Hohenaspe: St. Michaelis und Touren
Unterkünfte in Hohenaspe
Hohenaspe lässt sich über zwei konkrete Themen erschließen: St. Michaelis mit ihrer Baugeschichte und Ausstattung sowie mehrere Routen durch verschiedene Landschaften. Dazu kommt ein Abschnitt des Schlei-Eider-Elbe-Fernwanderwegs. Für Ihren Aufenthalt können Sie den Schwerpunkt auf Kirchenarchitektur, Touren oder Naturbeobachtungen legen.
St. Michaelis: Baugeschichte und Ausstattung
Der Bau der Kirche St. Michaelis begann am Ende des 12. Jahrhunderts mit Feldstein. In späteren Bauphasen wurde das Kirchenschiff in Backstein erhöht. Aus dem 14. Jahrhundert stammt der Chor mit Kreuzrippengewölbe und zwei Seitenkapellen; westlich des Kirchenschiffs steht ein offener Glockenturm.
Im Inneren zeigt ein hölzernes Altarretabel von etwa 1480 eine figürliche Kreuzigungsszene. Hinzu kommen eine Renaissancekanzel von etwa 1560 und ein 1630 gegossenes bronzenes Taufbecken. Ebenfalls in der Kirche befindet sich die Gruft des Markgrafen Friedrich Ernst von Kulmbach und seiner Frau. An den einzelnen Ausstattungsstücken lassen sich unterschiedliche Entstehungszeiten ablesen.
An der Kirche gibt es Besucherparkplätze in der Kirchenstraße 10. Auch die Güter Tour empfiehlt einen Halt bei St. Michaelis, um den Turm anzusehen.
Touren durch unterschiedliche Landschaften
Die Güter Tour führt auf ruhigen kleinen Straßen zurück nach Itzehoe. Zu ihrem Verlauf gehört ein Abstecher zur Muldsberger Grube, einem ehemaligen Tonabbaugebiet mit See und Rundweg. Außerdem führt die Tour durch einen Wald nach Drage, wo sich ein weiterer Gutskomplex befindet. Wenn Sie diese Route planen, prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Streckenbedingungen.
Die Auenwiesen Tour nähert sich Hohenaspe durch breite Wiesen, Felder und Niederungen. Ein Abschnitt führt durch den Naturpark Aukrug und zeigt die vielfältige Geestlandschaft der Naturregion. Zum Verlauf der Auenwiesen Tour gehören ruhige Wege nach Drage sowie der Staatsforst Barlohe. Im Vergleich dazu stehen bei der Güter Tour unter anderem die Muldsberger Grube und der Waldabschnitt nach Drage im beschriebenen Verlauf. Die Auenwiesen Tour setzt andere Landschaftsakzente. Prüfen Sie auch für diese Tour vor dem Start die aktuellen Bedingungen.
Wer zu Fuß unterwegs ist, kann den Schlei-Eider-Elbe-Fernwanderweg berücksichtigen: Seine siebte Etappe führt durch Hohenaspe und anschließend durch den Staatsforst Halloh weiter Richtung Itzehoe. Damit kommt zu den beschriebenen Touren ein eigener Fernwanderweg hinzu. Prüfen Sie vor der Wanderung die aktuelle Wegmarkierung.
Naturbeobachtungen mit saisonalem Bezug
Eine Meldung vom 16. Juni 2026 berichtet von einem Kranichpaar, das ganzjährig im Gebiet bleibt. Wildtierbeobachtungen sind saisonabhängig und nicht garantiert. Am Radweg Am Burndahl blühten am 15. August 2025 Stockrosen. Diese datierte Beobachtung ergänzt die Landschaftseindrücke der Routen um einen konkreten saisonalen Naturaspekt.
Weitere Reiseziele entdecken: Rethwisch, Sankt Margarethen, Heiligenstedten, Krempe, Itzehoe, Horst, Lägerdorf, Hodorf
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Steinburg.