Kalkar entdecken
Unterkünfte in Kalkar
Wer ein Hotel in Kalkar sucht, kann den Aufenthalt zunächst nach den Themen des Ortes ausrichten: spätgotische Kirchenkunst, städtische Baugeschichte oder ein markantes Mühlenensemble. Diese Motive geben Ihrer Reiseplanung eine konkrete Richtung. Die folgenden Hinweise ordnen die örtlichen Bauwerke ein und ergänzen sie um Rad- und Landschaftsthemen des übergeordneten Reiseziels Kleve.
Kirchen und Rathaus: Kalkars Baugeschichte
Die St. Nicolai Kirche in Kalkar besitzt neun spätgotische Schnitzaltäre, Skulpturen, Malereien und zeitgenössische Glaskunst in 22 Fenstern. Damit kommen innerhalb eines Bauwerks mehrere künstlerische Formen zusammen. Die Zahl der Altäre und Fenster macht die Ausstattung konkret: Wer sich für sakrale Kunst interessiert, findet hier ein klares Thema, während die Glaskunst einen eigenen Akzent setzt.
Zum Reiseziel Kalkar gehört auch Grieth am Rhein. Dort prägt die spätgotische Pfarrkirche St. Peter und Paul das Ortsbild. Im Vergleich dazu stehen bei St. Nicolai die vielfältige Ausstattung und die einzelnen Kunstformen im Vordergrund; in Grieth ist die Rolle der Kirche für den Charakter des Ortsbilds der wichtige Bezug. Beide Kirchen eröffnen so unterschiedliche Perspektiven auf spätgotische Architektur.
Das Rathaus von Kalkar ergänzt die Kirchen um einen weltlichen Blick auf die Stadtgeschichte. Es wurde von 1438 bis 1445/46 im Stil der Backsteingotik erbaut und diente der Stadtverwaltung sowie dem Handel; außerdem war es Gerichtsort. Bauzeit und Bauweise lassen sich dadurch mit seinen historischen Funktionen verbinden. Für die Reiseplanung ergibt sich ein anderes Interesse als bei den Kirchen: Hier geht es um Backsteingotik und die früheren Aufgaben eines Rathauses.
Stadtwindmühle und Ensemble
Ein weiteres Motiv ist die Stadtwindmühle in Kalkar. Zusammen mit einer Brauerei und einem Biergarten bildet sie ein Ensemble. Mühle, Brauerei und Biergarten stehen damit als gemeinsamer Ortsbezug neben den Kirchen und dem Rathaus. Wer sich bei der Reiseplanung für ein besonderes Bauensemble interessiert, findet hier einen anderen Akzent als bei den sakralen und städtischen Bauwerken.
Radwege und Landschaft im übergeordneten Reiseziel Kleve
Im übergeordneten Reiseziel Kleve bieten Radwege einen regionalen Bezugspunkt. Der Niers-Radwanderweg ist 128 Kilometer lang und ausgeschildert. Er verläuft von der Quelle der Niers in Mönchengladbach durch die Kreise Viersen und Kleve bis zur Gemeinde Gennep in den Niederlanden. Seine Länge und sein Verlauf beschreiben eine Route über mehrere Kreise bis in die Niederlande. Im Kreis Kleve gibt es außerdem mehr als 1.500 Kilometer Radwegenetz und zahlreiche Themenrouten.
Ein Pocketplaner zeigt im ausgefalteten Format alle Knotenpunkte im Kreis Kleve und enthält hilfreiche Informationen zur Funktion des kreisweiten Knotenpunktsystems. Die ausgeschilderte Niersroute und der Pocketplaner geben unterschiedliche Orientierung: Die Route hat einen beschriebenen Verlauf mit Anfang und Ende, während der Plan die Knotenpunkte des kreisweiten Systems darstellt und dessen Funktion erläutert. Diese Radweginformationen beziehen sich auf den übergeordneten Rahmen Kleve und den Kreis Kleve.
Auch die Landschaft ist auf dieser regionalen Ebene vielfältig. Der Kreis Kleve umfasst malerische Flussufer, grüne Wiesen und ausgedehnte Wälder. Zu den Bräuchen im Kreis Kleve gehören Schützenfeste, Karneval und Kirmes; konkrete Termine variieren. Wenn Sie Ihre Reise mit einer Veranstaltung verbinden möchten, prüfen Sie deshalb die jeweilige Terminplanung. Als kulinarischer Bezug kommen Bauernhofcafés im Kreis Kleve hinzu, die dazu einladen, die Frische der Produkte direkt beim Erzeuger zu erleben.
Rad- und Landschaftsthemen ergänzen diese örtlichen Bauwerke um den ausdrücklich übergeordneten Rahmen Kleve.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kleve.