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Walldorf

Unterkünfte in Walldorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Walldorf verbindet zwei unterschiedliche Geschichtsthemen: die Kirchenburg mit ihrer frühen Rolle als Königshof und die Sandstein- und Märchenhöhle, deren Ursprung im Sandabbau liegt. Der Werratal-Radwanderweg führt direkt durch den Ort. Bei der Planung können Sie diese Themen auseinanderhalten: Geht es Ihnen vor allem um die Geschichte der Kirchenburg, um die frühere Arbeit mit Sand und ihre Darstellung oder um eine Radtour?

Kirchenburg Walldorf: Geschichte und Zugang

Die Außenanlage der Kirchenburg Walldorf ist von Ostern bis zum Reformationstag täglich von 10 bis 18 Uhr frei zugänglich. Die Kirche selbst ist nicht immer geöffnet. Prüfen Sie deshalb vor dem Besuch die örtlichen Hinweise, wenn Sie auch das Kircheninnere sehen möchten. Die heute Kirchenburg Walldorf genannte Anlage wurde als Königshof gegründet, noch bevor sie 982 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Sandstein- und Märchenhöhle

Die Sandstein- und Märchenhöhle entstand durch den Abbau von weißem, feinkörnigem Sand, der als Streu- und Scheuersand verwendet wurde. Die von Menschenhand geschaffene Höhle hat eine Fläche von etwa 65.000 Quadratmetern und 2.500 tragende Säulen. Laut Betreiber zählt sie zu den größten Höhlen dieser Art in Europa. Dioramen und Schaubilder vermitteln einen Überblick über die geologische Beschaffenheit der Höhle und das Leben der Sandmacher. Dazu kommen etwa 30 Märchenbilder für Kinder aus Geschichten der Brüder Grimm, von Ludwig Bechstein und aus modernen Erzählungen. So begegnen Ihnen in der Höhle sowohl die Geschichte der Sandgewinnung als auch Märchenmotive.

Radfahren auf dem Werratal-Radwanderweg

Der Werratal-Radwanderweg führt direkt durch Walldorf und bringt damit eine aktive Perspektive neben die historischen Themen von Kirchenburg und Höhle. Wenn Sie eine Unterkunft im Zusammenhang mit einer Radtour suchen, können Sie die Routenführung als eigenen Gesichtspunkt in Ihre Planung aufnehmen.

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Kulturgeschichte im übergeordneten Reiseziel Meiningen

Im übergeordneten Reiseziel Meiningen liegt ein eigener kulturhistorischer Schwerpunkt. Schloss Elisabethenburg wurde von 1682 bis 1692 unter Bernhard I. als Residenz des Herzogtums Sachsen-Meiningen erbaut und ist Sitz der Meininger Museen. Es ist ein bedeutendes Kulturdenkmal unter der Schirmherrschaft der Kulturstiftung Meiningen-Eisenach. Im Museum im Schloss sind Werke der Malerei, der Plastik und des Kunsthandwerks zu sehen. Das Theatermuseum „Zauberwelt der Kulisse“ zeigt ein etwa 14 Meter langes Bühnenbild sowie Kostüme, Theaterzettel und Autografen aus der Geschichte des Meininger Theaters. Auch die Stadt- oder Marienkirche „Unserer lieben Frauen“ prägt die Meininger Altstadt: Ihre Türme sind 50 Meter hoch, und die Kirche bildet den Mittelpunkt der Altstadt. Im Englischen Garten stehen auf Anregung des früheren Herzogs Georg II. Denkmäler für Jean Paul, Johannes Brahms und Max Reger; darunter ist das weltweit erste Denkmal für Johannes Brahms.

Weitere Reiseziele entdecken: Hümpfershausen, Ellingshausen, Birx, Springstille, Unterschönau, Kurort Brotterode, Obermaßfeld-Grimmenthal, Schmalkalden

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schmalkalden-Meiningen.

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