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Elxleben: Radwege und die Kalkmühle

Unterkünfte in Elxleben an der Gera

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Elxleben lässt sich für die Reiseplanung vor allem über zwei konkrete Themen erschließen: Radfahren und ein Zeugnis regionaler Gipsverarbeitung. Der Gera-Radweg führt in Elxleben nach Norden an der Kirche vorbei; ab Elxleben verläuft er auf einem straßenbegleitenden Radweg in Richtung Walschleben. Die Gemeinde liegt direkt am 75 Kilometer langen Gera-Radweg. Für die Tourenplanung lassen sich damit die Route als Ganzes und ihr Verlauf am Ort auseinanderhalten. Außerdem empfiehlt sich in Elxleben am Radring Erfurt ein Abstecher zur denkmalgeschützten Ofenanlage Kalkmühle.

Radwege und die Kalkmühle

Die 75 Kilometer beschreiben den Gera-Radweg als längere Route; die Passage an der Kirche vorbei und der straßenbegleitende Abschnitt in Richtung Walschleben geben dazu einen konkreten Ortsbezug. Für Ihre Tourenwahl sind das zwei verschiedene Maßstäbe: der Gesamtverlauf und die Strecke, die Sie für Ihren eigenen Ausflug einplanen. Der Abstecher am Radring Erfurt zur Kalkmühle setzt einen anderen Akzent, weil dabei ein denkmalgeschütztes Ziel neben der Streckenführung steht. Prüfen Sie vor der Fahrt die Wegverhältnisse, denn der Zustand von Wegen kann sich ändern.

Die Kalkmühle ist eine denkmalgeschützte Ofenanlage und steht für die Verarbeitung von Gips in der Region. Der Werkstoff wurde unter anderem für Stuckfassaden und Stuckdecken verwendet. Dadurch wird die Verbindung von Verarbeitung und baulicher Verwendung greifbar: Die Gipsverarbeitung bildet den regionalen Hintergrund, die Stuckarbeiten benennen ein konkretes Einsatzfeld. Für Reisende, die unterwegs auch Bau und Handwerk einordnen möchten, ist das ein klar umrissener kulturhistorischer Themenpunkt. Zusammen mit dem Radbezug ergibt sich eine Reiseplanung, die sowohl Bewegung als auch einen Blick auf regionale Industriegeschichte berücksichtigen kann.

Kultur im übergeordneten Reiseziel Elxleben

Im übergeordneten Reiseziel Elxleben ist die Kirche St. Peter und Paul ein weiterer Kulturbezug. Die barocke Saalkirche wurde zwischen 1722 und 1725 erbaut; ihr 44 Meter hoher Westturm kam 1777 hinzu. Die beiden Bauzeiten zeigen, dass der Turm später ergänzt wurde. Im Inneren verlaufen zweigeschossige Emporen umlaufend. An der Südseite des Langhauses ist eine Sonnenuhr angebracht. So begegnen sich an einem Kirchenbau Angaben zur Bauform, zu einer späteren Erweiterung und zu einem architektonischen Detail.

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Zur historischen Ausstattung gehört die Volckland-Orgel aus dem Jahr 1751, die als historisch wertvoll gilt. Sie besitzt 27 Register auf zwei Manualen und Pedal. Neben Bauform und Turm setzt die Orgel damit einen eigenen Schwerpunkt, für den sich sowohl die Datierung als auch die technische Ausstattung benennen lassen. Eine um 1200 geschnitzte romanische Christusfigur aus St. Peter und Paul ist im Thüringer Museum Eisenach zu sehen. Kirche, Orgel und Figur stehen für unterschiedliche Epochen: die barocke Bauphase des 18. Jahrhunderts, die Orgel von 1751 und die romanische Skulptur um 1200. Diese zeitliche Staffelung hilft, die verschiedenen kulturhistorischen Bezüge im übergeordneten Reiseziel Elxleben voneinander zu unterscheiden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sömmerda.