Schönhagen entdecken: Schaugarten und Umgebung
Unterkünfte in Schönhagen
Schönhagen als Reiseziel
In Schönhagen bei Bad Heiligenstadt ist der Schaugarten ein konkreter Anknüpfungspunkt für eine Reise mit kulturgeschichtlichem Interesse. Auch die Feldkapelle, die Schönhagener Aussicht und ein Panoramaweg geben dem näheren Umfeld unterschiedliche Akzente.
Der Schaugarten Schönhagen
Der Schaugarten Schönhagen wurde 2003 auf Flächen des gemeinnützigen Vereins Kuhmuhne Schönhagen e.V. in Schönhagen bei Bad Heiligenstadt eröffnet. Seine Anlage ist kreisförmig gestaltet und stellt die Einführung vieler Kulturpflanzen nach Mitteleuropa in historischer Reihenfolge dar. Ein Rundgang führt durch Gartendarstellungen von der Jungsteinzeit über das Mittelalter bis zur Gegenwart.
Die zeitliche Abfolge ist der besondere Zugang zu diesem Garten: Statt die Pflanzen nur einzeln zu betrachten, lässt sich ihre Einführung als längere Entwicklung einordnen. Die Stationen spannen dabei einen Bogen von der Jungsteinzeit bis heute. Das macht den Schaugarten zu einem passenden Schwerpunkt für Reisende, die sich für Gartenkultur und historische Zusammenhänge interessieren.
Feldkapelle, Aussicht und Weg
Im näheren Umfeld von Schönhagen liegt die Feldkapelle auf einer Anhöhe am Weg nach Röhrig. Sie wurde 1827 erbaut. Die Schönhagener Aussicht liegt in Schönhagen auf rund 470 Metern Höhe. Beide Orte setzen unterschiedliche Akzente: Bei der Feldkapelle steht ein historisches Bauwerk im Mittelpunkt, bei der Aussicht der Höhenbezug des Ortes.
Auch der 4-Länderblick Panoramaweg ist von Schönhagen über einen Wirtschaftsweg in Richtung Röhrig erreichbar. Damit stehen neben dem Gartenthema eine Aussicht und ein Weg als weitere Orientierungspunkte für die Reiseplanung zur Verfügung. Die genannten Ziele unterscheiden sich in ihrem Charakter; Sie können danach abwägen, ob Sie lieber kulturgeschichtliche Themen oder Eindrücke im Freien in den Mittelpunkt stellen möchten.
Uder als übergeordnetes Reiseziel
Uder ist von Bergen umgeben und liegt an der Leine. Der Ort wurde 1961 wegen seiner guten Lage und seines idyllischen Ortsbilds als Ferienort anerkannt. Diese Anerkennung ist ein historischer Hinweis auf die damalige Einschätzung des Orts. Weitläufige Grünflächen bieten in Uder Spiel- und Sportmöglichkeiten.
Zur Kulturgeschichte des übergeordneten Reiseziels gehört das Schulmuseum in der Regelschule Uder, Schulstraße 4, 37318 Uder. Es zeigt ein altes Klassenzimmer, historische Ausstattungsgegenstände und Darstellungen zur Schulgeschichte des Eichsfelds. So lässt sich die Schule als eigener thematischer Schwerpunkt neben der Gartengeschichte Schönhagens einordnen.
Auch die Kirche St. Jakobus in Uder hat mehrere historische Bezüge. Die heutige Kirche steht nahezu an derselben Stelle wie eine bereits um 1100 vorhandene Urkirche. Zu den historischen Ausstattungsstücken zählen Flügel- und Hochaltar, Taufstein und geschnitzte Stuhlwangen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist ein etwa 40 Zentimeter hohes, geschnitztes Reiterstandbild des heiligen Georg; seine Herkunft ist ungewiss.
Weitere Anlaufpunkte in Uder sind die Mariengrotte und der Leinepark. Dort gibt es einen Radlertreff, an dem Radfahrer rasten können. Ein historischer Jakobusweg führte einst durch Uder; Uderaner Pfadfinder setzen sich für seine erneute Ausweisung und Bekanntmachung ein. Diese historischen und landschaftlichen Themen ergänzen die konkreten Schönhagener Schwerpunkte, ohne sie mit den Sehenswürdigkeiten des übergeordneten Reiseziels gleichzusetzen.
Weitere Reiseziele entdecken: Buhla, Dingelstädt, Volkerode, Teistungen, Sonnenstein, Schimberg, Breitenworbis, Uder.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eichsfeld.