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Marienhagen entdecken: Wanderwege, Natur und Geschichte

Unterkünfte in Marienhagen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Marienhagen verbindet Wanderwege mit einer Ortsgeschichte, die vom Kalkwerk bis zu Kirche und Wasserpumpen reicht. Dazu kommen die Natur der stillgelegten Kalksteinbrüche und Angebote wie das Familienbad und die Kurse der Kunstschule.

Wanderwege und Ziele rund um Marienhagen

Der Ith-Hils-Weg ist auch in Marienhagen gut ausgeschildert. Da sich die örtliche Wegemarkierung ändern kann, prüfen Sie sie vor Ihrer Wanderung. Der Panoramaweg Pottlandweg 1 verläuft direkt über Marienhagen und bietet Ausblicke auf das Külftal. Pottlandweg 3, der Steinbruchweg, führt zum geologischen Lehrpfad des Weenzer Bruchs und zu den stillgelegten Steinbrüchen von Marienhagen.

Ein weiteres Ziel ist die Schutzhütte am Hans-Froböse-Weg. Der Weg führt seit 2014 dorthin; von der Hütte aus haben Sie einen guten Blick auf das Külftal und den Höhenzug Külf. Der Rundwanderweg Steinburchweg (DU3) ist 14,4 Kilometer lang und verläuft von Duingen über Weenzen zurück über den Duinger Berg. Zwischen Marienhagen und Duingen berührt diese Runde den Ith-Hils-Wanderweg. Vor einer Wanderung empfiehlt es sich, die aktuellen Wegbedingungen zu prüfen.

Kalksteinbrüche und Natur

Die stillgelegten Kalksteinbrüche sind ein besonderer Natur- und Geschichtsschwerpunkt. Auf ihrem kalkhaltigen Boden kommen bis zu sieben verschiedene, unter Naturschutz stehende Orchideenarten vor. Außerdem hat sich dort eine Tier- und Pflanzenwelt mit verschiedenen Eidechsenarten entwickelt. Die ökologischen Bedingungen können je nach Jahreszeit variieren; Eidechsen lassen sich nicht verlässlich beobachten.

Kalkwerkgeschichte und bauliche Zeugnisse

Die Ortsgeschichte ist an mehreren konkreten Orten greifbar. Auf dem Friedhof steht ein Denkmal für Friedrich Rogge, den Gründer des Kalkwerks. Eine der beiden erhaltenen Wasserpumpen befindet sich zwischen dem Wohnhaus Hauptstraße 84 und der Straße. Vor dem Anschluss an die öffentliche Wasserversorgung versorgte sie die Einwohner mit Trinkwasser; heute ist sie nicht mehr in Betrieb. Die Heimatstube wurde 2002 eröffnet. Ein eigener Raum erklärt Besucherinnen und Besuchern anschaulich die Geschichte des örtlichen Kalkwerks.

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Auch die historische Paderborner Heerstraße gehört zur Ortsgeschichte: Bei Marienhagen verlief sie auf dem Verlauf der heutigen Bundesstraße 240. Die Kirche in Marienhagen ist ein rechteckiger Bruchsteinbau mit Eckquaderung und wurde 1796 bis 1798 errichtet. In der Marienkirche befindet sich zudem eine Orgel, die Philipp Furtwängler & Sohn 1857 als Opus 42 baute. Sie hat insgesamt 496 Pfeifen. Erhalten sind die originale mechanische Schleiflade auf Manual und Pedal, zwei Keilbälge, die Tretanlage und die Furtwänglersche Eisenmechanik. Die Orgel steht unter Denkmalschutz und wurde nach ihrer Sanierung als „Orgel des Monats“ ausgezeichnet.

Zur religiösen Überlieferung gehört ein Marienbild in der Marienkapelle, dem man wundersame Kräfte nachsagte. Es trug dazu bei, dass Dorhagen zu einem Pilgerort wurde.

Familienbad und Kunstschule

Das Familienbad Marienhagen verfügt über ein Schwimmbecken mit einer 32-Meter-Wasserrutsche, ein Kinderbecken mit Sonnensegel und einen Kiosk. Die Kunstschule Marienhagen bietet in ihrem Haus an der Hauptstraße verschiedene Kurse an, in denen Kinder und Jugendliche kunsthandwerkliches Wissen vermittelt bekommen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hildesheim.

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