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Barleben: Kirchengeschichte und Radwege

Unterkünfte in Barleben

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für Ihre Reise nach Barleben bieten sich unterschiedliche Themen zur Orientierung an: die Baugeschichte von St. Peter und Paul, Wege und Radrouten mit beschriebenen Zwischenpunkten sowie Ausflugsziele, die Sie mit dem Fahrrad erreichen können. So lässt sich die Auswahl danach ausrichten, ob Sie sich für historische Bauformen interessieren oder lieber eine Tour mit mehreren Stationen planen.

St. Peter und Paul: Bauphasen und Innenraum

St. Peter und Paul ist eine verputzte Hallenkirche mit gotischen Formen aus dem 14. Jahrhundert. Ihre Baugeschichte umfasst mehrere deutlich datierte Phasen: Zwischen 1632 und 1636 wurde die Kirche teilweise zerstört, von 1681 bis 1699 folgte der Wiederaufbau im Barockstil. Der untere Turm, die Sakristei und das Mauerwerk des Langhauses stammen noch aus dem 14. Jahrhundert. An diesen Bauteilen lässt sich der ältere Bestand von der späteren barocken Bauphase unterscheiden.

Im Innenraum gehören eine zweigeschossige Empore, eine flache Kassettendecke und der Magdeburger Ratsstuhl mit Butzenscheiben zu den besonderen Details. Auch mehrere historische Grabsteine in und um die Kirche sind von besonderem historischem Interesse. Wer sich mit der Baugeschichte beschäftigt, findet hier verschiedene Aspekte: die gotischen Formen, die Spuren des mittelalterlichen Mauerwerks, den barocken Wiederaufbau und die Ausstattung des Innenraums.

Wege und Radrouten

Eine Route führt auf naturnahen Wegen entlang der Kleinen Sülze und am Natur- und Dorflehrpfad Barleben vorbei. Informationstafeln bieten dort Erläuterungen. Der Mittelland-Radweg verbindet Barleben, Ebendorf, Meitzendorf und Rothensee zu einer Runde, die nach Barleben zurückführt. Die Routenbeschreibung setzt am Rathaus Barleben an; Sie können die Rundroute aber auch an einem anderen Punkt beginnen.

Auf der Strecke ab Barleben führt eine Allee nach Ebendorf, anschließend verläuft der Weg auf einem straßenbegleitenden Radweg nach Meitzendorf. Auf dem Abschnitt in Richtung Schiffshebewerk Rothensee bietet sich ein Blick auf den Jersleber See. Eine mögliche Abzweigung führt über die Trogbrücke am Wasserstraßenkreuz und unter dem Mittellandkanal hindurch. Am Aussichtsturm an der Schleuse Rothensee reicht der Blick auf die technischen Anlagen der Schleuse und die umliegende Region. Prüfen Sie die Routenangaben vor Ihrer Tour noch einmal.

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Ausflugsziele und besondere Orte

Mit dem Fahrrad von Barleben erreichbar sind unter anderem das Gebiet der Colbitz-Letzlinger Heide, die Domäne Groß Ammensleben, die Schlossdomäne Wolmirstedt, der Park Friedrichsruh, der Haustierpark Barleben, der Jersleber See und das Wasserstraßenkreuz. Die Auswahl verbindet unterschiedliche Arten von Zielen, von Heide und Park bis zu See und Wasserbauwerk.

Im nahegelegenen Ebendorf ist der Georg-Schulze-Steinbruch ein registriertes Geotop. Es dokumentiert Erdgeschichte und den Abbau örtlicher Baustoffe. Mit Barleber See I verbunden sind ein Sandstrand und eine Liegewiese, beaufsichtigtes Baden, Rudern, Schnorcheln, Volleyball, Camping und Verpflegung. Als Anreisearten kommen öffentlicher Verkehr, Auto und Fahrrad hinzu.

Börde als übergeordneter Rahmen

Im übergeordneten Reiseziel Börde reicht der Landkreis Börde von der fruchtbaren Börde im Süden, in der Deutschlands größtes zusammenhängendes Schwarzerdegebiet liegt, bis zur Wiesen- und Sumpflandschaft des Drömlings im Norden. Bewaldete Höhenzüge und die Colbitz-Letzlinger Heide prägen die Mitte des Landkreises; mit der Heide ist Europas größter geschlossener Lindenwald verbunden. Zum regionalen Besuchsangebot in Börde zählen außerdem Kirchen, Klöster, Schlösser, Burgen, Museen und historische Baudenkmäler.

Weitere Reiseziele entdecken: Rogätz, Wanzleben, Colbitz, Kroppenstedt, Wanzleben-Börde, Bertingen, Gröningen, Harbke.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Börde.

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