Sessenbach: Sternenhimmel, Ortsgeschichte und Wege
Unterkünfte in Sessenbach
Für Ihre Reiseplanung in Sessenbach stehen Ortsgeschichte, Sternbeobachtung und Wege im Mittelpunkt. Die historischen Spuren reichen von archäologischen Funden bis zu Ereignissen des 20. Jahrhunderts; das Planetarium & Sternwarte Sessenbach bietet einen eigenen Blick auf den Sternenhimmel, während Routen unterschiedliche Landschaften erschließen. Wenn Sie ein Hotel in Sessenbach suchen, können Sie diese Schwerpunkte nutzen, um die Interessen für Ihren Aufenthalt zu gewichten.
Geschichte: von frühen Spuren zur Marienkirche
Handäxte, Mahlsteine und eine bronzene Axt weisen auf frühe Besiedlung im heutigen Sessenbacher Gebiet hin. Bei Bimsabbau in Sessenbach gefundene keltische Urnen werden auf etwa 1200 v. Chr. datiert. Eine keltische Wohnsiedlung wurde anhand von Funden identifiziert, die 1936 registriert wurden; sie wird in die Zeit vor 500 v. Chr. eingeordnet. Urnenfund und Siedlungsdatierung stehen somit für zwei verschiedene Abschnitte der keltischen Vergangenheit.
Die erste urkundliche Erwähnung Sessenbachs stammt aus dem Jahr 1220. Sie steht in einer Urkunde, die im Kloster Sayn ausgestellt wurde. Später wurden in Sessenbach im 18. und 19. Jahrhundert Kupfer und Erz abgebaut. Ein weiteres Kapitel ist die Marienkirche: Sie wurde 1948 nach dem Zweiten Weltkrieg durch die eigene Arbeit und Spenden der Einwohner errichtet.
Sternbeobachtung im Planetarium
Im Planetarium & Sternwarte Sessenbach können Besucherinnen und Besucher den Lauf der Sterne beobachten. Im Planetarium lässt sich der Sternenhimmel für jeden Zeitpunkt und jeden Ort der Erde einstellen und zusammen mit mythologischen Figuren zeigen. So stehen die Beobachtung der Sterne und eine zeitlich wie räumlich veränderbare Darstellung des Himmels nebeneinander. Auch auf der Bäche-Tour ist das Planetarium eine Sehenswürdigkeit. Wenn Sie einen Besuch einplanen, klären Sie vorher die Besuchsarrangements.
Routen und Landschaften
Die Kannenbäckerland-Route erreicht Sessenbach, nachdem sie den Naturpark Nassau durchquert hat. Die RB4 vermittelt ein anderes Landschaftsbild: Von Sessenbach verläuft sie durch den Wirscheider Floßwald und den Teufelsburgwald und quert anschließend zwischen Wirscheid und Nauort Felder und Wiesen. Die RB4-Rundwanderung führt durch ruhige Wälder und bietet Aussichtspunkte. So können Sie bei der Planung unterscheiden, ob Sie sich an der Routenfolge durch den Naturpark bis nach Sessenbach oder an den Wald-, Feld- und Wiesenpassagen der RB4 orientieren möchten.
Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routenbedingungen.
Westerwald: ein eigener regionaler Blick
Bei einer weiter gefassten Reiseplanung ist der Westerwald als übergeordnetes Reiseziel ein eigener Rahmen. Der WesterwaldSteig ist dort ein 235 Kilometer langer Fernwanderweg mit 16 Etappen. Der Druidensteig umfasst 94 Kilometer in sieben Tagesetappen, verläuft durch sieben Flusstäler und bietet mehr als 30 Geo-Informationspunkte.
Auch Erdgeschichte ist ein Thema im Westerwald: Das TERTIÄRUM im Stöffel-Park zeigt Fossilien, darunter die berühmte „Stöffelmaus“, die rund 25 Millionen Jahre Erdgeschichte dokumentieren. Der Stöffel-Park ist ein rund 140 Hektar großes ehemaliges Basaltsteinbruchgelände im Westerwald und verbindet Industriekultur, Erdgeschichte und Natur.
Weitere Reiseziele entdecken: Kaden, Meudt, Pottum, Niedererbach, Guckheim, Liebenscheid, Willmenrod, Nordhofen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westerwald.