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Kölleda – Pfefferminzstadt mit Museumsgarten

Unterkünfte in Kölleda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kölleda liegt am Rand des Thüringer Beckens. Die Stadt blickt auf eine lange Tradition des Kräuteranbaus und der Kräuterverarbeitung zurück; wegen der historischen Bedeutung des Arznei- und Gewürzpflanzenanbaus ist sie weit über die Region hinaus als „Pfefferminzstadt“ bekannt. Diese Prägung findet im historischen Museumsgarten eine konkrete Entsprechung. Für die Wahl Ihres Aufenthalts ergeben sich so mehrere unterschiedliche Schwerpunkte: Orts- und Technikgeschichte, der Garten, der Wochenmarkt oder die Anreise mit der Bahn.

Museen zwischen Stadtgeschichte und Technik

Das Heimatmuseum Kölleda befindet sich im ehemaligen Buchdruckerhaus. Dort ist eine historische Ofenplattensammlung zu sehen. Einen anderen Akzent setzt das Funkwerkmuseum, das in die Industrie- und Technikgeschichte der Stadt führt.

Das Funkwerkmuseum dokumentiert die Geschichte des VEB Funkwerk Kölleda von den Anfängen als Neutro-Werk im Jahr 1945 bis zu seiner Aufgliederung. Zugleich reicht die Entwicklung der Rechen- und Datenverarbeitungstechnik von der Rechenmaschine bis zum modernen Computer. Die Ausstellung umfasst außerdem Fotoapparate, Schreibmaschinen, Telefone und Rundfunkgeräte aus mehreren Jahrzehnten. Damit stehen neben der Rechentechnik auch Fotografie, Bürogeräte und Kommunikation im Blick.

Ein eigener Themenstrang ist die Geschichte des Rundfunks. Die technische Entwicklung reicht hier vom Detektorempfänger bis zur Hi-Fi-Anlage. Zusammen ergeben die Sammlungen zwei unterschiedliche Zugänge: Das Heimatmuseum verbindet das ehemalige Buchdruckerhaus mit historischen Ofenplatten; das Funkwerkmuseum entfaltet ein breites Spektrum der Industrie- und Technikgeschichte.

Historischer Museumsgarten und Kräutertradition

Der historische Museumsgarten des Heimatmuseums ist im Stil der Zeit um 1800 angelegt. Dort wachsen zahlreiche Heil- und Gewürzkräuter, historische Gemüsearten und alte Rosen. Die Pflanzung verbindet die Gartenanlage mit Kölledas langer Tradition im Kräuteranbau und in der Kräuterverarbeitung. So erhält die Bezeichnung „Pfefferminzstadt“ neben ihrer historischen Bedeutung auch einen Bezug zu den Pflanzen, die im Garten zu sehen sind.

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An den Garten grenzt eine Streuobstwiese, die für verschiedene Veranstaltungen genutzt wird. Wenn eine Veranstaltung den Anlass Ihrer Reise bildet, prüfen Sie den konkreten Termin bei der Planung. Der Garten und die Wiese ergänzen die Museumsinhalte um einen eigenen Schwerpunkt, während die Ausstellungen im Heimat- und Funkwerkmuseum historische Sammlungen und technische Entwicklung behandeln.

Stadtbild, Wochenmarkt und Anreise

Die Stadtkirche St. Wiperti prägt gemeinsam mit dem Markt und dem Rathaus das Stadtbild von Kölleda. Der Wochenmarkt findet regelmäßig donnerstags am Rathaus statt. Wenn Sie den Markt in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, orientieren Sie sich an diesem Wochentag und prüfen Sie den aktuellen Termin, denn Marktzeiten können sich ändern.

Kölleda ist mit der RB 27 der Erfurter Bahn, der Pfefferminzbahn, erreichbar. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen Fahrplan. Für die Suche nach einem Hotel in Kölleda können Sie Ihren Reisezeitraum danach ausrichten, ob für Sie vor allem die Museen, der historische Garten, der Wochenmarkt oder die Bahnverbindung im Mittelpunkt stehen. Vergleichen Sie konkrete Angebote anhand Ihrer Reisedaten und persönlichen Anforderungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Weißensee, Kannawurf, Straußfurt, Großrudestedt, Guthmannshausen, Gebesee, Elxleben an der Gera, Bilzingsleben

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sömmerda.

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