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Altenfeld: Wandern, Glastradition und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Altenfeld

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Altenfeld verbindet Wanderangebote in Wäldern und Tälern mit einer langen Glastradition und markanter Ortsgeschichte. Hinzu kommen Kulturorte im Bürgerhaus und Freizeitmöglichkeiten am Waldschwimmbad. Für die Planung können Sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen: eine Wanderung an der Haube, Einblicke in die lokale Glasgeschichte oder Zeit für weitere Freizeitangebote.

Wandern an der Haube und in Richtung Rennsteig

Ausgedehnte Wälder und Täler mit klaren Bächen laden in Altenfeld zu Spaziergängen und Wanderungen ein. Der Rundwanderweg zur Haube führt zu den beiden Gipfeln des Hausbergs. Je nach gewählter Route ist er 5 bis 10 km lang. Die Spanne gibt Ihnen einen konkreten Anhaltspunkt, wenn Sie eine kürzere oder längere Variante für Ihre Tour auswählen möchten.

Der zertifizierte Heilwanderweg Pilzsteig hat seinen Einstieg am Altenfelder Marktplatz beziehungsweise am Heubachsberg. Damit sind für diesen Weg zwei mögliche Ausgangspunkte benannt, während die Haube als Rundwanderung zu beiden Gipfeln beschrieben ist. Der Rennsteig ist der Höhenwanderweg des Thüringer Waldes und bildet auch den Bezugspunkt einer weiteren Tour: Die Skiwanderung „Rund um den Rotkopf“ beginnt an der Neustädter Straße am Ortsausgang von Altenfeld und führt weiter bis zum Rennsteig. Da die Winterbedingungen variieren, empfiehlt es sich, die aktuelle Wegsituation vor der Tour zu prüfen.

Glas, Galerie und Altenfelder Baugeschichte

Die Glastradition Altenfelds reicht bis zur Gründung einer Glashütte im Jahr 1646 zurück. Glasherstellung und Glasweiterverarbeitung gehören weiterhin zu den örtlichen Traditionen. Glasbläservorführungen werden nach Gruppenanmeldung oder bei Glasbläsermeister Thomas Krannich, Masserberger Straße 14 in Altenfeld, angeboten. Wenn Sie eine Vorführung einplanen, stimmen Sie den Besuch vorab ab.

Die Ausstellung zur Glastradition und Ortsgeschichte Altenfelds wurde im Juli 2002 anlässlich des 2. Thüringer Wandersommers im Bürgerhaus eröffnet. Besuche sind während der offiziellen Veranstaltungen des örtlichen Heimatvereins oder nach vorheriger Absprache möglich. Im Bürgerhaus befindet sich außerdem die Kleine Galerie, die wechselnde Themenausstellungen zeigt. Für einen gezielten Galeriebesuch lohnt sich ein Blick auf das aktuelle Programm. Das Musikautomaten-Museum Eger wird als Besucherattraktion in Altenfeld genannt; informieren Sie sich vor einem Besuch über die aktuellen Öffnungszeiten.

Auch die Kirche bietet einen konkreten Einblick in die Ortsgeschichte. Sie wurde von 1738 bis 1741 mit achteckigem Grundriss als beschieferter Fachwerkbau im sogenannten Bauernbarock errichtet. Seit 1983 steht sie unter Denkmalschutz. Grundriss, Bauweise und Stil geben der Kirche ein eigenes architektonisches Profil und unterscheiden sie thematisch von den Ausstellungsorten im Bürgerhaus.

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Schwimmbad, Beachvolleyball und Winterveranstaltung

Das Waldschwimmbad in Altenfeld hat eine Wasserrutsche und Sprungbretter. Neben dem Schwimmbad befindet sich eine Beachvolleyballanlage mit drei Spielfeldern. Wenn Sie einen Besuch im Schwimmbad planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Öffnungszeiten.

Für eine winterliche Tour beginnt die Skiwanderung „Rund um den Rotkopf“ an der Neustädter Straße am Ortsausgang und führt bis zum Rennsteig. Auch das Schlittenhunderennen „Trans-Thuringia“ hat einen Bezug zur Landschaft: Das Austragungsgebiet liegt entlang des Rennsteigs in und um Altenfeld. Wenn Sie Ihre Reise an dem Rennen ausrichten möchten, prüfen Sie die Veranstaltungstermine vorab.

Großbreitenbach als übergeordnetes Reiseziel

Im übergeordneten Reiseziel Großbreitenbach erstreckt sich eine Hochfläche zwischen dem Langen Berg, dem Tal der Schwarza und dem Höhenwanderweg Rennsteig. Großbreitenbach ist staatlich anerkannter Erholungsort und liegt rund 50 Kilometer südlich von Erfurt sowie etwa 15 Kilometer südöstlich von Ilmenau.

Ein eigenständiger kulturhistorischer Schwerpunkt in Großbreitenbach ist die St. Trinitatiskirche. Sie hat 600 Plätze und ist die größte Fachwerkkirche Thüringens. Ab 1679 wurde sie nach den Bauplänen des sachsen-gothaischen Landesbaumeisters Andreas Rudolphi als Ersatz für die baufällige Johanniskirche erbaut und 1690 eingeweiht. Die Johanniskirche war 1570 errichtet worden und stürzte 1771 bis auf ihren Kirchturm ein. Das hölzerne Taufgestell der St. Trinitatiskirche stammt aus dem Jahr 1677 und wurde aus der alten Johanniskirche übernommen. Die Kirche ist vollständig verschiefert; auf dem steilen Dach des breiten Kirchenschiffs sitzt ein markanter sechseckiger Dachreiter.

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