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Budenheim: Wald, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Budenheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Lennebergwald und die Ortsgeschichte eröffnen zwei unterschiedliche Perspektiven auf Budenheim. Im Mittelpunkt stehen ein Waldgebiet mit sandigem Dünenboden und Wegen sowie historische Bezüge, die von einem alten Namen bis zu den Festtraditionen reichen. Wenn Sie Ihren Aufenthalt planen, können Sie Natur- und Kulturthemen getrennt gewichten: Für Wanderungen sind die Wegelängen und die ungefähr einstündige Naturrallye relevant, während die Pankratiuskirche und die Kerb eine historische Spur bilden.

Lennebergwald und Wege

Der Lennebergwald umfasst insgesamt 708 Hektar; 44,07 Prozent seiner Fläche liegen innerhalb des Budenheimer Gebiets. Er liegt auf Dünenflächen mit überwiegend sandigen Böden. Die Pflanzen- und Tierwelt des Lennebergwalds umfasst seltene und teils gefährdete Arten, die mit den sandigen Böden und dem trockenen Klima verbunden sind. Für Spaziergänger und Wanderer gibt es ein 70 Kilometer langes Wegenetz; einzelne Routen können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vorab die konkrete Wegführung, wenn Sie eine bestimmte Strecke wählen.

Der Naturrallye–Walderlebnispfad Lennebergwald ist ungefähr 2,5 Kilometer lang und dauert etwa eine Stunde. Der Weg gilt im Allgemeinen über die gesamte Strecke als mit Kinderwagen nutzbar; die Bodenverhältnisse können variieren. Baumtelefon, Balancierstamm und Xylophon gehören zu den Elementen, die Besucher ausprobieren können. Einzelne Stationen können sich ändern; prüfen Sie vor dem Besuch die Streckenangaben und den Zustand der interaktiven Elemente.

Aussicht am Lennebergturm

Der Lenneberg ist 176,8 Meter hoch und bietet einen Panoramablick; auf ihm steht der 1880 errichtete Lennebergturm. So stehen ein konkretes historisches Baujahr und die Aussicht vom Berg nebeneinander.

Ortsgeschichte und Traditionen

Im Katastergebiet Budenheims liegen vier römische Siedlungsstätten, die als Villa rustica gelten. Außerdem erscheint Budenheim im Codex Laures Hamensis, einer Handschriftensammlung des Klosters Lorsch, unter dem Namen „Butenheim“. Die katholische Pankratiuskirche wurde zwischen 1734 und 1747 neu errichtet. Auf ihre Weihe am 3. September 1747 geht der Ursprung der Budenheimer Kerb zurück. Die historische Kirche wird gelegentlich für Konzerte, Ausstellungen und besondere Gottesdienste genutzt. Das Budenheimer Blütenfest nahm am 23. und 24. April 1955 mit der Wahl einer Blütenkönigin seinen Anfang.

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Fähre und Verkehrsinformationen

Eine Budenheim–Rheingau-Fährverbindung wird erstmals in einer Schenkung an Walluf aus dem Jahr 1019 erwähnt. In den Sommermonaten wird die Budenheimer Fähre von vielen Radtouristen genutzt. Prüfen Sie die aktuellen Betriebstage, bevor Sie die Fähre in Ihre Routenplanung aufnehmen.

Fahrplanangaben zur Buslinie 68 umfassen die Verbindung zwischen Hochheim und Budenheim; konkrete Zeiten sollten Sie vor der Fahrt prüfen. Zu den öffentlichen Verkehrsinformationen Budenheims gehört außerdem eine interaktive Karte mit meinRad-Stationen. Prüfen Sie die Stationsangaben vor der Nutzung, da sich die Infrastruktur für Leihräder ändern kann.

Das übergeordnete Reiseziel Mainz-Bingen

Im übergeordneten Reiseziel Mainz-Bingen ist der Süden des Landkreises durch die rheinhessische Hügellandschaft, Obst- und Gemüsesonderkulturen einschließlich Spargel sowie ausgedehnte Rebflächen des Rheinhessenweins geprägt. Der rund 75 Kilometer lange Rheinterrassenweg verläuft von Worms nach Mainz; Oppenheim und Bodenheim sind Etappenziele im Tal, die den Zugang zur Rheinterrasse erleichtern.

Weitere Reiseziele entdecken: Manubach, Dolgesheim, Oberheimbach, Lörzweiler, Engelstadt, Oppenheim, Undenheim, Trechtingshausen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Mainz-Bingen.

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