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Asendorf: Museums-Eisenbahn, Kunst und Märkte

Unterkünfte in Asendorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Asendorf eignet sich als Ziel für Reisen, bei denen Eisenbahngeschichte, wechselnde Kunst und Märkte den Ausschlag geben. Wenn Sie ein Hotel in Asendorf suchen, können Sie den Reisezeitpunkt nach Ihrem Schwerpunkt ausrichten: Die Museums-Eisenbahn steht für ein gewachsenes Kulturerbe, während Ausstellungen wechseln und einzelne Märkte feste Jahrestermine haben.

Museums-Eisenbahn und Streckengeschichte

Der Deutsche Eisenbahn-Verein e.V. betreibt seit 1966 zwischen Bruchhausen-Vilsen und Asendorf die Erste Museums-Eisenbahn Deutschlands. Die Strecke ist über 100 Jahre alt, acht Kilometer lang und mit acht Bahnhöfen und Haltepunkten als lebendiges Freilichtmuseum erhalten. Damit ist nicht nur die Eisenbahn selbst, sondern auch die Strecke Teil des Kulturerbes. Länge und Zahl der Stationen geben dem Thema eine konkrete Dimension: Es geht um eine bewahrte Bahnlinie zwischen zwei benannten Orten, nicht nur um ein einzelnes Fahrzeug.

Kunst und wechselndes Programm

Der Kunst-Schuppen Asendorf wird von der Kunst-Schiene betrieben und zeigt wechselnde Kunst- und Kunsthandwerksausstellungen. Zum Veranstaltungsprogramm gehören der Kunst-Schiene-Slam (Poetry Slam), Lesungen und Puppenspiel. Neben der dauerhaft erhaltenen Eisenbahnstrecke setzt der Kunst-Schuppen damit einen anderen kulturellen Akzent: Hier bestimmen Ausstellungen und Veranstaltungen das Programm. Da dieses wechselt, prüfen Sie vor Ihrem Besuch die konkreten Termine.

Märkte im Jahreslauf

Der Kartoffelmarkt findet jährlich am ersten Sonntag im Oktober statt. Begleitet wird er von einem Flohmarkt und einem verkaufsoffenen Sonntag der Geschäfte. Der Weihnachtsmarkt findet jährlich am dritten Adventssonntag im Dezember statt. Beim Erdbeermarkt gibt es Erdbeeren pur, Erdbeermilchshakes, frisch gebackene Waffeln, Kuchen, Bowle, Wein, Eis und Marmelade mit Erdbeeren. Anbieter und konkrete Angebote können variieren.

Die Märkte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Beim Kartoffelmarkt kommen Marktgeschehen, Flohmarkt und geöffnete Geschäfte zusammen; der Weihnachtsmarkt ist an den dritten Adventssonntag gebunden, während beim Erdbeermarkt die genannten Speisen und Getränke im Vordergrund stehen. Wenn Sie Ihre Reise an einem Markt ausrichten, prüfen Sie den jeweiligen Termin. Planen Sie eine Fahrt mit der Museums-Eisenbahn an einem Markttag, stimmen Sie Ihren Besuch mit dem aktuellen Fahrplan ab.

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Im übergeordneten Reiseziel Diepholz

Der Landkreis Diepholz umfasst zwei Tourismusregionen und zwei Naturparke. Zu den kulturellen Angeboten im übergeordneten Reiseziel Diepholz zählen das Dümmer-Museum Lembruch und das Kreismuseum Syke. Das Dümmer-Museum präsentiert Natur, Landschaft und Kultur des Dümmer-Sees in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Seine Forschungsstation „Leben im Wasser“ erklärt die Ökologie des Ökosystems Dümmer. Zur Steinzeit am Dümmer zeigt das Museum Originale aus der Zeit von 4.000 bis 2.000 v. Chr. sowie Rekonstruktionen.

Das Dümmer-Museum bietet außerdem eine zweistündige Entdeckertour zur Untersuchung des Lebens im Dümmer-Wasser an. Dabei kommen Kescher, Planktonnetz, Thermometer, Fragebogen und Mikroskop zum Einsatz. Die Tour richtet sich an Familien und kleinere Gruppen mit weniger als 15 Personen, Schulklassen sowie Gruppen mit höchstens 25 Personen. Das Kreismuseum Syke mit dem Forum Gesseler Goldhort ist das kultur- und alltagsgeschichtliche Museum des Landkreises Diepholz; es präsentiert das Alltagsleben von der Steinzeit bis an die Schwelle zur Gegenwart.

Auch Natur- und Aktivthemen prägen das übergeordnete Reiseziel Diepholz. Ein Fahrradleitsystem weist Freizeitradlern im Landkreis auf etwa 1.700 Kilometern Wegstrecke den Weg. Im Diepholzer Moor führt ein rund zwei Kilometer langer Moorerlebnispfad mit zehn informativen Stationen durch das Ökosystem Moor und macht es zu jeder Jahreszeit erlebbar. Der Dümmer-See bietet Freizeitmöglichkeiten für Segler und Surfer. Die Hunte wurde im Landkreis Diepholz als naturtouristisch attraktives Revier für Kanuten entwickelt; vom Osnabrücker Land bis nach Oldenburg ist sie auf einer Strecke von etwa 105 Kilometern mit dem Kanu befahrbar.

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