Zum Inhalt

Räbke: Kirchenbau, Mühlengeschichte und Schunter

Unterkünfte in Räbke

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Räbke verbindet Kirchenbaukunst und Mühlengeschichte mit einer Radroute und einem Freibad im näheren Umfeld. St. Stephani, der zweigeteilte Lauf der Schunter und die frühere Mühlenwirtschaft geben der Ortsgeschichte konkrete Anknüpfungspunkte. Wer eine Reise plant, kann Kulturgeschichte mit Radfahren oder einem Badetag verbinden.

St. Stephani und die Geschichte des Ortes

Die St.-Stephani-Kirche hebt sich durch ihre Bauweise deutlich von anderen Kirchen der Region ab. Einst war sie ein Archidiakonat; von dort aus trieb der Bischof von Halberstadt die Christianisierung voran. Eine Taufkapelle am Standort von St. Stephani wird bereits im 8. Jahrhundert erwähnt. So kommen bei dieser Kirche unterschiedliche historische Perspektiven zusammen: ihre eigenständige Bauweise und die frühe Erwähnung einer Kapelle an derselben Stelle.

Schunter, Mühlen und Radfahren

Die Schunter fließt in Räbke in zwei Armen: im Hauptbachlauf und in einem Mühlengraben, den Mönche im Mittelalter anlegten. Auch die frühere Mühlenwirtschaft gehört zur Geschichte des Ortes. Einst stellten sieben Mühlen in Räbke Mehl, Öl und Papier her. Wer sich für die Technik interessiert, kann auf Wunsch die Mühlentechnik der Wassermühle Liesebach besichtigen; die Besichtigung ist also an eine Anfrage gebunden.

Der rund 70 Kilometer lange Schunterradweg wurde 2019 eröffnet. Er führt von der Mündung der Schunter in die Oker bei Groß Schwülper flussaufwärts bis zur Quelle im Elm bei Räbke. Länge, Richtung und Endpunkte zeichnen den Verlauf der Strecke nach. Zwischen Räbke und den Schunterquellen liegt außerdem ein Freibad, das zum Schwimmen einlädt. Wenn Sie dort einen Badetag planen, klären Sie die aktuellen Öffnungszeiten vorab.

Kultur im übergeordneten Reiseziel Helmstedt

Im übergeordneten Reiseziel Helmstedt ist der Kaiserdom in Königslutter ein besonderer Architektur-Schwerpunkt. Er zählt zu den eindrucksvollsten romanischen Bauwerken in Niedersachsen. Zusammen mit dem Kreuzgang und der Kaiser-Lothar-Linde auf dem früheren Klosterhof bildet er eine viel besuchte Sehenswürdigkeit. Dieser Ort verbindet mehrere bauliche und historische Elemente zu einem gemeinsamen Ensemble.

Anzeige

In Helmstedt steht mit dem Juleum Novum eine weitere bedeutende historische Architektur. Das Aula-Gebäude der ehemaligen Universität wurde von 1592 bis 1597 als palastartiger Renaissancebau errichtet. Im Kreis- und Universitätsmuseum im Juleum sehen Sie ein Modell der Stadt Helmstedt um 1750 sowie Originale aus der Universitätszeit: eine astronomische Scheibe, einen Globus und Geschirr aus der Universitätsmensa. Eine Architektur-Führung durch Helmstedt vermittelt zudem 1.000 Jahre Baugeschichte von der Romanik bis zum Historismus.

Auch die Besuchszeiten des Juleumsturms lassen sich konkret einplanen: Der Aufstieg umfasst 153 Stufen und findet von April bis Oktober jeden ersten Samstag im Monat von 11:00 bis 12:00 Uhr statt. Prüfen Sie den Termin vor Ihrer Planung. Im Kloster St. Marienberg zeigt die Schatzkammer im ehemaligen Kapitelsaal kostbare mittelalterliche Paramente; kostenlose öffentliche Führungen durch Kloster und Kirche finden jeden ersten Sonntag im Monat um 14:00 Uhr statt. Im Forschungsmuseum Schöningen können Sie die Schöninger Speere nahe dem Fundort besichtigen. Sie wurden dort vor etwa 300.000 Jahren zurückgelassen und 1994 gefunden; an der Fundstelle finden weiterhin Grabungen statt. Der Schöninger Erlebnispfad führt über 2,5 Kilometer vom Burgplatz zum Forschungsmuseum und hat acht Stationen mit großen Informationstafeln.

Weitere Reiseziele entdecken: Königslutter Am Elm, Warberg, Lauingen, Büddenstedt, Helmstedt, Groß Twülpstedt, Mariental, Süpplingenburg

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Helmstedt.