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Lebenstedt entdecken

Unterkünfte in Lebenstedt

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lebenstedt verbindet den Salzgittersee mit Kirchen, einem Stadtpark und Orten der Stadtgeschichte. Für Ihre Reiseplanung ergeben sich unterschiedliche Schwerpunkte: Aktivitäten am Wasser, Architektur und historische Erinnerung.

Salzgittersee: Wassersport und Freizeit

Der Salzgittersee liegt am westlichen Rand von Salzgitter-Lebenstedt. Der 75 Hektar große See ist ein Wassersportrevier zum Segeln, Surfen, Rudern und Kanufahren. Die verschiedenen Aktivitäten am Wasser geben Ihrem Aufenthalt einen klaren Schwerpunkt, ohne dass Sie dafür den See auf ein einziges Thema reduzieren müssen.

Auf einer Insel im Salzgittersee in Lebenstedt befindet sich eine fest installierte Discgolf-Anlage mit zwölf Bahnen. Sie ergänzt die Wassersportmöglichkeiten um eine Aktivität mit festgelegtem Parcours. Am Ostufer des Sees liegt außerdem der Piratenspielplatz.

Auch die Eissporthalle am Salzgittersee gehört zu den Freizeitorten: Ihre Eisfläche umfasst 1.800 Quadratmeter. Da sich das Programm ändern kann, empfiehlt es sich, vor einem Besuch die aktuellen Angaben der Halle zu prüfen.

Stadtpark und Stadtgeschichte

Der Stadtpark liegt im Zentrum von Salzgitter-Lebenstedt. Zu ihm gehören etwa 900 Bäume, darunter viele exotische Arten, sowie ein Stadtparkteich. Die ungefähre Baumzahl und die Vielfalt der Arten geben dem Park ein anderes Profil als den sportlich geprägten Angeboten am See.

Ebenfalls im Zentrum von Lebenstedt steht das Monument zur Stadtgeschichte. Der Braunschweiger Bildhauer Professor Jürgen Weber schuf das Werk; 1995 wurde es der Öffentlichkeit übergeben. Das Monument erinnert an den Aufbau von Industriegebiet und Stadt im Nationalsozialismus sowie an die Zwangsarbeit in den Reichswerken. Damit gehört auch die schwierige Geschichte der Stadtentwicklung zu den Themen, denen Sie sich in Lebenstedt widmen können.

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Auf dem Gedenkstättenfriedhof Jammertal wurden etwa 4.000 Opfer aus mehr als 15 Nationen beigesetzt. Besucherinnen und Besucher können die Gräber anhand eines Koordinatensystems und eines Friedhofsplans finden. Die ungefähre Zahl und die internationale Herkunft der Opfer stehen hier neben einer praktischen Orientierung auf dem Gelände.

Kirchen und ihre Baugeschichte

Die St.-Andreas-Kirche ist die älteste Kirche des Stadtteils Lebenstedt. Ihr Rohbau war bereits im August 1858 fertiggestellt; eingeweiht wurde sie am 28. August 1859. Die St.-Johannes-Kirche von Lebenstedt steht für eine spätere Bauzeit: Ihr Grundstein wurde am 7. Oktober 1954 gelegt, die Einweihung folgte am 2. September 1956. Die evangelische Kirche liegt nahe dem Stadtpark am Ende der Straße „Am Saldergraben“.

Bei der Martin-Luther-Kirche verbindet sich die Bauplanung mit einer besonderen Form des Kirchenraums. Wegen des Fließsands im Baugrund wurde sie als leichte Stahlbetonkonstruktion entworfen; der Innenraum hat die Form eines Trapezes. Auch eine Taufschale gehört zu ihrer Geschichte und wird noch heute verwendet. Ein handwerklich begabter Bäcker hämmerte sie aus der Kartusche einer Granate. Schon im ersten Versammlungsraum der Gemeinde, der Gaststätte „Krähenkrug“, wurde sie für Taufen benutzt. So lassen sich an den Kirchen unterschiedliche Bauzeiten und zugleich konkrete Geschichten einzelner Gegenstände nachvollziehen.

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