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Ronneburg: Holzbrücke, Bergbaugeschichte und Stadtmauer

Unterkünfte in Ronneburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ronneburg verbindet markante Bauwerke mit Geschichten aus dem Bergbau und der Stadtgeschichte. Zu den unterschiedlichen Themen zählen die Erlebnisbrücke „Drachenschwanz“, ein erhaltenes Fördergerüst, Abschnitte der historischen Stadtmauer und Museen. Wenn Sie ein Hotel in Ronneburg suchen, können Sie zunächst überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt eher an Holzbau, Bergbaugeschichte, historischer Architektur oder Museumsthemen ausrichten möchten.

Erlebnisbrücke und Neue Landschaft

Die Erlebnisbrücke „Drachenschwanz“ steht auf dem Gelände der Bundesgartenschau 2007. Sie ist 225 Meter lang und zählt zu den längsten und innovativsten Holzbrücken Deutschlands. Nach einer Sanierung wurde sie am 29. Mai 2026 wiedereröffnet. Ihre Länge und die Konstruktion aus Holz machen sie zu einem besonderen Bauwerk unter den Ronneburger Sehenswürdigkeiten.

Ein weiterer Blick auf die Landschaft führt zur Neuen Landschaft Ronneburg. Das Areal umfasst etwa 800 Hektar im ehemaligen Bergbaurevier um Ronneburg. Während das Fördergerüst an die Bergbaugeschichte an einem konkreten Bauwerk erinnert, beschreibt die Neue Landschaft einen großräumigen Bezug zum früheren Revier. So erhalten die technischen Zeugnisse und das einstige Bergbaugebiet unterschiedliche Schwerpunkte im Ortsbild.

Bergbaugeschichte und historische Bauwerke

Am südlichen Ortsausgang steht das Fördergerüst des Materialschachtes 407. Es ist das einzige erhaltene Zeugnis der Bergbautätigkeit in der Ronneburger Region und ein technisches Denkmal. Der Bergbauverein Ronneburg e.V. ermöglicht Besucherinnen und Besuchern Führungen zum Fördergerüst. Wenn Sie eine Führung einplanen möchten, stimmen Sie den Termin vorab mit dem Verein ab.

Auch die historische Stadtmauer ist noch an einzelnen Stellen sichtbar. Ein erhaltener Abschnitt im Bereich des Pfarrhauses (ehemalige Superintendentur) steht unter Denkmalschutz. Sein Unterbau besteht aus Bruchsteinmauerwerk, der Aufbau aus Fachwerk. Der Verlauf der Stadtmauer lässt sich heute nur an einigen Stellen erkennen. Der sichtbare Abschnitt gibt damit einen konkreten Einblick in die unterschiedlichen Bauweisen der Mauer.

Ein anderes architektonisches Merkmal Ronneburgs ist der etwa 30 Meter hohe Kirchturm. Der spätgotische, viereckige Turm trägt eine achtseitige Krone und ist ein Wahrzeichen der Stadt. Mauer und Turm setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Mauer fallen der wechselnde Aufbau und ihre nur stellenweise sichtbaren Abschnitte ins Auge, beim Kirchturm die Höhe und die charakteristische Krone.

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Museen und die Geschichte der Wismut

Das Stadtmuseum und Schulmuseum befindet sich im Turmgebäude des Ronneburger Schlosses und wird vom Heimatverein der Stadt Ronneburg betreut. Klären Sie die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab, wenn Sie den Museumsbesuch einplanen möchten. So können Sie Ihren Besuch nach den geltenden Arrangements ausrichten.

Die Ausstellung „Wismut*Objekt 90“ behandelt die Entwicklung der Wismut: von den ersten Jahren als Uranerzproduzent über die Entwicklung zu einem modernen Bergbauunternehmen bis zur Sanierung der bergbaulichen Hinterlassenschaften. Dieser thematische Bogen verbindet Unternehmensgeschichte und Bergbaufolgen. Er ergänzt den Blick auf das Fördergerüst um weitere Stationen der regionalen Bergbaugeschichte.

Weitere Kulturthemen in Greiz

Auch Greiz bietet eigenständige kulturelle Themen. Im Oberen Schloss in Greiz befindet sich seit 2010 die Dauerausstellung „Vom Land der Vögte zum Fürstentum Reuß älterer Linie“. Sie behandelt die Geschichte der Vögte, Herren, Reichsgrafen und Reichsfürsten Reuß sowie die damit verbundene kleinstaatliche Residenzkultur. Das Museum im Oberen Schloss ergänzt dieses Thema durch ein multimediales Geschichtserlebnis mit computeranimierter Baugeschichte und einer interaktiven Zeitreise.

Im Unteren Schloss in Greiz befinden sich ein Museum und eine Textilschauwerkstatt. Die seit 1998 bestehende Werkstatt zeigt die Herstellung und Geschichte des Greizer Textilwesens; Kinder und Erwachsene können sich am manuellen Produktionsprozess beteiligen. Damit stehen in Greiz unterschiedliche Zugänge nebeneinander: die historische Einordnung im Oberen Schloss und die praktische Beschäftigung mit Textilherstellung im Unteren Schloss.

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