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Jüchsen: Ortsgeschichte und Wandern

Unterkünfte in Jüchsen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jüchsen verbindet Ortsgeschichte, Kirchen und ein Museum mit Wandermöglichkeiten, die sich an unterschiedlichen Punkten orientieren. Von der Widderstatt führen Wanderungen in benannte Richtungen; der Rundwanderweg Jüchsen–Neubrunn beginnt und endet dagegen am Markt. Wenn Sie ein Hotel für Ihren Aufenthalt suchen, hilft diese Unterscheidung dabei, den Schwerpunkt auf Kulturgeschichte, eine Tour zu Fuß oder beides zu legen.

Ortsgeschichte und Kirchen

Das Museum in der Alten Schule wurde 1997 neu eingerichtet und zeigt zahlreiche Exponate. Der Untere Tannenberg, auch Kirchberg genannt, war von 1148 bis 1519 Sitz der Herren von Jüchsen; heute befindet sich dort der Platz der Grundschule.

Die Friedhofskirche in Jüchsen stammt aus dem Jahr 1608 und besitzt eine Wappendecke. Besuche sind nach Vereinbarung möglich; stimmen Sie den Termin vor Ihrer Reise ab. Die St.-Peter-und-Pauls-Kirche wurde zwischen 1628 und 1638 neu errichtet. Der zeitliche Vergleich unterscheidet das Baujahr der Friedhofskirche von der späteren Neuerrichtung der St.-Peter-und-Pauls-Kirche.

Die Wirtswiese und die Graulache liegen südwestlich von Jüchsen nahe der Straße nach Queienfeld. Beide wurden 1996 zu geschützten Landschaftsbestandteilen erklärt. Neben Bau- und Ortsgeschichte treten damit auch klar verortete Landschaftsbestandteile in den Blick.

Wandern ab Widderstatt und Markt

Der Keltenerlebnisweg ist an der Widderstatt ausgeschildert. Von dort kann man in Richtung Steinsburg bei Römhild oder zum Dolmar wandern. Das Siedlungsareal der Widderstatt liegt an einer Quellmulde und wird seit 8.000 v. Chr. von Menschen aufgesucht. Damit kommen an diesem Ort Wanderorientierung und ein weit zurückreichender Siedlungsbezug zusammen.

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Der Rundwanderweg Jüchsen–Neubrunn beginnt und endet am Markt in Jüchsen. Für die Planung lässt sich der Unterschied klar fassen: Bei der Widderstatt nennt die Routenbeschreibung zwei Wanderrichtungen, beim Rundweg steht derselbe Ort als Start und Ziel fest. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen und die aktuellen Angaben des Betreibers zum Rundwanderweg.

Weitere Kulturthemen im übergeordneten Reiseziel Grabfeld

Im übergeordneten Reiseziel Grabfeld liegen weitere eigenständige kulturhistorische Themen. Die folgenden Angaben zu Exdorf und Berkach sind regionale Beispiele für eigenständige kulturhistorische Themen im übergeordneten Reiseziel Grabfeld, nicht Merkmale Jüchsens. In Exdorf wurde der Ort 951 erstmals unter dem Namen „Heigesdorf“ urkundlich erwähnt. Erhaltene Fachwerkhäuser prägen das Ortsbild; die Dorfkirche hat einen wuchtigen Turm und eine charakteristische Schweifkuppel. In Berkach umfasst das jüdische Ensemble eine Synagoge, ein Badehaus, eine Schule und einen Friedhof. Synagoge und Judenschule an der Mühlfelder Straße wurden zwischen 1852 und 1854 erbaut. Die Synagoge wurde 1990/91 wieder als Synagoge hergerichtet und am 3. November 1991 im Beisein der damaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth feierlich wiedergeweiht. Auf den Grabsteinen des gut erhaltenen jüdischen Friedhofs sind viele Inschriften noch gut lesbar. Exdorf und Berkach zeigen damit unterschiedliche historische Schwerpunkte des übergeordneten Grabfelds: Ortsbild und Bauformen in Exdorf, jüdische Geschichte und Erinnerung in Berkach.

Weitere Reiseziele entdecken: Altersbach, Meiningen, Hümpfershausen, Walldorf, Friedelshausen, Frankenheim/Rhön, Vachdorf, Struth-Helmershof

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schmalkalden-Meiningen.

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