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Bickendorf: St. Martin, Wegekreuze und Nimstal

Unterkünfte in Bickendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Bickendorf liegt im Nimstal und ist von hügeliger Landschaft umgeben. Zu den kulturellen Themen vor Ort zählen St. Martin, sechs Wegekreuze und die Nimsbrücke nördlich des Ortes. Radweg und Freizeiteinrichtungen ergänzen diese kulturellen Themen um weitere örtliche Aspekte.

St. Martin: neugotische Kirche mit älterer Ausstattung

St. Martin ist eine neugotische Kirche aus rotem Sandstein und gilt als Wahrzeichen Bickendorfs. Der Saarbrücker Architekt Wilhelm Hector errichtete sie 1896/97. Auch die Ausstattung führt durch unterschiedliche Zeitstufen: Die steinerne barocke Altarwand von 1738 stammt aus der Vorgängerkirche und ist in St. Martin erhalten. Das neugotische Hochaltarretabel wurde 1898 von Karl Ernst Schrod gestiftet. Der Trierer Weihbischof stammte aus Bickendorf. Darüber hinaus sind originale neugotische Verglasungen erhalten.

Die Datierungen setzen die einzelnen Elemente in Beziehung: Auf die Altarwand aus dem Jahr 1738 folgten der Kirchenbau von 1896/97 und das Hochaltarretabel von 1898. So lässt sich St. Martin nicht nur als neugotisches Bauwerk betrachten, sondern auch als Kirche mit älteren und später hinzugekommenen Ausstattungsteilen.

Wegekreuze und Nimsbrücke

Sechs Wegekreuze ergänzen Bickendorfs historischen Baubestand. Ein auf 1623 datiertes Wegekreuz steht an der Kreuzung Zur Maisbach und Burgstraße. Ein Nischenkreuz am alten Weg nach Ehlenz trägt dasselbe Jahr. Das Postkreuz nahe der Nattenheimer Straße ist ebenfalls ein Nischenkreuz und stammt von 1626. Bei diesen Beispielen gehören also verschiedene benannte Standorte und zwei Kreuze aus dem Jahr 1623 zu den Ortsdetails; das Postkreuz ist auf 1626 datiert.

Die Nimsbrücke liegt nördlich von Bickendorf. Die einbogige Brücke aus rotem Sandstein wurde 1920 errichtet. Kirche und Brücke teilen das benannte Baumaterial, unterscheiden sich aber deutlich in Bauform und Funktion. Zusammen mit den Wegekreuzen ergibt sich so ein zeitlicher Überblick über verschiedene Bauwerke und Ausstattungsteile: von den Kreuzen des 17. Jahrhunderts über die kirchlichen Elemente des 18. und 19. Jahrhunderts bis zur Brücke von 1920.

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Radweg, Freizeiteinrichtungen und Anreise

Der Nimstalradweg verläuft im Bereich Bickendorf. Zu den Freizeiteinrichtungen des Ortes zählen eine Grillhütte und Angelgewässer. Damit lassen sich bei der Reiseplanung unterschiedliche Interessen berücksichtigen: Der Radweg ist ein konkreter Routenbezug, während Grillhütte und Angelgewässer zu den örtlichen Freizeiteinrichtungen gehören. Wenn Sie Kultur und weitere Freizeitaktivitäten abwägen, können diese Angaben Ihre Wahl des Reiseziels ergänzen.

Bickendorf ist über die L 5 zwischen Bitburg und Prüm an das regionale öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln prüfen Sie am besten die Verbindungen, die zu Ihrem Reisetag passen.

Kulturthemen im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Im übergeordneten Reiseziel Eifelkreis Bitburg-Prüm kommen weitere eigenständige Kulturthemen hinzu. Das Devonium in Waxweiler vermittelt auf spielerische Weise komplexe Zusammenhänge der Paläontologie und der Wissenschaft vom fossilen Leben. Zum Besucherbergwerk Mühlenberger Stollen Bleialf gehört ein Bergbaupfad mit zahlreichen Informationstafeln zur Bergbaugeschichte des Gebiets. Das Westwallmuseum ist in drei begehbaren Geschossen eines Bunkers eingerichtet; in den unterirdischen Gängen und Räumen wird eine militärhistorische Ausstellung gezeigt. Die rund 700 Jahre alte Wasserburg Rittersdorf ist seit ihrer Erbauung nahezu unverfälscht erhalten und vermittelt ein eindrucksvolles Bild spätmittelalterlicher und neuzeitlicher Renaissance-Wohnkultur.

Weitere Reiseziele entdecken: Nattenheim, Fließem, Oberweis, Halsdorf, Dudeldorf, Ehlenz, Stahl, Oberweiler

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bitburg.

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