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Splietsdorf: Baugeschichte und Gartenlandschaft

Unterkünfte in Splietsdorf

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Wahl Splietsdorfs als Reiseziel sind Baugeschichte und Gartenlandschaft besonders anschauliche Motive. In Vorland stehen eine gotische Kirche und der Landschaftsgarten des Alther'schen Hofs; in Quitzin prägen Jagdschloss und Kapelle die historische Auswahl. So können Sie überlegen, ob Sie bei Ihrem Aufenthalt eher historische Bauformen oder die Vielfalt einer Gartenanlage interessiert.

Baugeschichte in Vorland und Quitzin

Die gotische Kirche in Vorland stammt mit ihrem ältesten Teil, dem Chor, aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Das Jagdschloss in Quitzin begann als Renaissancehaus der Grafen Küssow: Es wurde 1607 errichtet und im 18. Jahrhundert zum barocken Jagdschloss erweitert. Damit stehen ein mittelalterlicher Chor und ein Gebäude mit Renaissanceursprung und späterem barockem Ausbau für unterschiedliche Baugeschichten.

Auch die Quitziner Kapelle ergänzt diesen historischen Überblick. Sie entstand um 1614; ihr Kern könnte älter sein. Als ehemalige Schlosskapelle wird sie gern für Hochzeiten genutzt. Wenn Sie eine Feier erwägen, sollten Sie die konkrete Verfügbarkeit vorab klären. Die ungefähre Datierung und der mögliche ältere Kern unterscheiden die Baugeschichte der Kapelle von der genau auf 1607 datierten Errichtung des Renaissancehauses.

Der Landschaftsgarten in Vorland

Der Alther'sche Hof in Vorland ist ein 7 ha großer Landschaftsgarten. Zu seinen Elementen gehören ein Rosengarten, Rhododendron sowie seltene Bäume und Sträucher. Daneben umfasst die Anlage Feuchtwiesen, naturnah gestaltete Teiche, eine trockene Magerwiese und einen neu angelegten Heidegarten. So stehen gezielt gestaltete Pflanzbereiche neben unterschiedlichen Wiesen- und Teichbereichen.

Im Vergleich zu den historischen Gebäuden erschließt sich der Garten weniger über eine einzelne Bauzeit als über seine Größe und die Vielfalt seiner Bereiche. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich damit eine klare Interessenwahl: Kirche, Jagdschloss und Kapelle geben Anlass, die Baugeschichte in den Blick zu nehmen; der Garten lenkt die Aufmerksamkeit auf gestaltete Landschaft und verschiedene Pflanz- und Wiesenbereiche.

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Vorpommern-Rügen als übergeordneter Rahmen

Auch der weitere regionale Rahmen lässt sich kulturell und landschaftlich einordnen. Im Landkreis Vorpommern-Rügen gibt es schätzungsweise etwa 60 Museen. Die Altstadt der Hansestadt Stralsund ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes „Historische Altstädte Stralsund und Wismar“. Die Buchenwälder im Nationalpark Jasmund auf Rügen gehören zum UNESCO-Welterbe „Buchenwälder der Karpaten und alte Buchenwälder Deutschlands“. Zum Landkreis zählen außerdem die Halbinselkette Fischland-Darß-Zingst, Rügen sowie die vorgelagerten Inseln Hiddensee und Ummanz.

Zu den regionalen Kunstorten gehört die Galerie im Kloster in Ribnitz-Damgarten. Sie zeigt überwiegend regionale Gegenwartskunst und eine ständige Ausstellung mit Grafiken von Lyonel Feininger. Die Kunstsammlung des Landkreises umfasst etwa 500 Werke aus Malerei, Grafik, Skulptur, Keramik, Seidenmalerei und Textilgestaltung; ihre zeitliche Spanne reicht vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsbedingungen.

In Putbus zeigt die Galerie in der Orangerie jährlich bis zu acht Ausstellungen; auch Lesungen und Konzerte gehören zum Programm. Für konkrete Veranstaltungen sind aktuelle Termine hilfreich. Diese Beispiele ergänzen den Blick auf Splietsdorf um Kultur- und Landschaftsthemen des ausdrücklich übergeordneten Reiseziels Vorpommern-Rügen.

Weitere Reiseziele entdecken: Glewitz, Gremersdorf-Buchholz, Franzburg, Papenhagen, Weitenhagen, Velgast, Millienhagen-Oebelitz, Wendisch Baggendorf

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Amt Franzburg-Richtenberg.

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