Zum Inhalt

Hüde entdecken: Natur, Störche und Geschichte

Unterkünfte in Hüde

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Hüde lässt sich über mehrere Natur- und Kulturorte kennenlernen: die Naturschutzstation Dümmer, den Naturerlebnispfad und die St. Marienkirche zu Burlage. Für Ihre Planung sind zwei unterschiedliche Maßstäbe hilfreich: ein etwa 100 Meter langer Beobachtungssteg und ein 4,5 Kilometer langer Rundweg. Hinzu kommen eigene Punkte für die Storchenschau und ein Aussichtsturm.

Naturstation und Garten

Die Naturschutzstation in Hüde ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Prüfen Sie vor dem Besuch die offizielle Seite, da sich Besucherzeiten ändern können. In der barrierefreien Ausstellung geht es um Fauna und Flora sowie um die Entstehung des Dümmer. Damit stehen Natur und Landschaft auch als Ausstellungsthemen im Mittelpunkt.

Direkt neben der Naturschutzstation Dümmer liegt der Naturerlebnisgarten, den der Naturschutzring Dümmer eingerichtet hat. Zu seinen Merkmalen gehören eine Weidenspinne aus lebenden Weiden, Trockenmauern, Wildblumenbereiche, ein Kräuterbeet, ein Sumpfbeet und eine Obstbaumwiese. Die Weidenspinne setzt einen anderen Akzent als die Mauer- und Beetbereiche des Gartens.

Steg und Storchenschau

Der barrierefreie Beobachtungssteg führt durch den Schilfgürtel. Er ist etwa 100 Meter lang und vier Meter breit, hat Wendeflächen für Rollstuhlfahrer und endet an einem geschützten Vogelbeobachtungsstand. Einige Sichtfenster sind auf Sitzhöhe angebracht und ermöglichen auch Rollstuhlfahrern und Kindern gute Beobachtungsmöglichkeiten. Die Maße und Details geben Ihnen einen konkreten Eindruck von diesem Beobachtungsangebot.

Die Storchenschau-Plattform in Hüde ist für alle Besucher frei zugänglich. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob sich die Zugangsregelung geändert hat. Im Herbst 2025 wurde in Hüde gegenüber den Storchenhorsten der Familie Kammerahl eine drehbare Wellenbank aufgestellt, von der aus sich Störche beobachten lassen. So gibt es neben der Plattform einen weiteren ausdrücklich für die Storchenschau genannten Punkt.

Anzeige

Rundweg und Aussichtsturm

Der Naturerlebnispfad Dümmer ist ein 4,5 Kilometer langer Rundweg. Er beginnt an der Naturschutzstation Dümmer in Hüde und führt durch das Naturschutzgebiet Ochsenmoor zum Südufer des Dümmer-Sees. Entlang der Strecke vermitteln 13 Informationstafeln Wissenswertes über die Entstehung der Landschaft am Dümmer, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die wechselvolle Beziehung der Menschen zu diesem See. Der Pfad verbindet damit Landschaftsthemen mit Naturbeobachtung und Ortsgeschichte.

Der Beobachtungsturm Hohe Sieben bietet einen Blick auf den See sowie auf Vögel, Segler und Surfer. An den Treppenstufen sind rutschhemmende Kantenprofile angebracht; außerdem ist der Turm mit einem runden Handgeländer ausgestattet. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuelle Zugangssituation.

Geschichte in Burlage

Die evangelische St. Marienkirche zu Burlage liegt in Hüde und ging aus einem Benediktinerkloster hervor. Vom Kloster sind ein Teil der Kirche und einige Ausstattungsgegenstände erhalten; das heutige Gotteshaus stammt größtenteils aus dem 16. Jahrhundert. Klosterherkunft und Datierung des heutigen Baus sind dabei unterschiedliche historische Bezugspunkte: Erhaltene Teile stehen neben einem Gotteshaus, dessen größter Teil aus dem 16. Jahrhundert stammt.

Weitere Reiseziele entdecken: Lemförde, Süstedt, Sudwalde, Syke, Kirchdorf, Diepholz, Asendorf, Stuhr.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Diepholz.