Fuhrbach: Wandern, Landschaft und St. Pankratius
Unterkünfte in Fuhrbach
Fuhrbach verbindet Wanderwege und Landschaft mit einem markanten Kirchenbau. Der Ort liegt am Soolbach im Untereichsfeld; das gut ausgebaute Wanderwegenetz erschließt die Natur entlang des „Grünen Bandes“. Oberhalb von Fuhrbach reichen die Ausblicke zum Sonnenstein, in Richtung Ohmgebirge und bis hin zum Brocken. Mit der katholischen Kirche St. Pankratius kommt ein weiterer konkreter Schwerpunkt hinzu: eine dreischiffige Basilika aus Buntsandstein mit neuromanischer Architektur. So lässt sich der Aufenthalt thematisch zwischen Wanderungen, Landschaftszielen und Baugeschichte gestalten.
Wanderwege und Landschaft am Grünen Band
Das Wanderwegenetz von Fuhrbach ermöglicht es, die Natur entlang des Grünen Bandes zu entdecken. Eine grüne Strecke ist 6,2 Kilometer lang und kinderwagentauglich. Prüfen Sie vor dem Aufbruch erneut die Wegverhältnisse. Oberhalb des Ortes bieten sich Ausblicke zum Sonnenstein, in Richtung Ohmgebirge und bis zum Brocken. Bach, Wandergebiet und Aussichtspunkte geben der Landschaft dabei jeweils eigene Bezugspunkte.
Route mit Natur- und Grenzgeschichte
Die Fuhrbacher Route führt am Strauchpark „Fuchsloch“ vorbei und erreicht den Soolbachteich. Über einen ehemaligen Kolonnenweg der Grenztruppen führt sie zum Aussichtspunkt „An der Sandgrube“. Dort lädt eine Sitzgruppe zum Verweilen ein. Am Heinz-Vollmer-Weg weist ein Gedenkstein auf die ehemalige innerdeutsche Grenze hin. Auf der Route stehen damit benannte Landschaftspunkte neben einem konkreten historischen Bezug. Das macht die Wegbeschreibung auch für Reisende interessant, die bei einer Wanderung Natur und Ortsgeschichte zusammendenken möchten.
St. Pankratius: neuromanische Architektur
Die katholische Kirche St. Pankratius wurde zwischen 1873 und 1876 im neuromanischen Stil erbaut. Die dreischiffige Basilika besteht aus Buntsandstein. „Dreischiffig“ bezeichnet die Gliederung des Kirchenraums in ein Hauptschiff und zwei Seitenschiffe. Im Inneren stehen Arkadenbögen auf dorischen Säulen; hinzu kommen verzierte, flache Holzbalkendecken und ornamentale Wandfriese. Die neuromanischen Altäre zeigen Reliefdarstellungen aus dem Alten Testament. Bauform, Material und Ausstattung beschreiben unterschiedliche Seiten des Kirchenbaus: von der dreischiffigen Grundanlage über die Säulen und Decken bis zu den biblischen Motiven der Altarreliefs.
Freizeiteinrichtungen auf dem Kirchberg
Das Erholungs- und Freizeitgelände Kirchberg gehört zu den Freizeiteinrichtungen Fuhrbachs. Auf dem Kirchberg liegt auch der Grillplatz Fuhrbach. Zu seiner Ausstattung zählen zwei Schutzhütten, eine Grillhütte, eine Anschluss- und Aufstellmöglichkeit für einen Getränkewagen, ein großer Lagerfeuerplatz sowie eine Toilettenanlage. Damit ergänzt ein benannter Freizeitort die Wanderrouten und die Kirche als weiterer Baustein bei der Wahl des Reiseziels.
Kulturelle Schwerpunkte in Duderstadt
Im übergeordneten Reiseziel Duderstadt liegt ein eigener historischer Schwerpunkt. Die historische Altstadt ist durch mehr als 600 farbenfrohe Fachwerkhäuser aus verschiedenen Epochen geprägt. Der Westerturm ist ein Wahrzeichen Duderstadts und gehört als ehemaliges Stadttor mit Warten, Wall und Mauer zum mittelalterlichen Befestigungssystem der Stadt. In seiner Erlebnisstation erfahren Besucher interaktiv mehr über die mittelalterliche Stadtverteidigung und die Duderstädter Schützengesellschaft.
Auch die St. Servatiuskirche und ihre Ausstattung setzen eigene historische Akzente: Der spätgotische Bau entstand etwa von 1370 bis 1520, die Creutzburg-Orgel wurde 1735 fertiggestellt. Diese Beispiele beziehen sich auf Duderstadt selbst und ergänzen die Fuhrbacher Themen um einen weiteren kulturellen Schwerpunkt im übergeordneten Reiseziel.
Weitere Reiseziele entdecken: Dankelshausen, Brochthausen, Hannoversch Münden, Göttingen, Gieboldehausen, Adelebsen, Hattorf Am Harz, Nienhagen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Göttingen.