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Friedland: Grenzdurchgangslager, Museum und Erinnerungskultur

Unterkünfte in Friedland

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Friedland bietet mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen kultur- und geschichtsorientierten Aufenthalt: das Museum im historischen Bahnhof, die St.-Norbert-Kirche und das Friedland-Mahnmal auf dem Hagenberg. Im Museum steht die Geschichte des Grenzdurchgangslagers im Zentrum; Kirche und Mahnmal ergänzen die Themen des Ortes um weitere historische Bezugspunkte. Wenn Sie ein Hotel in Friedland suchen, lässt sich die Auswahl des Besuchsschwerpunkts an den Themen ausrichten, die Sie vor Ort interessieren.

Museum Friedland und das Grenzdurchgangslager

Das Museum Friedland befindet sich im historischen Bahnhof von Friedland. Die Dauerausstellung „Fluchtpunkt Friedland“ führt auf 350 m² durch die Geschichte des Grenzdurchgangslagers von 1945 bis heute. Damit ist die Geschichte des Lagers der thematische Mittelpunkt des Museums. Die große Zeitspanne macht die Ausstellung zu einem Ausgangspunkt, wenn Sie die Entwicklung des Lagers über verschiedene historische Phasen hinweg nachvollziehen möchten.

Die Ausstellung ist durchgängig auf Deutsch und Englisch gehalten. Führungen durch die Ausstellung und über das Gelände werden auf Deutsch, Englisch und Arabisch angeboten; das Führungsangebot umfasst damit zusätzlich Arabisch. Für eine Führung über das Gelände ist ein Termin auf Anfrage vorgesehen. Klären Sie die aktuellen Buchungsmodalitäten vorab. Zu den Stationen des Geländerundgangs gehören die Nissenhütte und die Friedland-Glocke.

Kirche, Mahnmal und historische Zeitschichten

Die katholische St.-Norbert-Kirche wurde 1954/55 an der Heimkehrerstraße im Grenzdurchgangslager Friedland im Landkreis Göttingen erbaut. Sie ist ein kirchliches Denkmal von besonderer Bedeutung. Die enge Verbindung von Ausstattung und Geschichte macht St. Norbert zu einer der bedeutendsten Kirchen der Nachkriegszeit im Bistum Hildesheim. An der Kirche steht eine Statue des Heimkehrers. Das Friedland-Mahnmal steht auf dem Hagenberg.

Diese Orte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die Dauerausstellung behandelt die Geschichte des Grenzdurchgangslagers, die St.-Norbert-Kirche steht für ein bedeutendes kirchliches Denkmal der Nachkriegszeit, und das Mahnmal ist ein eigener Erinnerungsort. So lassen sich die historischen Themen Friedlands unterscheiden, statt sie zu einem einzigen Erzählstrang zusammenzufassen.

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Auch die Jahreszahlen geben eine zeitliche Orientierung: Die Ausstellung reicht von 1945 bis heute, St. Norbert entstand 1954/55. Ein deutlich älteres Zeichen ist das Meridianzeichen, das 1820/21 im Friedländer Holz errichtet wurde. Es ergänzt die neueren historischen Bezugspunkte um ein weiteres Kapitel der Ortsgeschichte.

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Weitere Ziele im Gemeindegebiet

Ein Weg in der Gemeinde Friedland führt am Rittergut Besenhausen vorbei, über Friedland mit dem Grenzdurchgangslager und weiter nach Klein Schneen mit seinen Kiesseen. Diese Wegbeschreibung verbindet mehrere Orte innerhalb der Gemeinde, ohne sie mit dem Ort Friedland gleichzusetzen. Auf dem Rittergut Besenhausen finden im Sommer im Rahmen des Besenhausener Sommers wechselnde Ausstellungen und Konzerte statt. Da sich die konkreten Angebote ändern können, prüfen Sie vor Ihrer Reise das aktuelle Programm.

Weitere Reiseziele entdecken: Dransfeld, Adelebsen, Scheden, Fuhrbach, Rosdorf, Gieboldehausen, Ebergötzen, Bad Grund (Harz)

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Göttingen.