Zum Inhalt

Drognitz: Wandern am Hohenwarte-Stausee

Unterkünfte in Drognitz

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Für einen Aufenthalt in Drognitz stehen Wanderungen am Hohenwarte-Stausee und die örtliche Geschichte im Mittelpunkt. Drognitz liegt südlich des Stausees an der alten Salz- und Handelsstraße von Leipzig nach Nürnberg. Für die Planung können Sie zwei Schwerpunkte setzen: eine Etappe durch das Tal bis zur Saale oder kulturhistorische Ziele im Ort.

Wandern am Hohenwarte-Stausee

Ein großer Wanderparkplatz, Wandertafeln und gut ausgeschilderte Wege bieten Orientierung. Auf dem Wanderwegenetz in Drognitz lässt sich die Landschaft rund um das „Thüringer Meer“ erkunden; von den Wegen eröffnen sich Ausblicke auf die Saalekaskade. In Drognitz gibt es zudem einen Zustieg zum Wanderbus am Hohenwarte-Stausee-Weg. Prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag, wenn Sie den Wanderbus einplanen.

Eine konkrete Wanderung ist die vierte Etappe des Hohenwarte-Stausee-Wegs. Sie führt von Drognitz zur Lothramühle durch ein naturbelassenes Tal entlang des Meseritzbachs hinab zum Saaleufer. Anschließend verläuft sie über den Campingplatz Hopfenmühle bis zum Aussichtspunkt Hermannsfelsen. Dieser Verlauf verbindet Tal, Bach und Ufer mit klar benannten Stationen. Der Hermannsfelsen liegt auf der Route hinter dem Campingplatz und bietet eine gute Gelegenheit zum Verweilen und Rasten.

Direkt oberhalb des Campingplatzes Hopfenmühle verläuft außerdem ein etwa 75 Kilometer langer Rundwanderweg um den Hohenwarte-Stausee. Für Ihre Tourenwahl ist der Unterschied hilfreich: Die Etappe führt von Drognitz zur Lothramühle, der Rundweg umrundet den Stausee. Damit können Sie zunächst zwischen einer Streckenetappe und einer Runde wählen.

Ufer und Aussichtspunkte

Der Campingplatz Hopfenmühle liegt unterhalb von Drognitz direkt am Ufer des Hohenwarte-Stausees. Während eines Aufenthalts auf dem Campingplatz gehören Baden und Bootfahren zu den angebotenen Freizeitmöglichkeiten.

Anzeige

Nördlich von Drognitz liegt der Aussichtspunkt Drachenschwanz. Von dort bietet sich ein Blick auf eine schmale Landzunge in der Hohenwarte-Talsperre; zugleich ist der Punkt ein Rastplatz am Hohenwarte-Wanderweg rund um den Stausee. So steht neben den Ausblicken auf die Saalekaskade auch diese markante Landzunge als konkreter Landschaftspunkt in der Umgebung.

Kulturgeschichte in Drognitz

Die Dorfkirche St. Johannis besitzt einen barocken Kanzelaltar mit Pilastern aus dem Jahr 1701 und ein gotisches Taufbecken. Damit stehen zwei unterschiedliche Stilzuordnungen innerhalb derselben Kirche nebeneinander: barock am Kanzelaltar, gotisch am Taufbecken. Pilaster sind flache, säulenartige Wandglieder; hier bezeichnen sie ein konkretes Detail des Altars. Der Vergleich macht die beiden kunsthistorischen Merkmale der Kirche anschaulich.

Auch die Gaststätte „Zum Wolf“ gehört zur Ortsgeschichte: Sie blickt auf eine 500-jährige Geschichte zurück und bietet hausgebackenen Kuchen im Glas in verschiedenen Sorten an. So verbindet Drognitz Wege durch die Landschaft mit ausgewählten Einblicken in die Geschichte und das heutige Angebot des Ortes.

Weitere Reiseziele entdecken: Kaulsdorf, Mittleres Schwarzatal, Deesbach, Sitzendorf, Hohenwarte, Gräfenthal, Barigau, Lichtenhain

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saalfeld-Rudolstadt.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.