehört ein vollständig barrierefreier Media-Guide; Tablets und Kopfhörer können ausgeliehen werden. Damit stehen im übergeordneten Reiseziel Stadtgeschichte und Nationalpark-Themen als unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte zur Wahl.
Weitere Reiseziele entdecken: Anrode, Weinbergen, Südeichsfeld, Flarchheim, Kutzleben, Altengottern, Schönstedt, Rodeberg.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Unstrut-Hainich.