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Limbach: Wandern, Schiefergrube und Dorfmuseum

Unterkünfte in Limbach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Limbach verbindet Wandern mit konkreten Themen der Ortsgeschichte. Rundwege, die historische Dachschiefergrube Assberg und das Dorfmuseum stehen für unterschiedliche Zugänge zur Umgebung und zur lokalen Vergangenheit. Für Ihre Reiseplanung lassen sich damit Wandern und die Beschäftigung mit Kulturgeschichte als verschiedene Schwerpunkte betrachten.

Wanderwege und Etappen

Mehr als 25 Rundwanderwege gibt es in Limbach; zusammen erstrecken sie sich über deutlich mehr als 300 Kilometer. Sie verbinden den WesterwaldSteig mit weiteren örtlichen Wegen. Die Gesamtlänge beschreibt das Wegenetz, nicht eine einzelne Tour. Für die Auswahl zählen deshalb der konkrete Verlauf und die Frage, ob Sie eine Rundtour oder einen Abschnitt eines Fernwanderwegs planen.

Im Westerwald verläuft der WesterwaldSteig über 235 Kilometer in 16 Etappen. Seine zehnte Etappe führt ab Limbach an der Kleinen Nister entlang in Richtung Heunigs Höhlenweg und Aussichtspunkt Hohe Ley. Prüfen Sie vor dem Aufbruch den aktuellen Routenverlauf und die Wegbedingungen.

Ein weiterer Fernwanderweg im Westerwald ist der Druidensteig: Er verläuft über 94 Kilometer durch sieben Flusstäler, ist in sieben Tagesetappen gegliedert und bietet mehr als 30 Geo-Informationspunkte. Seine siebte Etappe führt nach Limbach.

Der Rundweg „Deutsches Eck des Westerwaldes“ beginnt am Haus des Gastes. Unterwegs führt er am Limbacher Dorfmuseum vorbei. Ein Abstecher zum Aussichtspunkt Hartenberg bietet Ausblicke über die Kroppacher Schweiz; auf dem Rückweg verläuft die Strecke an der Lützelauer Mühle vorbei. So lässt sich diese Runde anhand ihres Startpunkts, der Aussicht und des Rückwegs von einer Etappe des Fernwanderwegs unterscheiden.

Schieferbergbau am Assberg

Die historische Dachschiefergrube Assberg, auch „Schiwakoul“ genannt, liegt direkt am WesterwaldSteig, am Marienwanderweg und am Druidensteig. Der offene Grubenbereich ist etwa 240 Meter lang und ungefähr 70 Meter breit. Die Grube ist für Besucherinnen, Besucher und Wandernde frei zugänglich; prüfen Sie den Zugangsstatus vor Ihrer Anreise. Die unterirdischen Grubenbaue liegen 20 Meter unter der Erdoberfläche und sind über mehr als drei Treppen zugänglich.

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Dorfmuseum und Ortsgeschichte

Das Limbacher Dorfmuseum ist in „Miens Schauer“ untergebracht, einer Fachwerkscheune aus dem Jahr 1770. Es zeigt mehr als 2.000 Exponate zur Lokalgeschichte auf vier Etagen. Der historische Bezug liegt damit sowohl im Museumsgebäude als auch in den ausgestellten Objekten: Die Scheune stammt aus dem 18. Jahrhundert, während die Sammlung die Ortsgeschichte in vielen einzelnen Exponaten aufgreift.

Landschaft und Anreise

Limbach gehört zur Kroppacher Schweiz, die Teil des Landschaftsschutzgebiets Nistertal ist. Damit ist der Ort einer Landschaft zugeordnet, die auch bei der Routenplanung eine Rolle spielt; der Abstecher zum Hartenberg bietet einen Blick über die Kroppacher Schweiz.

Die Buslinie 270 verbindet Hachenburg mit Streithausen; von dort ist Limbach etwa 25 Minuten zu Fuß entfernt. Prüfen Sie den Fahrplan vor der Fahrt. Am Haus des Gastes steht ein kostenloser Parkplatz zur Verfügung. Auch die Parkplatzregelungen sollten Sie vor Ihrem Besuch prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Stockum-Püschen, Eitelborn, Bad Marienberg, Stahlhofen Am Wiesensee, Hellenhahn-Schellenberg, Elbingen, Caan, Niedererbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westerwald.

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