Neu Duvenstedt: Kolonistenhof und Geestgeschichte
Unterkünfte in Neu Duvenstedt
Neu Duvenstedt ist durch eine landwirtschaftlich geprägte, naturnahe Endmoränenlandschaft am Rand der Duvenstedter Berge und durch die Geschichte der Kolonistensiedlung geprägt. Für die Planung eines Aufenthalts sind diese beiden Blickwinkel besonders greifbar: historische Bauten und Deutungen rund um die Kolonisten sowie Wege durch die geformte Landschaft. Der Kolonistenhof bündelt mehrere Kultur- und Naturthemen; die Baumkirche stellt einen eigenständigen Bezug zur Rendsburger Marienkirche her.
Kolonistengeschichte und Baumkirche
Die Kolonie mit 15 Höfen wurde zwischen 1761 und 1764 als Teil der Besiedlung der Schleswig-Geest gegründet. Zwölf Höfe der Kolonie wurden in den Duvenstedter Bergen am Rand der Hüttener Berge angelegt. Im Naturerlebnisraum Kolonistenhof wird das Leben der Kolonisten dargestellt, die die Landschaft besiedelten und bewirtschafteten. So lässt sich die Gründungsgeschichte mit der Entwicklung der Kulturlandschaft verbinden.
Eine auf dem heutigen Kolonistenhof entdeckte Erdhütte wurde in ihren früheren Zustand zurückversetzt. Das Kolonistenhaus entstand später als Neubau; seine Proportionen entsprechen exakt denen des alten Kolonistenhauses. Die beiden Beschreibungen geben unterschiedliche Einblicke in die bauliche Geschichte der Kolonie, ohne dass das Kolonistenhaus als wiederaufgebautes Gebäude verstanden werden muss.
Die Baumkirche ist eine Replik der Rendsburger Marienkirche im Maßstab 1:4. An besonderen Feiertagen finden dort öffentliche Gottesdienste statt, darunter am Ostermontag und am Erntedanksonntag. Wenn Sie einen Besuch daran ausrichten, prüfen Sie die konkreten Termine vorab. Die Baumkirche steht außerdem für Hochzeiten und Taufen zur Verfügung; eine vorherige Abstimmung kann erforderlich sein.
Kolonistenhof: Kulturpfad, Skulpturenweg und Trekkingplatz
Der Kolonistenhof gilt als ganzjähriges Freigelände von 14 Hektar im Naturpark Hüttener Berge; zum Gelände gehören Aktivstationen und Spazierwege. Der Naturerlebnisraum stellt das Leben der Kolonisten dar, die die Landschaft besiedelten und bewirtschafteten. Ein Kulturpfad und Tiergehege gehören ebenfalls dazu. Damit stehen historische Vermittlung und Wege durch das Gelände nebeneinander.
Der Skulpturenweg lässt sich eigenständig oder mit einer Führung erkunden. Wenn Sie eine Führung einplanen möchten, klären Sie die Termine vorab. Zum Angebot gehören außerdem Spaziergänge in der umgebenden Landschaft. Am Trekkingplatz des Kolonistenhofs gibt es eine etwa 500 Quadratmeter große Fläche, um eine Nacht unter dem Sternenhimmel zu verbringen. Das Trekkingangebot richtet sich an Menschen, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind. Prüfen Sie vorab die aktuellen Bedingungen und die Verfügbarkeit des Platzes.
Landschaft und Wege rund um Neu Duvenstedt
Neu Duvenstedt liegt am Rand der Duvenstedter Berge in einer weitgehend landwirtschaftlich geprägten, naturnahen Endmoränenlandschaft. Eine 3,2 Kilometer lange Nordic-Walking-Runde führt über das Gelände des Kolonistenhofs durch die glazial geformten Duvenstedter Berge. Zur Runde gehören eine Informationstafel und kleine Wegweiser. Da sich Wegzustand und Markierungen ändern können, prüfen Sie die Bedingungen vor dem Start.
Für das Fahrrad ist Radroute 3 im Naturpark Hüttener Berge eine andere Größenordnung: Der Rundkurs ist etwa 28 Kilometer lang und schließt einen Abstecher zum Naturerlebnisraum Kolonistenhof ein. Im Vergleich zur Nordic-Walking-Runde unterscheiden sich die beiden Möglichkeiten sowohl in der Fortbewegungsart als auch in der Streckenlänge. Verlauf und Beschilderung der Radroute können sich ändern; prüfen Sie daher die aktuelle Streckenführung vor der Fahrt.
Zum Kolonistenhof gelangen Sie über die K1 in Richtung Ahlefeld; nach der Unterquerung der A7 biegen Sie in den Bornbarg ein. Straßenhinweise können sich ändern, prüfen Sie die Route deshalb vor der Abfahrt.
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