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Heimersheim: Geschichte, Weinfest und Landschaft

Unterkünfte in Heimersheim

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Heimersheim vereint die Basilika St. Mauritius, historische Bauzeugnisse, ein mittelalterliches Weinfest und Wege durch die Feldflur. Wenn Sie ein Hotel für eine Reise nach Heimersheim suchen, können Baugeschichte, Weintradition und Wandern unterschiedliche Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt setzen.

St. Mauritius und die Baugeschichte

St. Mauritius ist eine spätromanische Emporenbasilika. Zu ihrer Architektur gehören ein Querhaus, ein Vierungsturm und ein Chorpolygon. Die Basilika stammt aus dem dritten Viertel des 13. Jahrhunderts und besitzt romanische Fenster aus ihrer Erbauungszeit. Damit vereint sie eine klare zeitliche Einordnung mit baulichen Merkmalen, die sich jeweils auf unterschiedliche Teile des Kirchenbaus beziehen.

Das Querhaus ist der quer zum Hauptbau angelegte Gebäudeteil. Als Vierung wird der Bereich bezeichnet, in dem Querhaus und Hauptbau zusammentreffen; über diesem Bereich erhebt sich der Vierungsturm. Der Begriff Chorpolygon benennt den polygonalen Abschluss des Chors. Diese Bauteile geben der Basilika ihre charakteristische architektonische Gliederung. Die romanischen Fenster ergänzen das Bild um Details aus der Bauzeit.

Historische Spuren im Ortsbild

Zum Ortsbild gehören malerische Fachwerkbauten, ein altes Backhaus und der historische Zehnthof. Auch Reste der früheren Befestigung sind erhalten: Die West- und Osttore bestehen nur fragmentarisch. Zusammen erzählen diese unterschiedlichen Zeugnisse von Bauformen und Einrichtungen, die Heimersheims Geschichte geprägt haben, ohne dass sie alle derselben Zeit oder Funktion zuzuordnen wären.

Der Zehnthof hatte eine besondere wirtschaftliche Funktion. Früher beherbergte er die jährlichen Zinsen und Pachtentgelte, die Bauern und Winzer für den Grundherrn entrichteten. Historisch wurde Heimersheims Wirtschaftsleben vor allem vom Weinbau geprägt. Der Zehnthof und die Weinbaugeschichte verweisen damit auf zwei Seiten des früheren Wirtschaftslebens: die Abgaben an den Grundherrn und die Bedeutung des Weinbaus für den Ort.

Weinfest und Weintradition

Heimersheim begeht jedes Jahr ein mittelalterliches Weinfest, das an die mittelalterliche Vergangenheit des Ortes erinnert. Es verbindet den Weinbau als wichtigen historischen Wirtschaftszweig mit einem Rückblick auf die Ortsgeschichte. Wenn Sie wegen des Festes reisen möchten, prüfen Sie vor der Planung die jeweiligen Veranstaltungstermine.

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Landskrone und Wanderwege

Die Landskrone ist ein für die Eifel typischer Vulkankegel, der Heimersheim überragt. Auf dem Gipfelplateau liegen die Überreste der gleichnamigen Burg. So stehen der markante Bergkegel und die Burgreste für zwei unterschiedliche Aspekte der Landschaft: ihre vulkanische Form und die historische Nutzung des Gipfelplateaus.

Oberhalb von Heimersheim steht eine XXL-Bank, die etwa fünf Meter lang und drei Meter hoch ist. Von dort bietet sich ein Blick auf den Bergkegel der Landskrone. Auch die 7. Etappe des AhrSteigs führt direkt an der Bank vorbei. Sie ist damit ein benannter Orientierungspunkt an dieser Etappe; die Rundtour Bad Neuenahr Nr. 7 – Einmal rund um Heimersheim bietet dagegen eine andere Wanderperspektive.

Diese Rundtour führt durch eine idyllische Feldflur mit Wiesen und Weiden sowie durch die Weite des Tals. Damit lassen sich zwei verschiedene Schwerpunkte unterscheiden: Beim AhrSteig ist die XXL-Bank ein markanter Punkt am Weg, während die Heimersheim-Rundtour durch die offene Landschaft führt. Die Auswahl hängt davon ab, ob Sie sich eher an einem einzelnen Ziel orientieren oder eine Runde durch Felder, Wiesen, Weiden und Tal bevorzugen.

Weitere Reiseziele entdecken: Walporzheim, Marienthal, Heppingen, Ramersbach, Ehlingen, Bachem

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bad Neuenahr-Ahrweiler.

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