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Hersel: Rheinaue, Radroute und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Hersel

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Aufenthalt in Hersel können Sie Naturraum, Rad- und Spazierwege sowie Ortsgeschichte als unterschiedliche Gründe für die Zielwahl betrachten. Die Rheinaue prägt den Landschaftsbezug; die Bornheimer Nebenroute und der Natur-Kultur-Pfad ordnen Hersel in Wege mit unterschiedlichem Aufbau ein. In der Ortsgeschichte treffen Gutshof, Kirche, ehemalige Brauerei und Gedenkorte aufeinander.

Rheinaue, Wege und Natur

Die Rheinaue bei Hersel ist eine großflächige, unter Landschaftsschutz stehende Aue. Der Leinpfad am Rhein in der Rheinaue bei Hersel wird von Fußgängerinnen und Fußgängern, Joggerinnen und Joggern sowie Radfahrerinnen und Radfahrern genutzt. Der Auenweg führt mitten durch die Rheinaue bei Hersel; auch dort sind Fußgängerinnen und Fußgänger, Joggerinnen und Jogger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer unterwegs.

Für Ihre Orientierung unterscheiden sich die Wege vor allem durch ihren Verlauf: Beim Leinpfad ist die Lage am Rhein benannt, beim Auenweg der Weg mitten durch die Aue. Wenn Sie Spaziergänge, Jogging oder Radfahren in Ihre Reiseplanung aufnehmen, geben beide einen konkreten Bezug zur Herseler Landschaft.

Herseler Werth liegt vollständig auf Bornheimer Gebiet und ist eine unter Naturschutz stehende Rheininsel. Auf Herseler Werth brüten Pirol, Nachtigall und Schwarzmilan. Sie ist ein geschützter Lebensraum.

Radroute und Reiseplanung

Eine Möglichkeit, Hersel auf einer größeren Radtour einzuordnen, ist die rund 40 Kilometer lange Bornheimer Nebenroute der RHEINISCHEN APFELROUTE, an die Hersel angebunden ist. Die Schleife verbindet alle 14 Bornheimer Ortschaften zwischen Rhein und Vorgebirge. Die ungefähre Länge beschreibt die Route als Ganzes.

Der Natur-Kultur-Pfad besteht aus drei Einzeltouren in Hersel, Uedorf und Widdig. Damit unterscheiden sich die Streckenmodelle in ihrem Aufbau: Die Bornheimer Nebenroute verbindet Ortschaften als Schleife, der Natur-Kultur-Pfad gliedert sich in einzelne Touren. Der Herseler Herbst findet traditionell am dritten Sonntag im September statt. Wenn das Fest für Ihre Reiseplanung eine Rolle spielt, prüfen Sie die aktuellen Veranstaltungsdaten vorab.

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Baugeschichte und Erinnerungsorte

Der Marienhof in Hersel ist ein vierflügeliger Gutshof mit spätklassizistischem Herrenhaus aus dem Jahr 1867. Der ehemalige Bauern- und Winzerhof ist von einer großen Parkanlage mit altem Baumbestand umgeben. Die Eigentümerfamilie betreibt dort eine Weinkellerei und einen Weinhandel. Am Marienhof treffen so die historische Gestalt des Gutshofs und die heutige Weinwirtschaft aufeinander.

Die ehemalige Germania-Brauerei ist ein altes Wahrzeichen von Hersel und stammt aus dem Jahr 1864. Der Aegidiussaal ist ein barockes Kirchlein aus dem Jahr 1744 und wird heute als Gemeindezentrum genutzt. Die Pfarrkirche St. Aegidius wurde ab 1899 erbaut und 1901 konsekriert. Zu Gottesdiensten und Veranstaltungen wird die Pfarrkirche St. Aegidius geöffnet; wenn Sie sie zu einem anderen Anlass besuchen möchten, klären Sie den Zugang vorab.

Der Jüdische Friedhof Hersel wurde Mitte des 19. Jahrhunderts, wohl zwischen 1848 und 1853, an der heutigen Elbestraße angelegt. Vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Rolef in der Germanenstraße 26 erinnern Stolpersteine an Familienmitglieder, die im Holocaust ermordet wurden. Diese Orte halten unterschiedliche Abschnitte der Herseler Geschichte fest: den jüdischen Friedhof des 19. Jahrhunderts und das Gedenken an die Familie Rolef an ihrem früheren Wohnhaus.

Weitere Reiseziele entdecken: Widdig.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bornheim.

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