Kleve zwischen Radwegen, Museen und Gärten
Unterkünfte in Kleve
Bei einer Reise nach Kleve können Sie Radwege im Kreis Kleve, Museen und historische Gärten in der Gemeinde sowie Ziele im weiteren regionalen Umfeld in den Blick nehmen. Diese Angebote unterscheiden sich in ihrem räumlichen Umfang: Ein Spazierweg, ein kreisweites Radwegenetz und regionale Routen stehen für unterschiedliche Arten der Planung. Wenn Sie ein Hotel in Kleve suchen, überlegen Sie zunächst, welche dieser Themen Ihren Aufenthalt prägen soll.
Radfahren im Kreis Kleve und darüber hinaus
Der Kreis Kleve verfügt über mehr als 1.500 Kilometer Radwegenetz und zahlreiche Themenrouten. Ein Pocketplaner zeigt im ausgefalteten Format alle Knotenpunkte im Kreis und enthält hilfreiche Informationen zur Funktion des kreisweiten Knotenpunktsystems. Eine konkrete Route ist der 128 Kilometer lange Niers-Radwanderweg. Er ist ausgeschildert und führt von der Quelle der Niers in Mönchengladbach durch die Kreise Viersen und Kleve bis zur Gemeinde Gennep in den Niederlanden. So stehen eine einzelne, über mehrere Gebiete verlaufende Strecke und die Orientierung über Knotenpunkte im Kreis nebeneinander.
Im weiteren regionalen Umfeld führt die etwa 260 Kilometer lange Via Romana zwischen Nijmegen und Xanten durch die niederrheinische Landschaft. Entlang der Route liegen mittelalterliche Stadtkerne, Museen, Parkanlagen und Schlösser. Eine andere Möglichkeit, die Region zu erleben, bietet die Grenzland-Draisine auf stillgelegten Bahnstrecken zwischen Groesbeek, Kranenburg und Kleve. Zur Auswahl stehen eine Fahrraddraisine für zwei bis vier Personen oder eine Clubdraisine für neun bis vierzehn Personen. Die Betriebszeiten können je nach Saison variieren; prüfen Sie die aktuellen Termine vor der Planung.
Museen und Klever Geschichte
Das B. C. Koekkoek-Haus ist Barend Cornelis Koekkoek und der Klever Malschule gewidmet. Der niederländische Landschaftsmaler erbaute das Stadtpalais 1848; es stammt aus der Zeit der Romantik und besitzt einen historischen Garten. Im Museum Kurhaus Kleve befindet sich eine Ewald-Mataré-Sammlung. Das Museum liegt in den Badebauten nahe den barocken Gartenanlagen. Beide Orte setzen unterschiedliche kulturelle Schwerpunkte: Das Koekkoek-Haus verbindet Künstlerhaus und Garten, während im Kurhaus die Sammlung im Mittelpunkt steht.
Das Klever Schuhmuseum zeigt im ehemaligen Gebäude der Gustav-Hoffmann-Schuhfabrik die Geschichte des Schuhhandwerks und der regionalen Industrie. Auch der historische Schwanenturm erzählt von der Region: Das dortige Museum zeigt Fossilien, Gesteine und Funde, die vom Leben in der Eiszeit und von der geologischen Entwicklung am Niederrhein berichten. Der Zugang ist derzeit durch Brandschutzmaßnahmen eingeschränkt. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsbedingungen.
Gärten, Wege und Ausblicke
Der Forstgarten entstand 1782 unter Julius Ernst von Bugenhagen. Nach dem Vorbild botanischer Gärten wurden dort rund 150 exotische Gehölzarten gepflanzt, von denen viele heute noch stehen. Der Klever Aussichtsturm bietet eine weitere Perspektive auf die Landschaft: Der Turm ist 15 Meter hoch und steht auf dem 106 Meter hohen Klever Berg. Bei gutem Wetter reicht der Blick über die Rheinebene bis in die Niederlande und über das gesamte Klever Land. Der Zugang zum Turm ist an die Öffnung der Gastronomie vor Ort gebunden; informieren Sie sich deshalb vorab über deren Öffnungszeiten.
Für einen Spaziergang führt der Prinz-Moritz-Weg entlang des Kermisdahls von den Gärten an der Schwanenburg und der Wetering zum Grabmal des Prinzen Moritz von Nassau-Siegen. Nach insgesamt etwa 3,5 Kilometern ist das Grabmal erreicht. Im Vergleich zu den langen Radrouten ist das eine deutlich kürzere Wegstrecke, deren Verlauf an mehreren benannten Orten und einem konkreten Ziel ausgerichtet ist.
Landschaft, Tiere und regionale Traditionen
Im Kreis Kleve prägen Flussufer, grüne Wiesen und ausgedehnte Wälder die Landschaft. Bauernhofcafés laden dazu ein, frische Produkte direkt beim Erzeuger zu erleben. Zum Brauchtum im Kreis gehören außerdem Schützenfeste, Karneval und Kirmes. Da die einzelnen Veranstaltungstermine variieren, lohnt es sich, die Daten für den eigenen Reisezeitraum zu prüfen.
Im Tiergarten Kleve können Besucherinnen und Besucher mehr als 300 Tiere hautnah erleben. Die meisten Tiere dürfen mit Futter gefüttert werden, das im Park erhältlich ist. Beachten Sie dabei die Fütterungsregeln, denn sie können sich ändern. So gehören sowohl Tierbegegnungen als auch Garten- und Museumsthemen zu den möglichen Schwerpunkten, während Radstrecken und Ausflüge in den weiteren Umkreis eine andere Planung erfordern.
Weitere Reiseziele entdecken: Geldern, Kleve, Rees, Kevelaer, Haldern, Goch, Kerken, Weeze, Appeldorn, Kranenburg, Uedem, Bedburg-Hau, Kalkar, Emmerich Am Rhein, Rheurdt, Issum, Wachtendonk, Straelen.
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