Esch: Start der ersten Vulkan-Pfad-Etappe
Unterkünfte in Esch
Wenn Sie ein Hotel in Esch suchen, bietet der Vulkan-Pfad einen konkreten Bezugspunkt: Seine erste Etappe führt von Esch nach Steffeln. Zu den Merkmalen des Pfads zählen Lavaaufschlüsse, Schlackenkegel, Mineralquellen, Maare und Höhlen.
Wandern ab Esch
Die erste Etappe beginnt an der Dahlemer Straße in Esch. Für eine Punkt-zu-Punkt-Tour auf dem Vulkan-Pfad können Sie in Esch oder am Bahnhof Jünkerath starten und nach der Route von Gerolstein mit dem Zug nach Jünkerath zurückfahren. Prüfen Sie vor der Tour die aktuellen Zugverbindungen, denn Fahrpläne können sich ändern. So lassen sich der gewählte Wanderbeginn und die Bahnrückfahrt als getrennte Punkte Ihrer Tourenplanung abstimmen.
Vulkaneifel als regionaler Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Vulkaneifel gibt es weitere Wanderangebote in unterschiedlichen Formaten. Die Vulkaneifel-Pfade sind markiert und ausgeschildert; sie bieten Halbtagestouren, Tagestouren und Mehrtageswanderungen. Der Vulcano-Pfad ist ein 26,2 Kilometer langer Rundweg östlich von Schalkenmehren. Die elfte Etappe des Eifelsteigs führt von Daun nach Manderscheid und ist 23,4 Kilometer lang. Die ähnlich klingenden Namen stehen für unterschiedliche Routenangebote: Vulkan-Pfad bezeichnet die Route mit der ersten Etappe Esch–Steffeln, Vulkaneifel-Pfade das regionale Wegenetz und Vulcano-Pfad den Rundweg. Wer im übergeordneten Reiseziel Vulkaneifel auch Mountainbike-Angebote in die Planung aufnehmen möchte, findet den Trailpark Vulkaneifel. Sein Mountainbike-Wegenetz umfasst etwa 750 Kilometer und mehr als 17.500 Höhenmeter. Diese Größenangaben sind anders zu lesen als die Zeitformate der Vulkaneifel-Pfade: Dort gibt es Halbtagestouren, Tagestouren und Mehrtageswanderungen, während beim Trailpark der Umfang des Radwegenetzes zählt. So können Sie die regionalen Wanderformate und das Mountainbike-Angebot nach unterschiedlichen Kriterien für Ihre Reiseplanung einordnen.
Auch der geologische Rahmen ist regional vielfältig: In der Vulkaneifel sind bisher 77 Maare nachgewiesen und 350 Ausbruchszentren gezählt, etwa 270 davon aus der jüngeren Phase. Das Ulmener Maar markiert den jüngsten Vulkanausbruch der Vulkaneifel, der vor etwa 10.900 Jahren stattfand. Der Windsborn Kratersee bei Bettenfeld ist der einzige natürliche Kratersee nördlich der Alpen. Das Gemündener Maar hat eine Wasserfläche von etwa sieben Hektar und ist das kleinste der drei berühmten Eifel-Augen.
Die Museen der Vulkaneifel setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Das Eifel-Vulkanmuseum Daun zeigt dreidimensionale Landschaftsmodelle von Schlackenkegeln, Maaren und Mineralquellen sowie Exponate zum Westeifel-Vulkanismus. Das Vulkanhaus Strohn ist ein interaktives Museum mit einer etwa 30.000 Jahre alten Lavaspaltenwand, rund sechs Meter lang und vier Meter hoch. Das Naturkundemuseum Gerolstein gilt als größtes und ältestes Geomuseum der Eifel und zeigt auf drei Etagen steinerne Zeugnisse aus der Erdgeschichte der Region.
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