Barkhausen: Natur und Alme-Radweg
Unterkünfte in Barkhausen
Barkhausen lässt sich für Ihre Reiseplanung über drei Themen einordnen: die mittelalterliche Siedlungsgeschichte, das Trockental Barkhausen und den Alme-Radweg. Natur und Radfahren setzen dabei unterschiedliche Akzente. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie zuerst entscheiden, ob Ortsgeschichte, Landschaft oder eine Radtour Ihren Aufenthalt prägen soll.
Geschichte und Natur am Trockental
Zur Ortsgeschichte gehört die mittelalterliche Siedlung Barkhusen, die im 15. Jahrhundert unterging. Das 2016 entstandene Trockental Barkhausen wurde auf einer Länge von 360 Metern und mit einer Breite von 40 bis 90 Metern profiliert. Im Monitoring des Jahres 2021 wurden auf der Fläche des Trockentals mehr als 90 Stechimmenarten aus der Wildbienenfauna nachgewiesen. Begehungen in den Jahren 2023 und 2024 zeigen, dass viele bedrohte Vogelarten das Trockental als Lebensraum nutzen oder dort Nahrung suchen.
Die Angaben richten den Blick auf zwei unterschiedliche Aspekte desselben Naturraums: auf die nachgewiesenen Stechimmenarten und auf die Nutzung des Tals durch bedrohte Vögel. So stehen ein zahlenmäßig ausgewiesener Befund aus dem Monitoring und spätere Beobachtungen zur Lebensraum- und Nahrungssuche nebeneinander.
Radfahren und Routenplanung
Der Alme-Radweg ist rund 68 Kilometer lang und verläuft durch Barkhausen im größtenteils unter Naturschutz stehenden Tal der Alme von der Quelle bis zur Mündung. Die GPS-Daten des Radwegs können kostenlos auf seiner Website und im Tourenportal Teuto_Navigator heruntergeladen werden. Prüfen Sie die Download-Möglichkeiten, wenn Sie eine künftige Tour planen.
Im übergeordneten Reiseziel Paderborn ist außerdem die ausgeschilderte Paderborner Westschleife (PB 4) eine etwa 34 Kilometer lange Radtour. Sie führt nach Wewer und durch die westliche Paderborner Landschaft weiter zum Lippesee. Im Vergleich zum rund 68 Kilometer langen Alme-Radweg unterscheiden sich sowohl die Gesamtstrecken als auch die beschriebenen Verläufe: Hier geht es durch das Almetal von der Quelle bis zur Mündung, dort nach Wewer und weiter zum Lippesee.
Paderborn als übergeordnetes Reiseziel
Im übergeordneten Reiseziel Paderborn kommt zur Natur- und Radperspektive ein eigener Stadt- und Kulturkontext hinzu. In der Innenstadt von Paderborn entspringen mehr als 200 Paderquellen; das Paderquellgebiet unterhalb des Doms und des Abdinghofs ist als Gartendenkmal geschützt. Die Pader entspringt in Paderborn und gilt als kürzester Fluss Deutschlands.
Das Museum in der Kaiserpfalz vermittelt die Geschichte Paderborns und Westfalens vom 6. bis zum 12. Jahrhundert. Ein Schwerpunkt ist die Pfalz Karls des Großen, die Karl im Jahr 777 oberhalb der Paderquellen als erste und einzige von ihm in Sachsen errichtete Pfalz bauen ließ. Die Bartholomäuskapelle in Paderborn gilt als älteste bekannte Hallenkirche auf deutschem Boden und beeindruckt durch ihre besondere Akustik.
Die Dauerausstellung des Heinz Nixdorf MuseumsForums umfasst 5.000 Jahre Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Informationstechnik – von der Keilschrift über Rechen- und Schreibmaschinen bis zu Internet und Robotik. Besucher können dort außerdem Telefone aus früheren Zeiten benutzen, historische und neue Computerspiele ausprobieren und sich mit dem virtuellen Wesen Max unterhalten.
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