Büren entdecken
Unterkünfte in Büren
Büren verbindet mehrere gut unterscheidbare Themen für einen Aufenthalt: spätbarocke Architektur, Mühlengeschichte, historische Schul- und Schützenkultur sowie Wege in den Almeauen. Für die Suche nach einem Hotel hilft es, den Schwerpunkt vorab festzulegen. Die Sehenswürdigkeiten geben Anhaltspunkte dafür, ob Sie vor allem Baugeschichte, anschauliche Ausstellungen oder Bewegung im Freien einplanen möchten.
Barocke Architektur und Mühlengeschichte
Die Jesuitenkirche „Maria Immaculata“ liegt in der Bürener Innenstadt und gilt als eines der prächtigsten Barockwerke in Nordrhein-Westfalen. Sie wurde nach Bauplänen von Franz Heinrich Roth von 1754 bis 1773 im spätbarocken Stil errichtet. Die Bauzeit und die architektonische Einordnung bieten einen konkreten Bezugspunkt für alle, die sich für die Baugeschichte der Stadt interessieren.
Die Mittel- und Bohrmühle liegen in den Almeauen am Mühlengraben, an der alten Stadtmauer und in Sichtweite der Jesuitenkirche. Heute sind sie ein „Museum zum Anfassen“ für Groß und Klein. In den Sommermonaten finden regelmäßig öffentliche Führungen von etwa 60 Minuten statt. Sie erläutern die Geschichte der Mühle und veranschaulichen die praktischen Abläufe einer alten Steinmühle. In Monaten mit Sonderveranstaltungen entfallen die Führungen; prüfen Sie daher den saisonalen Termin vor Ihrer Reise.
Wege in den Almeauen
Die Almeauen bilden eine weitläufige Parklandschaft mit Rundwanderwegen, einem Naturlehrpfad und einem Nordic-Walking-Parcours. Für eine Radrunde gibt es den Auen-Radweg: Der 44 Kilometer lange Rundkurs beginnt an der Jesuitenkirche in Büren. Damit stehen unterschiedliche Angebote für Ihre Planung nebeneinander – Wege in der Parklandschaft und eine klar bezeichnete Radrunde mit Startpunkt in der Innenstadt.
Museen und Geschichte vor Ort
Das Bernhard-Wolff-Schulmuseum der Stadt Büren zeigt das Schulleben der Kaiserzeit mit Mobiliar, Bildern, Dokumenten und Plakaten. Hauptstück ist ein Klassenzimmer aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Dort können Besucher auf Schiefertafeln mit dem Griffel schreiben. Die Ausstellung verbindet historische Gegenstände mit einer anschaulichen Tätigkeit aus dem Schulalltag.
Das Schützenmuseum der St.-Sebastian-Bruderschaft Büren befindet sich im Eulenturm an der Ostmauer der Stadtbefestigung. Auf zwei Etagen zeigt es alte Dokumente, Gebrauchsgegenstände, Uniformen und Fahnen. Der Ort im Turm und die Sammlung geben diesem Museumsbesuch einen anderen Schwerpunkt als dem Blick auf das frühere Schulleben im Bernhard-Wolff-Schulmuseum.
Die Burgruine Ringelstein liegt im Bürener Ortsteil Harth. Während des Dreißigjährigen Krieges war sie Schauplatz zahlreicher Hexenprozesse und eine Gerichtsstätte der Herrschaft Büren. Zeugnisse dieser Prozesse befinden sich im zur Ruine gehörenden Hexenkeller. Die historische Rolle der Anlage reicht damit über ihre Funktion als Burg hinaus.
Die Wewelsburg wurde von 1603 bis 1609 im Stil der Weserrenaissance als Dreiecksschloss erbaut. Sie liegt im gleichnamigen Ortsteil der Stadt Büren im Kreis Paderborn. Die Burg beherbergt ein Museum zur Geschichte des ehemaligen Fürstbistums Paderborn. In 29 Räumen wird die Geschichte des Paderborner Landes von den Anfängen der Besiedlung bis zur Säkularisation 1802 dargestellt.
Anreise nach Wewelsburg
In Wewelsburg halten die Buslinien S61, Sk1 und 461. Der Schnellbus S61 fährt regelmäßig vom Paderborner Hauptbahnhof in Richtung Flughafen nach Büren-Wewelsburg zur Haltestelle „Schule“. Prüfen Sie die aktuellen Fahrplandetails vor Ihrer Fahrt.
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