Oberahr: Radwege, Wandern und Dorfgeschichte
Unterkünfte in Oberahr
Oberahr verbindet für Ihre Reiseplanung Wege zum Wandern und Radfahren mit markanten Bauwerken und einer Geschichte, die auch im Gemeindewappen sichtbar wird. Ein Wanderweg durchquert den Ort, ein asphaltierter Radweg führt vom nördlichen Ortsausgang nach Ettinghausen, und örtliche Wirtschaftswege dienen als Spazierwege. Zugleich reichen die Bauzeugnisse von Kirchen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts bis zu älteren Fachwerk- und Bruchsteinbauten.
Wandern in Oberahr
Der Hauptwanderweg III von Neuwied nach Wetzlar durchquert Oberahr über Forststraße und Industriestraße. Daneben führen Wanderstrecken durch dichte Wälder und über sanft hügeliges Gelände; örtliche Wirtschaftswege dienen ebenfalls als Spazierwege. Für Ihre Planung sind das unterschiedliche Wegbezüge: eine benannte Verbindung durch den Ort, Strecken in Wald- und Hügellandschaft und Wirtschaftswege, die zum Spazieren genutzt werden. Prüfen Sie vor dem Wandern den aktuellen Zustand des Hauptwanderwegs.
Radwege und Routenverläufe
Ein asphaltierter Radweg führt vom nördlichen Ortsausgang Oberahrs nach Ettinghausen. Das Gebiet um Beulstein ist mit dem Radwegenetz der Aubachroute verbunden. Die AHRound-Tour (II) hat einen anderen Verlauf: Nach einem Abstieg nach Niederahr steigt sie Richtung Oberahr und weiter nach Ettinghausen an. Sie führt durch malerische Dörfer und die Natur des Westerwalds. Die Routenbezüge unterscheiden sich nach Ziel und Verlauf: Ettinghausen ist Ziel des asphaltierten Weges und der AHRound-Tour, während die Aubachroute den Bereich um Beulstein nennt. Prüfen Sie vor einer Fahrt den Zustand des asphaltierten Weges sowie mögliche vorübergehende Änderungen der AHRound-Tour.
Kirchen und historische Bauwerke
Die zentrale Kirche Oberahrs wurde 1903 erbaut und ist dem heiligen Blasius geweiht, einem der Vierzehn Nothelfer. Die katholische Filialkirche ist eine neuromanische Bruchsteinhalle aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. So stehen in der Ortsgeschichte unterschiedliche Bauzeiten neben einer markanten architektonischen Einordnung.
Zu den gelisteten Bauwerken gehört der Streckhof in der Hauptstraße 14. Er umfasst ein verputztes Fachwerkhaus, das wahrscheinlich aus dem 17. oder 18. Jahrhundert stammt. Südöstlich von Oberahr steht an der Straße nach Meudt eine kleine Bruchsteinkapelle, die ebenfalls zu den gelisteten Bauwerken zählt und die Jahreszahl 1865 trägt. Eine gelistete Fachwerkscheune in der Hauptstraße 20 besitzt einen Niederlass; sie stammt aus dem 18. oder frühen 19. Jahrhundert.
Wappen und Landschaftsbezüge
Das Gemeindewappen verbindet mehrere Bezüge zu Oberahr. Eine Wellenlinie symbolisiert den Ahrbach, der auch dem Ort seinen Namen gibt. Der Kirchenpatron St. Blasius ist mit einem goldenen Krummstab dargestellt, der in einer Flamme endet. Die Oberahrer Berge und der Beulstein erscheinen als blau-goldener Dreiberg. Eine goldene Ähre und ein goldenes Buchenblatt stehen für Landwirtschaft und Wald. Gewässer, kirchliche Tradition und Landschaft erhalten so jeweils ein eigenes Zeichen.
Auch die Höhenangabe zum Beulstein ergänzt dieses Bild: Er erreicht 483 Meter und ist die höchste Erhebung in der Verbandsgemeinde Wallmerod. Das Wappen zeigt ihn gemeinsam mit den Oberahrer Bergen; die Höhenangabe ordnet ihn innerhalb der Verbandsgemeinde ein.
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