Helmstedt entdecken
Unterkünfte in Helmstedt
Helmstedt verbindet Spuren der ehemaligen Universität mit Stadt- und Grenzgeschichte. Für Reisende, die ein Hotel in Helmstedt suchen, bietet diese Vielfalt mehrere Ansatzpunkte für die Gestaltung des Aufenthalts: Das Juleum steht für die Universitätsgeschichte, zwei Museen setzen unterschiedliche historische Akzente, und die begrünten Wallanlagen laden zu Spaziergängen durch das Zentrum ein. So können Sie Bauwerke, Sammlungen und einen Gang durch die Stadt nach den eigenen Interessen gewichten.
Universitätsgeschichte im Juleum
Die Academia Julia wurde 1576 mit theologischer, juristischer, medizinischer und philosophischer Fakultät eröffnet. Sie war eine der ersten evangelischen Universitäten in Norddeutschland. Das Juleum Novum wurde von 1592 bis 1597 als Aula-Gebäude der ehemaligen Universität errichtet: ein palastartiger Renaissancebau, der die Universitätsgeschichte auch architektonisch prägt.
Die Aula im Erdgeschoss, das Auditorium Maximum, wird für Konzerte und Vorlesungen genutzt. Dazu zählen wissenschaftliche Vorträge im Rahmen der Helmstedter Universitätstage. Das Juleum verbindet damit seine frühere Funktion als Aula mit einer Nutzung für Veranstaltungen.
Museen zur Stadt- und Grenzgeschichte
Das Kreis- und Universitätsmuseum Helmstedt zeigt ein Modell der Stadt um 1750. Originalobjekte aus der Universitätszeit ergänzen die Darstellung, darunter eine astronomische Scheibe, ein Globus und Geschirr aus der Universitätsmensa. Die Exponate führen vom Stadtmodell zu Gegenständen aus unterschiedlichen Bereichen des früheren Universitätslebens.
Das Zonengrenz-Museum Helmstedt widmet sich in fünf Abschnitten der Geschichte der ehemaligen innerdeutschen Grenze, von ihren Anfängen bis zur Wiedervereinigung. Originalobjekte, Fotografien, Modelle und lebensgroße Inszenierungen gestalten den historischen Überblick. Die Abteilung „Das Gesicht der Grenze“ zeigt einen originalen Steckmetallzaun, Warnschilder, Minen, Selbstschussanlagen und ein Übersichtsmodell der Sperranlagen. So stehen der thematische Überblick und konkrete Ausstellungsobjekte nebeneinander.
Türme und Spaziergänge im Zentrum
Der Helmstedter Hausmannsturm ist das älteste erhaltene Stadttor im Braunschweiger Land und der einzige von ehemals vier Tortürmen Helmstedts, der vollständig erhalten ist. Von April bis Oktober wird jeden Samstag um 12 Uhr vom Turm aus die Woche abgeblasen. Ein anderer Turmbesuch führt auf den Juleumsturm: Der Aufstieg umfasst 153 Stufen und wird von April bis Oktober jeweils am ersten Samstag des Monats zwischen 11 und 12 Uhr angeboten. Die beiden Angebote unterscheiden sich sowohl im Termin als auch im Inhalt; prüfen Sie die Zeiten vor Ihrer Anreise.
Die begrünten, alleeartigen Wallanlagen laden zu Spaziergängen durch das Zentrum von Helmstedt ein. Sie bilden ein eigenes Thema neben den Bauwerken und Museen: einen Gang durch die Stadt, statt eines Besuchs mit festem Termin. Besuche und Führungen im Zonengrenz-Museum sind außerhalb der Öffnungszeiten nach Voranmeldung möglich. Wenn Sie diese Möglichkeit nutzen möchten, klären Sie die Absprache vor der Reise.
Einblicke in die weitere Geschichte
Westlich vor Helmstedt, auf dem St. Annenberg, liegen die Lübbensteine. Die vorgeschichtlichen Großsteingräber wurden zwischen 3.500 und 3.000 v. Chr. angelegt. Sie erweitern den Blick auf die Geschichte der Region um ein anderes historisches Thema als Universität, Stadtbefestigung und Grenzgeschichte. Zusammen bieten diese Orte und Sammlungen verschiedene Ansatzpunkte, um Ihren Aufenthalt an den eigenen kulturellen Interessen auszurichten.
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