Auma-Weidatal: Baugeschichte und Weidatalfest
Unterkünfte in Auma-Weidatal
Für einen Aufenthalt in Auma-Weidatal lässt sich die Ortsgeschichte an konkreten Bauwerken betrachten: Auma erinnert mit Marktgebäuden und Liebfrauenkirche an den Wiederaufbau nach dem Stadtbrand von 1790; Göhren-Döhlen ergänzt den Blick um Pfarrhof und gedeckte Holzbrücke an der Weida. Mit dem Weidatalfest kommt ein wiederkehrender Termin hinzu. Wenn Sie ein Hotel in Auma-Weidatal suchen, können diese Themen helfen, den Aufenthalt nach Baugeschichte oder Veranstaltungsdatum auszurichten.
Baugeschichte in Auma
Am Markt in Auma stehen das Alte Rathaus und die gegenüberliegenden Bürgerhäuser Markt 2 und Markt 12 an den Längsseiten des Marktes. Sie wurden nach dem großen Stadtbrand von 1790 wiederaufgebaut. Auch die Liebfrauenkirche in Auma wurde nach dem Brand wiederaufgebaut und 1794 eingeweiht. Die Orgel kam später hinzu: Orgelbaumeister F. W. Trampeli aus Adorf im Vogtland baute sie 1818. Die Jahreszahlen stehen somit für verschiedene Bauphasen: den Wiederaufbau am Markt und an der Kirche, die Kirchweihe und den späteren Orgelbau.
Pfarrhof und Holzbrücke in Göhren-Döhlen
Der alte Pfarrhof in Göhren-Döhlen stammt aus dem Jahr 1712 und liegt am Ufer der Weida. Die gedeckte Holzbrücke über die Weida bestand bereits 1799, musste nach Überschwemmungen aber mehrfach neu errichtet werden. Beim Vergleich der beiden Bauwerke stehen damit verschiedene historische Merkmale im Vordergrund: ein konkret datierter Pfarrhof und eine Brücke, deren Geschichte auch von Hochwasser und wiederholtem Wiederaufbau geprägt ist. Frühe Existenz und mehrere Erneuerungen gehören gemeinsam zur Baugeschichte der Brücke.
Das Weidatalfest als Termin für die Reiseplanung
Das Weidatalfest in Göhren-Döhlen findet jeweils am letzten Juniwochenende in der Festhalle am Weidaufer statt. Als wiederkehrende lokale Tradition lässt es sich anders einordnen als die dauerhaft bestehenden historischen Bauwerke: Hier ist das konkrete Wochenende für die Planung entscheidend. Prüfen Sie deshalb die Termine für Ihr Reisejahr vor der Anreise. So können Sie den Festtermin bei Ihrer Aufenthaltsplanung berücksichtigen, ohne ihn mit den ganzjährig bestehenden historischen Bezugspunkten zu verwechseln.
Greiz: ein eigener Kultur- und Landschaftskontext
Im übergeordneten Reiseziel Greiz liegt ein eigener kulturhistorischer Schwerpunkt. Im Oberen Schloss in Greiz befindet sich seit 2010 die Dauerausstellung „Vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie“. Sie behandelt die Geschichte der Vögte, Herren, Reichsgrafen und Reichsfürsten Reuß sowie die damit verbundene kleinstaatliche Residenzkultur. Das Museum im Oberen Schloss bietet zudem ein multimediales Geschichtserlebnis mit computeranimierter Baugeschichte und einer interaktiven Zeitreise.
Im Unteren Schloss in Greiz befinden sich ein Museum und eine Textilschauwerkstatt. Die seit 1998 bestehende Werkstatt zeigt die Herstellung und Geschichte des Greizer Textilwesens; Kinder und Erwachsene können sich am manuellen Produktionsprozess beteiligen. Ein weiterer architektonischer Bezugspunkt in Greiz ist das Sommerpalais: Es wurde als Sommerresidenz der Fürsten Reuß Älterer Linie erbaut und zählt zu den frühesten klassizistischen Gebäuden in Mitteldeutschland.
Der Greizer Park liegt am Fuß des bewaldeten Schlossberges. Als Landschaftspark des 19. Jahrhunderts hat seine Gesamtanlage den Rang eines nationalen Kulturdenkmals. Der Landkreis Greiz liegt im Thüringer Vogtland. Seine Landschaft umfasst Mittelgebirgsräume, enge Täler mit Burgen und Schlössern, Hochflächen, Felsformationen mit Flussdurchbrüchen, Auen, Hügellandschaften, Wälder und Kulturlandschaften. In Greiz treffen damit Residenzgeschichte, Parkgestaltung und unterschiedliche Landschaftsformen als eigenständige regionale Themen aufeinander.
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